Online-Befragung: Was tun Betriebe für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege? (Projekt work & care)

Die Online-Befragung „Stark werden nach Corona – Als pflegefreundliches Unternehmen zukunftsorientiert agieren“ richtet sich an Unternehmen und soll Erkenntnisse über die betrieblichen Möglichkeiten und Chancen der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege liefern.

Die Initiatoren fragen nach der Bedeutung von Pflegefreundlichkeit im Unternehmen und nach künftigen Strategien zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege: Mit welchen Maßnahmen unterstützen Unternehmen schon heute ihre Beschäftigten, wenn sie neben der Erwerbstätigkeit pflegebedürftige Angehörige im häuslichen Umfeld pflegen? Und welche Erfahrungen machen Unternehmen bislang mit den bestehenden Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege?

Umgesetzt wird die Befragung als Teil des Projekts work & care in Kooperation des IAT (Institut Arbeit und Technik) und des ZIG OWL. „Wir hoffen, dass wir mit der Befragung viele Unternehmen erreichen. Denn aus den Ergebnissen leiten wir konkrete Handlungshilfen ab“, so Silke Völz, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des IAT. Jan Hendrik Schnecke, Projektmanager des ZIG OWL und Projektleiter für work & care sieht konkreten Handlungsbedarf: „Aus den bisherigen Analysen sehen wir, dass trotz gesetzlicher Hilfen und Maßnahmen vor Ort im Betrieb oft notwendiges Handlungswissen fehlt. So kommt es zu ad-hoc-Lösungen, die mit viel gutem Willen beider Seiten umgesetzt werden, aber im Ergebnis oftmals nicht passgenau sind.“ Vielfach sei nicht bekannt, welche Maßnahmen im Unternehmen umgesetzt werden können oder welche Angebote zur Unterstützung vor Ort bestehen. Das gelte sowohl für kleine Betriebe als auch für große Unternehmen oder öffentliche Organisationen.

Die am Projekt beteiligten Einrichtungen entwickeln Lösungsansätze, Maßnahmen und Hilfestellungen für regionale Partnerschaften, in denen Unternehmen und Beschäftigte Erfahrungen austauschen und neue Wege der Vereinbarkeit erproben können. Mit diesem regionalen Ansatz leistet das Projekt einen Beitrag für bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege und liefert Impulse für eine möglichst pflegefreundliche Unternehmenskultur.

Direkt zur Online-Befragung

Die Befragung ist Teil des aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderten Projekts work & care und wird durch das IAT (Institut Arbeit und Technik, Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen) und des ZIG – Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL umgesetzt.

MINT-Workshop: Virtual und Augmented Reality

 

In den Osterferien konnten Kinder im Rahmen eines MINT-Workshops im Innovationszentrum Dörentrup der Frage nachgehen „Was ist Virtual und Augmented Reality?“

An interaktiven Stationen haben sie einen Einblick in den fortschrittlichen Bereich der Virtual und Augmented Reality erhalten und dabei die technischen Hintergründe kennengelernt.

In der heutigen Zeit greifen technische Systeme immer mehr in unsere Wahrnehmung ein und generieren, im Fall von Virtual Reality, eine komplett neue Umgebung. Aber auch unsere reale Umgebung kann mittels Augmented Reality computergestützt durch viele nützliche Informationen erweitert werden, um uns im Alltag zu unterstützen.

Die Workshopteilnehmenden schlüpften in völlig unbekannte Rollen und übernahmen zum Beispiel die Aufgaben eines Elektrikers oder Sprengstoffexperten. Mit einer VR-Brille erkundeten sie den Weltraum oder untersuchten mit „Virtuali-Tee’s“  digital die menschliche Anatomie und Physiologie im Brustraum.

Der Workshop wurde vom zdi Zentrum Lippe.MINT im Rahmen des geförderten Projektes MINT Community 4.OWL angeboten.

 

 

 

DorfFunk

DorfFunk

Der DorfFunk, die digitale Kommunikations-Zentrale für den ländlichen Raum – Immer schnell informiert und lokal vernetzt!

Das Projekt wird gefördert durch

Digital mit Leuten aus der Umgebung in Kontakt treten und wissen was in der Nachbarschaft los ist? Kein Problem mit der DorfFunk-App!

Der DorfFunk ist die digitale Kommunikationszentrale der Region Kreis Lippe. Bürgerinnen und Bürger können zu den verschiedensten Angelegenheiten schnell und digital miteinander in Kontakt treten.

DorfFunk

Der DorfFunk ist die digitale Kommunikationszentrale der Region Kreis Lippe. Bürgerinnen und Bürger können zu den verschiedensten Angelegenheiten schnell und digital miteinander in Kontakt treten.

Der DorfFunk besteht aus zwei Bestandteilen: Auf einer Dorf- oder Gemeindewebseite können Engagierte Informationen über die Ortsteile, Vereine und Aktuelles und Veranstaltungen bereitstellen. Online abrufbar für alle Interessierten. Somit können die Nutzer können sich über Neuigkeiten und Veranstaltungen seitens der Kommunen und Vereine informieren lassen. Sie haben aber auch die Möglichkeit selbst aktiv werden: Es ist jederzeit möglich, sich selbst als Autor für das Verfassen von Beiträgen auf der Ortswebseite zu engagieren.

Zweiter Bestandteil des DorfFunks ist die DorfFunk-App. Mit der DorfFunk-App kann man sich in seinem Wohnort und anderen Ortsteilen und Städten vernetzen. Neben einer Tauschbörse über die Funktionen „Biete“ und „Suche“ können Nutzer zum Beispiel Gegenstände verkaufen, erwerben oder verleihen.  Der „Plausch“-Bereich der App bietet die Möglichkeit sich jederzeit sicher miteinander auszutauschen. Über die Gruppenfunktion können themenspezifische und teilweise geschlossen Gruppen erstellt werden, so dass nicht jeder Nutzer die Nachrichten lesen kann.

Entwickelt wurde die App im Rahmen des Projekts Smart Country Side des Kreises Lippe mithilfe der Beteiligung zahlreicher engagierter Bürgerinnen und Bürger. Der Kreis Lippe unterstützt die lippischen Kommunen bei der Einführung der App und Einrichtung der Webseite.Lemgo, Detmold, Barntrup, Extertal, Dörentrup, Blomberg und Lügde sind bereits vollständig an den DorfFunk angeschlossen. Im Jahr 2022 werden erhalten weitere Orte Zugang zum DorfFunk.

Der DorfFunk ist ein wichtiges Instrument für die Förderung der Kommunikation im Kreis Lippe.

Die DorfFunk-App

Die Funktionen der DorfFunk-App auf einen Blick

News: Ob geänderte Öffnungszeiten, verspätete Müllabfuhr oder neue Kinderturngruppe. In der Rubrik  News finden Sie immer die aktuellen Nachrichten aus Ihrer Nachbarschaft.

 

Events: Wollen Sie wissen, was in Ihrer Umgebung los ist? Unter Events finden Sie aktuelle Veranstaltungen aus Ihrem oder umliegenden Ortsteilen.

 

Biete und Suche: Die beiden Funktionen bieten Ihnen eine lokale Tauschbörse, zum Verkauf, Erwerben oder Ausleihen von Gegenständen.

 

Plausch: Ganz einfach und schnell miteinander austauschen: Von kurzen Nachfragen bis zu tiefgründigen Gesprächen.

 

Gruppen: Die Gruppenfunktion bietet die Chance sich themenspezifisch mit anderen auszutauschen und zu vernetzten. Privater Austausch erwünscht? Es gibt die Möglichkeit, Gruppen nur für eingeladene Nutzer zu     erstellen.

 

Hilf mit:  Der Kanal für digitale Nachbarschaftshilfe. Hilfeleistungen, wie die Unterstützung im Alltag, Gartenarbeit und Einkaufen, aber auch Nachhilfe und Mitfahrgelegenheiten finden Sie unter „Hilf mit“ (Gibt es bislang nur in Detmold). Eine Anleitung finden Sie hier.

 

Und was ist im Nachbarort los?

Über die individuell regelbare Empfangsstärke in der App können Sie auswählen, ob Sie sich nur für Neuigkeiten aus Ihrer Nachbarschaft, oder auch aus anderen Orten interessieren.

Lust mitzufunken?

Lade dir hier die DorfFunk-App kostenlos auf dein Smartphone herunter:

Google Play Store

App Store

 

Wie funktioniert es?

Schritt für Schritt-Anleitung

Video-Tutorials

Der digitale Dorfhelfer-Kanal „Hilf mit“

Die Funktionen der DorfFunk-App auf einen Blick

Einfach und digital im Wohnort Hilfe suchen und anbieten? Die neue Rubrik Hilf mit in der DorfFunk-App in Detmold steht ganz im Zeichen der Nachbarschaftshilfe. Egal ob Sie anderen etwas vom Einkaufen mitbringen möchten oder selber Hilfe benötigen. Nutzen Sie Hilf mit, um sich mit anderen Menschen aus Ihrer Umgebung zu vernetzen.  

So funktioniert Hilf mit:

  1. Erfahre hier wie du die DorfFunk-App herunterladen und nutzen kannst.

Die DorfFunk-App ist bereits auf dem Smartphone installiert, aber Hilf mit fehlt? Um die Funktion zu nutzen ist eine Aktualisierung der DorfFunk-App im App Store oder Google Play Store nötig.

  1. Wo finde ich den Hilf mit Kanal in der DorfFunk-App?

Unter diesem Symbol finden Sie Hilf mit in der App:

  1. Welche Beiträge gibt es im Hilf mit Kanal?

Nun sehen Sie die Inhalte des Kanals. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Beitragsarten.

Die Hilfsangebote sind unter dem Titel „Mach ich“ zusammenfasst. Hier sehen Sie, welche Hilfsangebote in der letzten Zeit in Detmold veröffentlicht wurden. Unter der Rubrik „Brauch ich“ finden Sie die Hilfsgesuche von Menschen aus Ihrer Umgebung, die Hilfe benötigen.

  1. Wie kann ich mit anderen Personen in Kontakt treten?

Sehen Sie einen interessanten Eintrag und möchten einem Menschen in Ihrer Umgebung weiterhelfen? Oder ist vielleicht schon ein für Sie passendes Hilfsangebot dabei? Sie haben nun die Möglichkeit einzelne Beiträge zu kommentieren, den Verfasser privat über den Plausch anzuschreiben oder den Beitrag mit einem Herz zu markieren.

  1. Wie kann ich einen eigenen Beitrag verfassen, um Hilfe zu suchen oder anzubieten?

Über das blaue „Plussymbol“ haben Sie die Möglichkeit, einen eigenen Beitrag zu verfassen. So können Sie direkt nach Hilfe in Ihrer Umgebung suchen oder Hilfe anbieten. Beschreiben Sie im Textfeld, welche Art von Hilfe Sie suchen oder anbieten möchten. Neben dem Text können Sie auch ein Bild in den Beitrag einbinden. Soll das Angebot nur in Ihrem Ortsteil oder in ganz Detmold veröffentlicht werden? Entscheiden Sie sich und stellen den Regler auf die entsprechende Position, um  das Angebot nur exklusiv für ihren Ortsteil zu veröffentlichen. Damit andere sehen können, ob Sie in Ihrem Beitrag Hilfe suchen oder Hilfe anbieten wollen, müssen Sie Ihren Beitrag noch in die Kategorie „Brauch ich“ für Hilfsgesuche oder „Mach ich“ für Hilfsangebote einordnen.  Nun können sie Ihren Beitrag veröffentlichen.

  1. Viel Spaß!

Der Kanal Hilf mit im DorfFunk in Detmold ist in Kooperation der Stadt Detmold mit dem Förderprojekt work & care entstanden. Das Projekt setzt sich für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ein. Der Kreis Lippe begleitet die Weiterentwicklung des DorfFunks in den lippischen Kommunen.

work & care wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und als Kooperationsprojekt des ZIG OWL mit dem Kreis Lippe, der FH Bielefeld, dem Institut Arbeit und Technik (IAT) und der TH OWL umgesetzt. Weitere Informationen zum Projekt unter https://innovationszentrum-doerentrup.de/projekte/work-care/

 

Kontakt

Innovationszentrum Dörentrup
Energiepark 2
32694 Dörentrup

Miriam Nolting

Kreis Lippe – Fachdienst 611 Ländliche Entwicklung und Innovation

m.nolting@kreis-lippe.de
05231 621049

Lipps: Digitale Bürgerplattform für Ehrenamt und Partizipation

Digitale Bürgerplattform für Ehrenamt und Partizipation

Sonderprojekt im Rahmen des Fördervorhabens Smarte.Land.Regionen

gefördert von

Mit einer digitalen Bürgerbeteiligungsplattform für Ehrenamt und Partizipation möchte der Kreis Lippe seinen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten ihren Wohnort aktiv mitzugestalten, mitzudiskutieren, eigene Vorschläge einzubringen, an Abstimmungsprozessen teilzunehmen oder sich ehrenamtlich zu engagieren.

Digitale Bürgerbeteiligungsplattform für den Kreis Lippe

Digitalisierung erleichtert kommunales Handeln und macht es effizienter. Dieses Potenzial will der Kreis Lippe in vollem Umfang nutzen und eine digitale Bürgerbeteiligungsplattform für das gesamte Kreisgebiet und seine Kommunen entwickeln. Mit der Plattform sollen die Bürgerinnen und Bürger online effektiver in Entscheidungsprozesse miteinbezogen werden. Zudem soll eine Vernetzung zwischen Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft erfolgen um so die multilaterale Kommunikation untereinander zu verbessern. Der Leitgedanke dabei ist, dass Bürgerinnen und Bürger mit ihren Bedürfnissen stets im Mittelpunkt stehen. Ziel der Maßnahme ist eine aktive Bürgergesellschaft, die ihre Verwaltung dank des digital gebündelten Informationsangebots als kundenfreundlichen Partner und Problemlöser erlebt.

Die „Digitale Bürgerplattform für Ehrenamt und Partizipation“ stellt kreisübergreifend Informationen für die Bürgerinnen und Bürger aus dem Bereich Partizipation und Ehrenamt zur Verfügung. Sie dient als modulare Schnittstelle zu den Dienstleistungsangeboten der Verwaltung – und das rund um die Uhr. Ihr Konzept soll ganz auf die Bedürfnisse und Beteiligung der Menschen in Lippe ausgerichtet sein. Die Plattform soll ein lebendiges und ansprechendes Kommunikationsforum sein, das Bürgerinnen und Bürger gerne nutzen, da ihre persönlichen Anliegen dort ernst genommen werden. Es soll die Botschaft vermittelt werden, dass moderne Verwaltung nicht „von oben herab“, sondern den Menschen zugewandt und als Partner auf Augenhöhe funktioniert. Das Thema Ehrenamt ist dabei ein sinnvoller inhaltlicher Aspekt auf dem Weg zu einer umfassenden digitalen Plattform, die interaktiv die bürgerschaftliche Teilnahme an Entscheidungen und Prozessen im öffentlichen Raum anbieten soll.

In einem modularen Aufbau werden dabei unterschiedliche Bausteine zum Thema Ehrenamt und Partizipation auf der Plattform platziert.

Die Idee

Auf der digitalen Bürgerplattform kommen Menschen zusammen, die gemeinsam etwas verändern wollen. Ganz im Fokus der digitalen Bürgerbeteiligungsplattform steht der Dreiklang zwischen Verwaltung – Bürger/Ehrenamtler – Verein/Organisation, die alle gleichermaßen von dem neuen Instrument profitieren sollen. Durch die digitale Bürgerplattform soll auf leicht zugängliche Weise zur Mitwirkung an öffentlichen Entscheidungsprozessen eingeladen werden. Hier findet man Ideen, Projekte und Initiativen, für die man sich engagieren kann. Oder man startet ganz einfach ein eigenes Projekt und nutzt das Netzwerk, um Kontakte zu knüpfen und von erfolgreichen Projekten zu lernen.

Mittels eines umfassenden Beteiligungskonzeptes und zielgruppenspezifischer Marketingaktionen sowie unterschiedlicher thematischer Aufrufe sollen neue Anreize für Projektideen aus der Bürgerschaft initiiert werden. Die Diskussionen, Ideenvorschläge und Abstimmungsergebnisse dienen zudem als Fundus für die Teilnahme an weiteren Förderaufrufen.

Das Vorgehen

Im Rahmen der Projektlaufzeit wird eine Adaption der kreisweiten Bürgerbeteiligungsplattform auf Stadt- und Gemeindeebene erfolgen. So kann sichergestellt werden, dass nicht jede Kommune ihre eigene Beteiligungsplattform umsetzt, sondern auf die des Kreises Lippe integriert. Dies hat den Vorteil, dass die Bürgerinnen und Bürger eine zentrale Anlaufstelle für das Thema Ehrenamt und Partizipation haben.

Begleitend zur Entwicklung und Implementierung der „digitalen Bürgerplattform für Ehrenamt und Partizipation“ werden Fortbildungsmaßnahmen angeboten. Bürgerinnen und Bürger sollen somit ihre digitale Kompetenz stärken können und in die Lage versetzt werden, die Entwicklung ihres Wohnortes aktiv und zukunftsfähig mitzugestalten. Der Kompetenzaufbau soll vorwiegend in den Modellgemeinden stattfinden, so dass die Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützt werden die Beteiligungsplattform zu nutzen.

Laufzeit:
01.02.2022 – 31.12.2024

Bildquelle Header: www.freepik.com

Kontakt

Innovationszentrum Dörentrup
Smarte.Land.Regionen
Energiepark 2
32694 Dörentrup

Thekla Reis

Kreis Lippe – Fachdienst 611 Ländliche Entwicklung und Innovation

t.reis@kreis-lippe.de
05231/62-1048

Andrea Diekhof

Kreis Lippe – Fachdienst 611 Ländliche Entwicklung und Innovation

a.diekhof@kreis-lippe.de
05231/62-1050

Erweiterung digitaler Kompetenzen: Kostenlose Smartphone-Schulung

Kooperation des Projekts work & care mit der VHS Detmold-Lemgo

Digitale Kompetenzen werden immer wichtiger und machen den Alltag in vielen Lebenslagen einfacher. Deshalb bieten der Kreis Lippe im Rahmen des Projekts work & care und die Volkshochschule Detmold-Lemgo jetzt ein Smartphone-Seminar an.

Im Rahmen des Seminars erfahren die Teilnehmenden mehr über die verschiedenen Funktionen ihres Smartphones und lernen, wie sie damit ihre Termine und Kontakte verwalten und die verschiedenen Möglichkeiten zur Kommunikation nutzen können. Zur Verstetigung wird ein Skript mit den wichtigsten Inhalten der Schulung ausgehändigt.

Weitere Informationen und die Anmeldung zu der zweiteiligen Android und Apple-Schulung finden interessierte Personen ab sofort hier und über die Seite der VHS Lippe-Detmold-Lemgo. Die Kurse finden ab dem 9. Mai in den Räumlichkeiten der VHS an der Bielefelder Straße 1 in Detmold statt. Durch die Kooperation mit dem Projekt work & care entstehen für die Teilnehmenden der Schulung keine Kosten. Anmeldungen sind bis zu zehn Tage vor Kursbeginn möglich.

Das durch die Mittel der europäischen Union geförderte Projekt work & care befasst sich mit der Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Pflege. work & care wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Umgesetzt wird es als Kooperationsprojekt des ZIG OWL mit dem Kreis Lippe, der FH Bielefeld, dem Institut Arbeit und Technik (IAT) und der TH OWL.

work & care wird im Innovationszentrum Dörentrup des Kreises Lippe umgesetzt. Da Innovationszentrum in Dörentrup des Kreises Lippe versteht sich als einen Ort für Entwicklung, Kommunikation und Bündelung von Maßnahmen und Strategien. Es agiert als Denkfabrik (thinktank) für spezifische Zukunftsfragen in ländlichen Räumen. Dabei nimmt es den Dialog mit Bevölkerung, Wissenschaft und Wirtschaft auf, um Zukunftsszenarien und Lösungsansätze für zentrale Fragestellungen ländlicher Räume zu entwickeln.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden sie hier.

Nordlippe will wieder LEADER-REGION werden Auftaktveranstaltung zur neuen LEADER-Bewerbungsphase in Nordlippe

Erarbeitung einer zukunftsfähigen Regionalen Entwicklungsstrategie unter Beteiligung der Einwohner

 Gemeinsame Ziele, Ideen und Projekte für ein liebens- und lebenswertes Nordlippe – am Dienstag den 14. Dezember 2021 sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Vereinsvertreter und Unternehmer eingeladen sich an der Online-Auftaktveranstaltung zur Bewerbungsphase für die nächste LEADER-Förderperiode zu beteiligen.

Die Region Nordlippe (Barntrup, Dörentrup, Extertal, Kalletal) wird sich im nächsten Jahr erneut als LEADER-Region für die nächste Förderperiode 2023-2027 beim Land NRW bewerben.

LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Nordlippe bewirbt sich nun bereits zum dritten Mal für dieses Programm, nachdem die Region bereits zweimal erfolgreich für die Förderung ausgewählt worden ist und zahlreiche Projekte umgesetzt werden konnten.

In der ersten Förderperiode 2007-2013 flossen rund 1 Mio. € in Projekte wie den „Weg der Blicke“, „Das Dorf der Tiere“ in Schwelentrup oder das „Multifunktionshaus“ in Erder.

In der jetzt laufenden Förderphase erhält Nordlippe sogar Fördermittel in Höhe von rund 2,6 Mio. €, wovon etwa eine Million € in 14 Projekten bereits ausgegeben sind. Umgesetzte Projekte aus dieser Zeit sind bspw. die „Fitnessanlage in der Faulen Wiese“ in Barntrup oder der kürzlich eingeweihte „Generationtreff“ des TSV Bösingfeld. Einige Maßnahmen, wie das „Tempelhaus“ in Talle oder das Projekt „Rebirth active school village“ laufen zurzeit noch und können bis zum Ende des Jahres 2023 abgeschlossen werden. Weitere Projekte sind beschlossen, sodass das Budget verplant ist.

Die Herausforderungen und Chancen im ländlichen Raum gemeinsam anzugehen und durch innovative Projekte die zukünftige Entwicklung stärken, dafür steht LEADER in Nordlippe seit 2007. Damit dies auch so bleibt und die Region weiterhin von Fördergeldern profitiert, ist eine starke Bewerbung gefragt.

Dafür muss eine Regionale Entwicklungsstrategie 2023-2027 für die Nordlippe erarbeitet werden. Darin sind die zukünftigen Handlungsfelder und Entwicklungsziele festzulegen, an deren Kriterien sich die neuen LEADER-Projekte orientieren müssen. Ebenfalls können zu jedem Themenfeld bereits einige Leitprojekte in die Strategie mit aufgenommen werden.

Hierbei sind die Ideen der engagierten Bürger und Bürgerinnen aus allen Bereichen gefragt. Wie können wir die Region zukunftsfähig und attraktiv aufstellen? Was wünschen sich die Einwohner zum Erhalt und zur Verbesserung ihrer Lebensqualität? Wo kann die Zusammenarbeit der Kommunen besser strukturiert und vernetzt werden?

Diese und andere Fragen sollen im Rahmen der Online-Auftaktveranstaltung und sich anschließender Themenworkshops gemeinsam mit den interessierten Akteuren und durch Unterstützung der InnoConsult OWL GmbH erarbeitet werden.

Dazu haben sich die Vertreterinnen der InnoConsult OWL GmbH und der LAG Vorstand zum ersten Kick-Off Meeting getroffen.

Alle weiteren Infos zur Online-Auftaktveranstaltung finden Sie unter: www.nordlippe.de

 

BUZ

Freuen sich auf den Beteiligungsprozess zur regionalen Entwicklungsstrategie

Kinder erleben das Thema „Medien und Nachhaltigkeit“ im Innovationszentrum Dörentrup neu

Das Programmieren von Robotern und Lego-Fahrzeugen, Upcycling von vermeintlich ausrangierten Kleidungsstücken und die Herstellung eines eigenen Safts aus regionalen Obstsorten sind nur wenige der Aktionen, die 14 Kinder im Rahmen des Ferienworkshops „Nachhaltigkeit und Medienwerkstatt“ im Innovationszentrum Dörentrup des Kreises Lippe ausprobieren konnten.

Das Team aus dem Innovationszentrum entwickelte ein buntes Rahmenprogramm für die zweite Herbstferienwoche, um zu vermitteln, welche Potenziale der Ländliche Raum bietet und wie Kinder diesen nachhaltig und zukunftsfähig mitgestalten können. Die Freude über die Resonanz zum Angebot und den Inhalten war groß: Die Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren zeigten sich wissbegierig, aktiv und voller Kreativität. „Es überraschte mich, dass die Kids zum Thema Nachhaltigkeit und zum umweltschonenden Verhalten bereits umfassende Vorkenntnisse hatten. Viele der Kinder haben sich auch bereits im Rahmen von Fridays4Futre engagiert und hatten somit Lust, sich tiefgründiger mit dem Thema auseinanderzusetzen“, freut sich Thekla Reis, Team Zukunftsprojekte, Kreis Lippe.

Jeder Tag des Ferienworkshops stand dabei unter einem anderen Motto: Nachhaltigkeit, Müllvermeidung, Natur und Regionalität. Auch bei der Produktion eines eigenen Stop Motion Films, der Herstellung von „Seed-Balls“, dem Besuch des Kompostwerks in Dörentrup, dem Erstellen eines Saisonkalenders für Ost und Gemüse und einer Schnitzeljagd mit abwechslungsreichen Quizfragen beteiligten sich die Kinder engagiert. „In der Veranstaltungswoche konnten die Kinder einen neuen Zugang in die digitale Welt erleben, das Medienzentrum und Selbstlernzentrum Lippe hat sie dabei gerne unterstützt.“, so Elisabet Haring, Leiterin des Medien- und Selbstlernzentrums beim Kreis Lippe.

Den Abschluss der erlebnisreichen Woche bildete die Vorführung der erstellten Stop Motion Filme mit den Familien der Kinder und ein gemeinsames Grillen. Eines der Highlights dabei war die Präsentation des Wochenzusammenschnitts in Videoform, an dem die Kinder sich während des Workshops aktiv als „Kamerakinder“ und „Interviewpartner“ beteiligt hatten.

Das Angebot wurde durch den KlimaPakt Lippe, dem Kreissportbund Lippe, HeiHei‘s mobile Mosterei, Gutshof Begemann und der Seedball-Manufaktur Dörentrup unterstützt.

Das Projekt wird im Innovationszentrum Dörentrup des Kreises Lippe umgesetzt. Hier werden sowohl soziale als auch technische Neuheiten in einem realen Umfeld entwickelt und in der Praxis erprobt. Der Kreis Lippe will so die Entwicklung des ländlichen Raums mit voller Kraft vorantreiben und dabei die Dörfer in Lippe stärken.

 

Zusammenschnitt der Workshopwoche und Fotoimpressionen

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iSW5ub3ZhdGlvbnN6ZW50cnVtIETDtnJlbnRydXA6IEZlcmllbndvcmtzaG9wIHp1IE5hY2hoYWx0aWdrZWl0IHVuZCBNZWRpZW53ZXJrc3RhdHQiIHdpZHRoPSI2NDAiIGhlaWdodD0iMzYwIiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LnlvdXR1YmUtbm9jb29raWUuY29tL2VtYmVkL3JDSlpSdHVaVE5NP2ZlYXR1cmU9b2VtYmVkIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCIgYWxsb3c9ImFjY2VsZXJvbWV0ZXI7IGF1dG9wbGF5OyBjbGlwYm9hcmQtd3JpdGU7IGVuY3J5cHRlZC1tZWRpYTsgZ3lyb3Njb3BlOyBwaWN0dXJlLWluLXBpY3R1cmUiIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj48L2lmcmFtZT4=

Das Android-Smartphone oder Android-Tablet besser kennen lernen: Schnupperkurs der VHS Lippe-Ost

Gemeinsam mit dem Sozialverband VdK Ortsverband Lippe-Nord, der Stadt Barntrup und dem Kreis Lippe bietet die VHS Lippe-Ost einen 2-teiligen Schnupperkurs für den Umgang mit dem Android-Smartphone oder Android-Tablet an.

Der Referent Achim Röhr zeigt, was ein Smartphone oder Tablet alles kann und wie Nutzerinnen und Nutzer das eigene Technikgerät bedarfsgerecht einrichten können. Erklärt wird: wie man durch die Einstellungen und Apps navigiert, über WLAN ins Internet geht, persönliche Einstellungen vornimmt, Kontakte anlegt und verwaltet sowie E-Mails empfängt und schreibt. Zwischen den beiden Terminen kann zu Hause individuell weiter ausprobiert werden. Auch mit der Möglichkeit, am nächsten Kurstag die Fragen zu stellen, die sich beim Probieren aufgetan haben.

Bitte mitbringen: Smartphone/Tablet und Anmeldedaten für das Google-Play-Konto und die E-Mail-Adresse. Die VHS Lippe-Ost haftet nicht für mitgebrachtes Equipment. Mindestens vier bis maximal acht Teilnehmende können den Kurs kostenlos besuchen.

Der Schnupperkurs findet am Montag, 27. September von 15 bis 16:30 Uhr und am 28. September von 15 bis 16:30 Uhr im Schul- und Bürgerforum (Holstenkamp 7, 32683 Barntrup) statt. Um Anmeldung unter r.koenig@kreis-lippe.de wird gebeten, Anmeldeschluss ist der 23. September.

Smart Country Side – Leben auf dem Land. In der Welt zuhause im Eildienst

Vision

Der Wunsch nach gleichwertigen Lebensverhältnissen zwischen urbanen und ländlichen Regionen ist allgegenwärtig. Mit Hilfe digitaler Anwendungen sind wir in der Lage, Defizite bei der Erreichbarkeit in ländlichen Räumen zu kompensieren und den Zugang zu den Angeboten der Daseinsvorsorge zu erleichtern. So ist es das Ziel des Kreises Lippe, den digitalen Wandel aktiv mitzugestalten, zu steuern und durch innovative Ansätze eine Qualitätsverbesserung der Daseinsvorsorge gemeinsam mit den Bürger*innen voranzutreiben und umzusetzen, um Lippe noch lebenswerter zu machen.

Das Projekt

Genau hier hat ab September 2016 das Projekt „Smart Country Side – Leben auf dem Land. In der Welt zuhause“ angesetzt. Gemeinsam mit Lipperinnen und Lippern wurden in einem aufwendigen Bottom-Up Prozess bedarfsgerechte und nutzerfreundliche digitale Lösungen entwickelt, die bei alltäglichen Herausforderungen im Bereich der Daseinsvorsorge helfen. So haben wir die Bürger*innen direkt von Anfang an in den Bedarfsprozess eingebunden. Sie waren maßgeblich als Taktgeber, Planer, Akteure und Kümmerer ihrer Ideen beteiligt und im Entwicklungsprozess integriert. Auf dieser Reise wurden die Ehrenamtlichen durch die Kreisverwaltung unterstützt und gemeinsam digitale Anwendungen erprobt und umgesetzt.

Gerade die persönliche und direkte Ansprache der Menschen vor Ort war ein entscheidender Erfolgsfaktor. Dabei war es immer wichtig, dass Digitalisierung als Hilfsmittel und keinesfalls als Ersatz für den persönlichen Austausch angesehen wird. Vielmehr geht es darum, den Ansatz der sorgenden Gemeinschaft zu stärken und neue Denk- und Handlungsansätze zu fördern. Mit Hilfe unserer Bürgerplattform haben wir es gemeinsam mit den Bürger*innen geschafft, das Leben und die Geschichten aus den einzelnen Gemeinden und Dörfern darzustellen und Hemmschwellen und Ängste vor der Digitalisierung abzubauen. Neben dem Betrieb der digitalen Bürgerplattform wurde auch ein regelmäßiges digitales ehrenamtliches Lernangebot vor Ort geschaffen. So konnten alle Altersgruppen mitgenommen, die Bürger*innen im Dialog auf die digital vernetzte Welt vorbereitet und gemeinsam das Miteinander in den Dorfgemeinschaften gestärkt werden. Dadurch haben wir neue Formen der Zusammenarbeit zwischen den Dörfern und Kommunen initiiert, sowie die Stadt-Land-Beziehungen gestärkt.

  1. Platz NRW.Bank Ideenwettbewerb für Kommunen 2019-2020

Zum sechsten Mal prämierte die NRW.BANK kommunale Projektideen aus Nordrhein-Westfalen, die spürbar die Service- und Lebensqualität für die Menschen verbessern und die Nachhaltigkeit stärken. Im Jahr 2020 gehörte auch der Kreis Lippe zu den Preisträgern. Er belegte im Themenfeld „Digitalisierung mit Smart Country Side (SCS)“ den 3. Platz, der mit 10.000 Euro dotiert ist.

Diese Auszeichnung untermauert nochmal die gute Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt und zeigt, dass gemeinsam viel für die Zukunft der Dörfer erreicht werden kann. Auch die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, dass eine Vernetzung mit Hilfe der Digitalisierung ganz klar an Bedeutung gewinnt, wenn der persönliche Austausch stark zurückgefahren werden muss. So wollen wir die Maßnahme auch in diesem Jahr weiterausbauen und mit dem Preisgeld einen Schwerpunkt im Bereich Jugendbeteiligung setzen. Dafür wollen wir gemeinsam mit Engagierten und Interessierten den erfolgreichen partizipativen Bürgerdialog fortführen. Geplant ist, mittels innovativer Beteiligungsformate vor allem Jugendliche im Kreis Lippe anzusprechen, um sie für Smart Country Side und das Engagement für die eigenen Dörfer zu begeistern. Wir wollen damit aufzeigen, wie wichtig es ist, sich für seine Region einzusetzen und dass sich der Mehrwert für jeden Einzelnen und für die Gemeinschaft lohnt.

Handlungsleitfaden

Smart Country Side wurde als ein Pilotprojekt konzipiert, dass einerseits Raum für die Entwicklung und Erprobung von Ideen bieten und andererseits als eine „Blaupause“ für andere ländliche Regionen dient. Denn viele ländliche Regionen haben mit den gleichen Herausforderungen – Demografischer Wandel, Daseinsvorsorge, Mobilität und Teilhabe zu kämpfen. Dabei hat sich Smart Country Side zu einem Modellprojekt mit bundesweiter Strahlkraft entwickelt. Vor allem aber ist es gelungen, mit Smart Country Side den mitwirkenden Akteur*innen zu vermitteln, dass Digitalisierung nicht nur (technische) Innovationen in ihre Dörfer bringt, sondern dass Digitalisierung auch das Miteinander und die Daseinsvorsorge im Dorf fördert und unterstützt. Smart Country Side hat Wissen und Kompetenzen bei den Dorfbewohner*innen nicht als „gegeben“ vorausgesetzt, sondern explizit gefördert. Damit wurde einem breiten Kreis von Akteur*innen in den Dörfern vermittelt, dass digitale Teilhabe und soziale Teilhabe nicht getrennt voneinander gedacht werden können.

Autorin: Ann-Kathrin Habighorst M.A.

 

Smart Country Side Lippe erhält 3. Platz beim Ideenwettbewerb der NRW.BANK.jpg

Landrat Dr. Axel Lehmann (rechts) und Ann-Kathrin Habighorst (Projektleitung Smart Country Side) freuen sich über den dritten Platz für das Projekt Smart Country Side Ideenwettbewerb der NRW.Bank © Kreis Lippe

LiReK

LiReK

Lippe_Re-Klimatisiert
Kommunaler Klimaschutz in Lippe

Das Projekt wird gefördert durch:

Laut Klimaziel der Europäischen Union sollen die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um bis zu 95% im Vergleich zum Jahr 1990 reduziert werden. Der Kreis Lippe hat deswegen das integrierte Klimaschutzkonzept „Lippe_Re-Klimatisiert“ (LiReK) entwickelt, in dem bis Juli 2022 Lippe weit nachhaltige Projekte aus den Bereichen Mobilität, Gebäudesanierung und Verhaltensweisen umgesetzt werden.

Zumeist wissen wir, was theoretisch gut für uns und unser Klima ist. Jedoch scheitert es viel zu häufig an der praktischen Umsetzung dieses Wissens. An dieser Stelle soll die spielerische Auseinandersetzung mit klimarelevanten Aspekten aus unterschiedlichen Bereichen (Berufsumfeld, Arbeitsweg und Privatumfeld) ansetzen und bewusste/ unbewusste Verhaltensänderungen anstoßen, die zu messbaren Energie- und CO2-Einsparungen führen.

Mit Hilfe einer Gamification-Plattform soll das eigene (Verbrauchs-) Verhalten hinterfragt und Verbesserungspotenziale für einen ressourcenschonenden und klimafreundlichen Umgang aufgezeigt werden.

Gamification bei LiReK

Die digitale Gamification-Plattform richtet sich an die Mitarbeiter des Kreises Lippe. Dabei werden sowohl das berufliche Umfeld der Verwaltungsmitarbeiter als auch ihr Weg zum/vom Arbeitsplatz sowie gegebenenfalls ihr privates Umfeld berücksichtigt. Mit diesem umfassenden Blick, soll aufgezeigt werden, dass in den unterschiedlichen Lebensbereichen ein großes Potenzial zur Einsparung von Energie und für die Reduzierung von CO2 liegen. Die spielerischen Anreize sollen dabei helfen, das eigene Verhalten zu reflektieren und positive Verhaltensänderungen herbeiführen.

Ein Monitoring des Strom- und Wärmemengenverbrauchs der teilnehmenden Büros der Kreisverwaltung während der Projektlaufzeit soll im besten Falle die durch die spielerischen Anreize initiieren Verbrauchs- und Verhaltensänderungen messbar machen und in Zahlen abbilden.

Die Idee

Über die Gamification-Plattform werden den Teilnehmern Informationen zum Klimawandel und zu einem guten, ressourcenschonenden Verhalten vermittelt. Dabei werden die Elemente der Gamification genutzt, um Motivationsanreize zu setzen und ein wettbewerbliches Verhalten zu initiieren, dass die Teilnehmer zusätzlich zu einem umweltgerechten Verhalten anspornt.

Mit den spielerischen Elementen und Anreizen soll eine Situation geschaffen werden, in die die Teilnehmer eintauchen können und die als angenehm und bereichernd empfunden wird. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die hervorgerufenen Verhaltensänderungen nachhaltig verinnerlicht und auch nach Projektende fortgeführt werden.

Zusammenfassend soll die Gamification-Plattform bei den Mitarbeitern des Kreises Lippe spielerisch ein Bewusstsein bzw. Aufmerksamkeit für umweltgerechtes Verhalten schaffen und den Wettbewerbsgeist untereinander wecken, damit theoretisches Wissen auch praktisch umgesetzt wird und die gewonnenen Erkenntnisse durch aktives Handeln verinnerlicht werden. Die Verhaltensänderungen sollen dabei durch die Einbindung von intelligenter Energie-Verbrauchsmessung (Strom und Wärmemenge) ersichtlich werden und den Ehrgeiz der Teilnehmer stimulieren.

Der Spielemodus

In der Web-App werden Informationen zum Klimawandel und zu einem ressourcenschonenden Verhalten vermittelt. Daneben können die Spieler den Energieverbrauch ihres Flurs einsehen. Bei verschiedenen Herausforderungen sammeln sie im Spiel Punkte, die sodann in eine Team- und in eine Einzelwertung einfließen. Je besser ein Spieler oder ein Team, desto mehr Auszeichnungen gibt es.

In der Projektlaufzeit werden insgesamt drei Kampagnen gespielt:

  • Energiespartechniken (August/ September 2021)
  • Mobilität (Januar 2022)
  • Konsumverhalten (März 2022)

Den jeweiligen Kampagnen sind Themen zugeordnet, die nach und nach freigespielt werden. Pro Themenkomplex gibt es eine Wissensabfrage in Form von Mini-Spielen. Nach jeder Kampagne wird ein Fazit gezogen.

Kontakt

Innovationszentrum Dörentrup
LiReK
Energiepark 2
32694 Dörentrup

Thekla Reis

Kreis Lippe – Fachdienst 611 Ländliche Entwicklung und Innovation
t.reis@kreis-lippe.de
05231 621048

Kreis und Land vergeben 40.000 Euro für Projekte und Ideen zur Bewältigung der Corona-Pandemie

Viele Menschen in Lippe sind während der Corona-Pandemie bereit, zu helfen und aktiv einen Beitrag zur Bewältigung dieser Krise zu leisten. Sie zeigen sich solidarisch mit den
Mitmenschen und stehen für den besonderen Zusammenhalt in der Gesellschaft. Verschiedene Organisationen, selbstorganisierte Initiativen und Vereine spielen bei der Corona-Hilfe eine wichtige Rolle. „Das Zitat ‚In der Krise beweist sich der Charakter‘ von Helmut Schmidt ist aktueller denn je. Viele Lipperinnen und Lipper haben in den vergangenen Wochen den Bedarf nach Hilfe erkannt und gute Lösungen entwickelt und umgesetzt. Dieses Engagement zeichnen wir aus“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann.

20.000 Euro Landesfördermittel zur Bewältigung ehrenamtlicher Aktivitäten: Das Land NRW stellt dem Kreis Lippe 20.000 Euro zur Verfügung, um bestehende oder neu entstehende ehrenamtliche Aktivitäten vor Ort zu unterstützen. Die Förderung richtet sich an Engagierte, die durch ihre Aktionen vor allem Senioren, Erkrankte und in Quarantäne befindliche Menschen mit angemessenen Schutzvorkehrungen ausstatten. Gefördert werden können beispielweise entstandene Aufwände für das Nähen von Behelfsmasken, die Anschaffung von Schutzbekleidung, für Einkaufsdienste oder psychosoziale Angebote. „Ich freue mich sehr, dass das Land NRW nicht nur unsere Unternehmen mit einer Soforthilfe unterstützt, sondern nun auch unseren vielen lippischen Engagement fördernden Einrichtungen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine vor Ort finanziell geholfen wird. Als Kreis Lippe haben wir uns zudem noch etwas ganz besonderes überlegt: Wir werden weitere 20.0000 Euro ausloben, um damit die besten Initiativen, nachhaltigen Ideen und Projekte zur Bewältigung der Corona-Pandemie auszuzeichnen“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann.

Weitere Informationen zu den Landesfördermitteln können unter ehrenamt@kreis-lippe.de oder 05231 / 625001 abgebrufen werden. Die Antragsformulare finden Sie unter: www.kreis-lippe.de/ehrenamt

 

Krisen-HELDEN Preis – 20.000 Euro ausgelobt fürs Ehrenamt und Unternehmen: Die vergangenen Wochen waren für Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Familien, Vereine und viele weitere Institutionen nicht einfach. Sie standen und stehen vor großen Herausforderungen, diese Krise zu meistern. Viele Lipper haben sich ehrenamtlich engagiert, Hilfsangebote ins Leben gerufen und neue Projekte und Idee entwickelt, die Menschen in Lippe helfen. Der Kreis Lippe möchte dies nun mit dem „Krisen-HELDEN Preis“ unterstützen und auszeichnen. Gesucht werden Initiativen und Projekte, die die regionale und lokale Identität und Gemeinschaft in der Krisenzeit gestärkt haben beziehungsweise immer noch stärken. Auch Unternehmen, die in dieser Zeit besonders innovative und solidarische Ideen mit Zukunft entwickelt haben, sollen mit dem „Krisen-HELDEN Preis“ gewürdigt werden.

Der Wettbewerb ist daher in die zwei Bewerberkategorien unterteilt: Bei den Vereinen, gemeinnützigen Organisation und Initiativen erhalten die besten fünf Preisträger jeweils ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Kleine und Mittelständische Unternehmen haben mit ihren Ideen die Chance auf einen von zwei Preisen in Höhe von jeweils 5.000 Euro. Die vorgeschlagenen Projekte und Initiativen müssen nachhaltig im Kreis Lippe wirken, Neues schaffen, solidarisch, innovativ und gemeinwohlorientiert der Krise begegnen. Presseinfo Krisen-Helden-Preis und Landesfördermittel

Die Antragsformulare zu den Landesfördermitteln sowie zum „Krisen-HELDEN Preis“ sind auf den Webseiten www.kreis-lippe.de und www.innovation-landlab.de veröffentlicht. Sowohl für die Landesfördermittel als auch für den Krisen-HELDEN Preis gilt der Einsendeschluss 31. Juli.

Weitere Informationen zum Krisen-HELDEN Preis können Sie unter info@innovationlandlab.de oder 05231 / 62-1150 abrufen. Das Antragsformular können Sie digital unter www.innovation-landlab.de/wettbewerb ausfüllen. Das Antragsformular als pdf-Dokument können Sie hier herunerladen: Wettbewerbsantrag KrisenHELDEN

 

Förderprojekt „Smarte LandRegionen“: Kreis Lippe will Modellandkreis werden

Der Kreis Lippe hat es in die Vorauswahl des Modellvorhabens Smarte Landregionen geschafft und will jetzt ein Modellandkreis für Digitalisierung im ländlichen Raum werden. Als einziger Landkreis in Ostwestfalen-Lippe hat der Kreis Lippe die erste Hürde gemeistert. Sieben Landkreise wird das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit insgesamt rund 25 Millionen Euro bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Lösungen im ländlichen Raum unterstützen.

„Lippe konnte mit Ideen und Konzepten im Bereich der Digitalisierung überzeugen und wird von ‚Smarte LandRegionen‘ profitieren. Denn alle 22 Landkreise, die in der finalen Bewerbungsphase ihren Hut in den Ring werfen, erhalten eine Unterstützung aus dem Modellvorhaben. Jetzt arbeiten wir intensiv an der weiteren Bewerbung, um einer der Modellandkreis zu werden“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann. Er ist davon überzeugt, dass das Modellvorhaben entscheidend dazu beiträgt, an den gleichwertigen Lebensverhältnissen zwischen Stadt und Land zu arbeiten.

 Bildung, Daseinsvorsorge, Gesundheit, Mobilität oder Arbeit – digitale Anwendungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und erleichtern diesen zunehmend. Dabei umfasst die Digitalisierung alle Lebensbereiche und gerade für den ländlichen Raum ergeben sich neue Chancen. Denn ländliche Räume, wie Teile des Kreises Lippe stehen vor besonderen gesellschaftlichen Herausforderungen zur Sicherung ihrer Zukunftsfähigkeit. Für ein attraktives Lebens- und Arbeitsumfeld gerade in ländlichen Regionen steigt der Bedarf nach digitalen Lösungen, beispielsweise E-Mobilität, E-Learning oder Telemedizin sind Themen, die den Alltag der Menschen prägen werden. Die aktuelle Corona-Pandemie verdeutlicht zudem, wie wichtig die flexible, ortsunabhängige Gestaltung von Arbeit im heimischen Büro sein kann.

Das BMEL hat den Kreis Lippe nach objektiven Kriterien aus 68 Bewerbungen für die finale Bewerbungsphase nominiert. Lippe hat jetzt zwei Monate Zeit, um die Inhalte einzureichen. Ann-Kathrin Habighorst und Karen Zereike vom Kreis Lippe koordinieren den Antragsprozess und knüpfen an die Erfahrungen aus vorherigen Projekten an: „Unser Ziel ist es, den erfolgreichen Partizipationsansatz des erfolgreich durchgeführten Projekts Smart Country Side auszuweiten und nun auf weitere Bereiche zu übertragen“.

 Die finalen Bewerbungen wird eine unabhängige Jury prüfen und entscheiden, welche sieben Landkreise die „Smarten LandRegionen“ repräsentieren. Voraussichtlich im Spätsommer steht fest, ob der Kreis Lippe es unter die besten sieben Landkreise geschafft hat. Gemeinsam mit dem renommierten Fraunhofer-Institut für Experimentelle Software Entwicklung (IESE) wird auch der Kreis Lippe digitale Dienste für die Bürger gestalten. Die Ergebnisse und digitalen Lösungen, die innerhalb des Modellvorhabens entwickelt werden, sollen auf weitere Kreise und Regionen in Deutschland übertragen werden. So sollen die 15 Landkreise, die es nicht in die Endauswahl geschafft haben, eng eingebunden werden und profitieren daher durch die Erkenntnisse aus dem Modellprojekt. Gewonnen hat der Kreis Lippe also jetzt schon. Denn dieser wird in den nächsten vier Jahren bei der Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie professionell begleitet.

 

work & care

work & care

Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

work & care verbindet Arbeitswelt und Lebenswelt als ganzheitlichen Ansatz und unterstützt sowohl Erwerbstätige als auch Unternehmen mithilfe innovativer  digitaler Lösungsansätze.

Das Projekt wird gefödert durch

Hintergrund

Zum Ende des Jahres 2017 waren in Deutschland etwa 3,4 Millionen Menschen pflegebedürftig. Prognosen des Statistischen Bundesamtes zufolge, ist bis zum Jahr 2060 mit einem stetigen Anstieg auf bis zu 4,5 Millionen zu rechnen.Bereits heute wird etwa jeder zweite pflegebedürftige Mensch von eigenen Angehörigen gepflegt. Hierdurch entstehen, insbesondere in Verbindung mit einer

Berufstätigkeit, Mehrfachbelastungen, die z.B. zu Fehlzeiten im Unternehmen führen können. Work & care verbindet Arbeitswelt und Lebenswelt als ganzheitlichen Ansatz und unterstützt sowohl Erwerbstätige als auch Unternehmen mithilfe innovativer  Lösungsansätze.

Die Idee

Von dem Projekt work & care sollen sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber profitieren. Ratsuchende Erwerbstätige sollen schnelle und unkomplizierte Unterstützung erhalten, sobald sie in die Situation geraten, eine/-n Angehörigen/-n pflegen zu müssen. Dies soll durch eine starke Vernetzung zwischen pflegenden Erwerbstätigen, Unternehmen sowie professionellen und nachbarschaftlich-ehrenamtlichen Hilfsangeboten ermöglicht werden.

Denkbar sind hierbei vielfältige Lösungsansätze wie z.B. die Flexibilisierung von Arbeitsbedingungen, Homeoffice, andere arbeitszeitliche Lösungen, Betriebliches Gesundheitsmanagement,

Gesundheitsförderung, Prävention, Stärkung ehrenamtlicher Tätigkeiten und bürgerschaftlichen Engagements sowie viele weitere. Die Faktoren Beratung, Dienstleistung, Schulung und Qualifizierung können mit Hilfe der beteiligten Unternehmen weiterentwickelt und verankert werden. In den Unternehmen sollen betriebliche Pflegelotsen ausgebildet werden, die als kollegiale Ansprechpartner schnelle, niederschwellige Hilfen und Informationen bereitstellen können, wenn es zu einer Pflegesituation kommt.

Projektangebote

Die Angebote im Projekt umfassen Handreichungen, Informationen und Vernetzungsmöglichkeiten für Betroffene und Unternehmen, Qualifizierungsangebote für Betriebe und Ehrenamtliche und digitale Lösungen.

Ein digitaler Dorfhelfer-Kanal für Mobilegeräte soll die effektive und intelligente Vernetzung pflegender Erwerbstätiger und ehrenamtlicher Unterstützungsangebote ermöglichen. Die Anwendung wird in drei ausgewählten Modellgemeinden im Kreis Lippe getestet werden.

Der digitale Dorfhelfer-Kanal „Hilf mit“

Die Funktion der „Hilf mit“ auf einen Blick

Einfach und digital im Wohnort Hilfe suchen und anbieten? Die neue Rubrik Hilf mit in der DorfFunk-App in Detmold steht ganz im Zeichen der Nachbarschaftshilfe. Egal ob Sie anderen etwas vom Einkaufen mitbringen möchten oder selber Hilfe benötigen. Nutzen Sie Hilf mit, um sich mit anderen Menschen aus Ihrer Umgebung zu vernetzen.  

So funktioniert Hilf mit:

  1. Erfahre hier wie du die DorfFunk-App herunterladen und nutzen kannst.

Die DorfFunk-App ist bereits auf dem Smartphone installiert, aber Hilf mit fehlt? Um die Funktion zu nutzen ist eine Aktualisierung der DorfFunk-App im App Store oder Google Play Store nötig.

  1. Wo finde ich den Hilf mit Kanal in der DorfFunk-App?

Unter diesem Symbol finden Sie Hilf mit in der App:

  1. Welche Beiträge gibt es im Hilf mit Kanal?

Nun sehen Sie die Inhalte des Kanals. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Beitragsarten.

Die Hilfsangebote sind unter dem Titel „Mach ich“ zusammenfasst. Hier sehen Sie, welche Hilfsangebote in der letzten Zeit in Detmold veröffentlicht wurden. Unter der Rubrik „Brauch ich“ finden Sie die Hilfsgesuche von Menschen aus Ihrer Umgebung, die Hilfe benötigen.

  1. Wie kann ich mit anderen Personen in Kontakt treten?

Sehen Sie einen interessanten Eintrag und möchten einem Menschen in Ihrer Umgebung weiterhelfen? Oder ist vielleicht schon ein für Sie passendes Hilfsangebot dabei? Sie haben nun die Möglichkeit einzelne Beiträge zu kommentieren, den Verfasser privat über den Plausch anzuschreiben oder den Beitrag mit einem Herz zu markieren.

  1. Wie kann ich einen eigenen Beitrag verfassen, um Hilfe zu suchen oder anzubieten?

Über das blaue „Plussymbol“ haben Sie die Möglichkeit, einen eigenen Beitrag zu verfassen. So können Sie direkt nach Hilfe in Ihrer Umgebung suchen oder Hilfe anbieten. Beschreiben Sie im Textfeld, welche Art von Hilfe Sie suchen oder anbieten möchten. Neben dem Text können Sie auch ein Bild in den Beitrag einbinden. Soll das Angebot nur in Ihrem Ortsteil oder in ganz Detmold veröffentlicht werden? Entscheiden Sie sich und stellen den Regler auf die entsprechende Position, um  das Angebot nur exklusiv für ihren Ortsteil zu veröffentlichen. Damit andere sehen können, ob Sie in Ihrem Beitrag Hilfe suchen oder Hilfe anbieten wollen, müssen Sie Ihren Beitrag noch in die Kategorie „Brauch ich“ für Hilfsgesuche oder „Mach ich“ für Hilfsangebote einordnen.  Nun können sie Ihren Beitrag veröffentlichen.

  1. Viel Spaß!

Der Kanal Hilf mit im DorfFunk in Detmold ist in Kooperation der Stadt Detmold mit dem Förderprojekt work & care entstanden. Das Projekt setzt sich für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ein. Der Kreis Lippe begleitet die Weiterentwicklung des DorfFunks in den lippischen Kommunen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum DorfFunk.

Projektkonsortium

work & care

Kontakt

Innovationszentrum Dörentrup
work & care
Energiepark 2
32694 Dörentrup

Miriam Nolting

Kreis Lippe – Fachdienst 611 Ländliche Entwicklung und Innovation

Projektleitung work & care
m.nolting@kreis-lippe.de
05231 621049

Fazit nach drei Jahren Smart Country Side

(von links) Ann-Kathrin Habighorst (SCS-Projektleiterin, Kreis Lippe), Felix Leo Matzke (Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung Dortmund), Dr. Agnes Kriszan (Technische Hochschule OWL), Steffen Hess (Fraunhofer IESE), Heidrun Wuttke (SCS-Projektmanagerin, Kreis Höxter), Tatjana Disse (GfW Höxter), Bürgermeister Jörg Bierwirth, Landrat Dr. Axel Lehmann, Dr. Ariane Sept (Leibniz-Institut), Hans-Werner Gorzolka (Ovenhausen), Landrat Friedhelm Spieker und Heino Rinne (Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Rott-Hagendorf-Nösingfeld)

Das Dorf hat Zukunft und das hat viele Gründe, denn dörflicher Zusammenhalt und eine starke Kultur, sich zu engagieren, sorgen für ein soziales Miteinander. Gleichwohl stehen ländliche Räume wie die Kreise Lippe und Höxter vor besonderen gesellschaftlichen Herausforderungen, um ihre Zukunft zu sichern. Die Digitalisierung bietet hierbei große Chancen, strukturelle Defizite auszugleichen und die Lebensqualität gerade in Dörfern zu erhöhen.

Genau hier hat vor drei Jahren das Projekt Smart Country Side (SCS) angesetzt. Bedarfsgerechte und nutzerfreundliche Lösungen waren gefragt, bei deren Ausarbeitung und Anwendung die Bürger vor Ort frühzeitig eingebunden waren. Dass dies gelungen ist, zeigten die Verantwortlichen in einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung am 16. Oktober in Brakelsiek.

„Wir haben es geschafft, mit dem Projekt gezielt neue Impulse in den Kreisen zu setzen und sind stolz auf die Ergebnisse, die wir gemeinsam mit den Ehrenamtlichen erreicht haben“, berichtete der Landrat des Kreises Lippe, Dr. Axel Lehmann in seinem Grußwort. „Durch ’Smart Country Side‘ ist es uns gelungen deutschlandweit als Vorreiter vorwegzugehen“.
Nicht nur für die 25 beteiligten Ortschaften ist das Projekt ein Gewinn: „Durch die modellhafte Entwicklung von Lösungen kann deutschlandweit der ländliche Raum von den Ergebnissen profitieren“, freute sich auch der Landrat des Kreises Höxter, Friedhelm Spieker über den Erfolg des Leuchtturmprojektes. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen wurden in der Abschlussveranstaltung öffentlich präsentiert.

Dass gerade Digitalisierung und soziale Innovationen dabei helfen können, ländlich geprägte Räume lebenswert und zukunftsfähig zu gestalten, zeigte auch Dr. Ariane Sept vom Leibniz-Institut für raumbezogene Sozialforschung (IRS) in ihrem Vortag auf. Die Projektergebnisse von Smart Country Side konkretisieren diesen Ansatz. So wurden in allen Modelldörfern erfolgreich der „DorfFunk“ und die Dorf- beziehungsweise Gemeindewebseiten eingeführt. Dabei soll die DorfFunk-App die dörfliche Gemeinschaft unterstützen und helfen die die Kommunikation im Dorf zu fördern.

Im Projekt Smart Country Side wurde viel erreicht

Mittels bedarfsgerechter Medienausstattungen, beispielweise Smart Panel, Laptop, Beamer oder Tablets, wurde die technische Grundlage für weitere Umsetzungsprojekte im Kreis Lippe gelegt. Damit beispielsweise der lippische Modellort Bega in der Jugendarbeit neue Wege gehen kann, wurde eine Drohne angeschafft. Jugendliche sollen sich durch gemeinsames Engagement und Freude an der Technik wieder für das Dorfleben begeistern und engagieren. Generationsübergreifend folgen nun spannende Videos aus der Vogelperspektive.

In Lipperreihe ist es möglich, sich im AWO Begegnungszentrum „Strate Haus“ in Sachen digitaler Kompetenz weiterzubilden. Die Bürgerschaft hat dafür in Eigeninitiative ein Weiterbildungskonzept getreu dem Motto „Dialog trifft Digital ganz lokal“ entwickelt. Dabei findet die Kombination aus analogem Austausch in einer Gruppe und dem gemeinsamen digitalen Lernen hohen Anklang bei den Teilnehmern. Daraufhin wurde neben dieser Gruppenarbeit bereits mit dem „App-Café“ ein weiteres regelmäßiges Format entwickelt, bei dem der generationsübergreifende Austausch im Vordergrund steht.

Im Kreis Höxter wurden zusätzlich zur Einführung von DorfPages und DorfFunk weitere neun digitale Anwendungen von sehr engagierten Bürgern aus 16 SCS-Modellorten entwickelt und erprobt. Dazu zählen beispielsweise der innovative „digitale Dorf-Hilferuf“, der Nachbarschaftshilfe auch digital ermöglicht, oder die Plattform „Kirche digital“, die Pfarrbriefen, 360 Grad Kirchenansichten und Tageslosungen sowie Gruppen-Chats von Messdienern und Firmlingen ermöglicht.

Zu neuen Anwendungen im Kreis Höxter gehört auch eine „Immobilien-Plattform“, die Neubürger im Dorf über die Online-Bereitstellung von hilfreichen Tipps zu ortsansässigen Handwerkern und möglichen Fördermitteln sowie über themenbezogenen Gruppen-Chats in der Bauphase digital begleitet und so schnell in das Dorfgeschehen integriert. Weitere Umsetzungsprojekte in Kooperation mit der Caritas Deutschland ist beispielsweise die Plattform „Das Sorgende Dorf“, mit der bestehende analoge Hilfsangebote für Menschen digital ergänzt werden und die „Smarte Bürgerhalle“, die es drei Dörfern ermöglicht, Licht, Heizung, Jalousien, Medien und Verbräuche digital zu steuern und so Kosten zu sparen.

Zudem wurden im Kreis Höxter 18 Monate lang 140 Dorf-Digital-Experten ausgebildet und in den betreffenden 16 SCS-Modellorten digitale Klassenzimmer eingerichtet, in denen nun selbst organisiert gut nachgefragte Kurse für die Dorfgemeinschaften stattfinden. Dieses Umsetzungsprojekt wurde im Dezember 2018 mit dem Innovationspreis des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung ausgezeichnet.

Bei der Anschlussveranstaltung kamen alle Akteure zusammen

Dr. Agnes Kriszan vom Zukunftszentrum Holzminden-Höxter stellte die Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluierung vor und erläuterte die acht formulierten Empfehlungen, die andere ländliche Regionen als Leitfaden für ihren eigenen Digitalisierungsprozess nutzen können. Diese und alle weiteren Erfahrungen sind in der Abschlussbroschüre „Projektergebnisse und Handlungsleitfaden“ aufgegriffen worden.
Felix Matzke vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ergänzte die wissenschaftliche Betrachtung des Projektprozesses von Smart Country Side um einen europäischen Vergleich und stellte die Ergebnisse der internationalen RELOCAL-Studie vor.

Über die Aspekte der unterschiedlichen Programmpunkte tauschten sich Vertreter aus Modelldörfern, Politik, Verwaltung und Kooperationspartnern in kurzen Podiumsdiskussionen aus und reflektierten somit die Relevanz vom Smart Country Side.

 

Anregende Diskussion verdeutlicht die Relevanz von SCS: (von links) Steffen Hess (Fraunhofer-Institut IESE), Heino Rinne (Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Rott-Hagendorf-Nösingfeld), Borris Ortmeier (LEADER Nordlippe) und Hans-Werner Gorzolka (Ovenhausen).

„Wir sind stolz, dass wir nun anderen Kreisen und Regionen einen Einblick in unsere Erfahrungen geben können“, so Landrat Friedhelm Spieker, der die Veranstaltung beendete. „In beiden Kreisen ist es uns gelungen, die Projektidee in einen langfristigen Prozess zu überführen und somit die Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Dies ist ein Erfolg für alle Beteiligten“.

„Wir sind stolz, dass wir nun anderen Kreisen und Regionen einen Einblick in unsere Erfahrungen geben können“, zug Landrat Fridhelm Spieker am Ende der Veranstaltung ein positives Fazit. „In beiden Kreisen ist es uns gelungen, die Projektidee in einen langfristigen Prozess zu überführen und somit die Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Dies ist ein Erfolg für alle Beteiligten“.

Beide Landräte dankten abschließend den Fördermittelgebern für die Stärkung des ländlichen Raums durch dieses Vorzeigeprojekt. Smart Country Side ist ein mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gefördertes Kooperationsprojekt der Kreise Lippe und Höxter und eines von zehn Projekten des Handlungskonzeptes „OWL 4.0“.

FEEdBACk zum Energieverbrauch

Am 21. Mai haben die lippischen FEEdBACk-Teilnehmer sich über den aktuellen Projektstand und die nächsten Schritte informieren lassen und erste Erfahrungen zur Energieeffizienz ausgetauscht. Be-sonders interessant waren die Einblicke in die Gamification-App, die der Projektpartner LiMETOOLS aus England gewährt hat. Gegen Jahresende soll die App fertig sein und von den FEEdBACk-Teilnehmern in Lippe, Barcelona und Porto getestet werden. Ziel ist es auf eine spielerische Art und Weise Verhaltensänderungen zu stimulieren, ein Umdenken herbeizuführen und die Energieeffizienz zu steigern. Somit soll das unterbewusste Nutzungsverhalten der Menschen in Bezug auf Energiema-nagement und Konsumverhalten spielerisch optimiert werden. Gemeinsam wurde am Ende der Ver-anstaltung trotz schlechtem Wetter die Grillsaison eröffnet.

Infos zur Veranstaltung Balkon- bzw. Stecker-Photovoltaik für alle!

Als „Stecker-Solar-Gerät“ oder „Balkon-Solarmodul“ werden kleine Photovoltaiksysteme bezeichnet, die im einfachsten Fall an normale Steckdosen im Haushalt angeschlossen werden sollen. Die kleinen Anlagen erzeugen zum Beispiel auf dem Balkon genug Energie, um Dauerverbraucher wie Kühlschrank und Stand-By-Funktionen zu versorgen. Sogenannte Stecker-Solar-Geräte dürfen in Deutschland unter bestimmten Bedingungen Strom direkt ins Stromnetz der Wohnung einspeisen.

Den Vortrag zur Veranstaltung vom 15.05. finden Sie hier: 2019-05-09 Stecker-Solar-Gerät Matthias Ansbach

Weitere Informationen:

https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/energie/erneuerbare-energien/steckersolar-solarstrom-vom-balkon-direkt-in-die-steckdose-8189

https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/energie/erneuerbare-energien

https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/energie/erneuerbare-energien/solarstromanlage-gewaehrleistung-garantien-vertraege-versicherung-6700

AnyPLACE

AnyPLACE

Ein europäisches Horizont2020-Forschungsprojekt zur Verbesserung der Energieeffizienz durch modulare Energiemanagementsysteme

Das Projekt „AnyPLACE“ (Adaptable Platform for Active Services Exchange) (Anpassungsplattform für einen aktiven Austauschservice) ist eine Plattform für ein kostengünstiges, modulares Energiemanagementsystem am Arbeitsplatz oder zu Hause.  Das Projekt ist Teil des Horizon2020-Förderprogrammes. Das Förderprogramm zielt darauf ab, eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen sowie zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Das Projekt wird gefördert durch:

Hintergrund und Ziele

Das Ziel von AnyPLACE war die Entwicklung einer modularen Smart-Meter-Plattform. An dem internationalen Projekt arbeiteten insgesamt 8 europäische Institutionen mit. Dabei wurde in Echtzeit der Energieverbrauch mit einem Höchstmaß an Zuverlässigkeit gemessen. Durch die eingebauten Smart Meter (intelligente Stromzähler) entstand für die Endverbraucher mehr Transparenz bei der Energiemessung und Abrechnung. Über ein Internetportal erlangten die Verbraucher einen besseren Überblick über ihre Verbrauchsverläufe. Während des „AnyPLACE“ Projektes wurden individuelle Energie-Management-Lösungen für jeden Haushalt entwickelt. Durch die gesammelten Daten konnten die Lösungen bestmöglich auf die Bedürfnisse und das Alltagsverhalten der Nutzer abgestimmt werden.

Durch das Internetportal sowie die entwickelten individuellen Energie-Lösungen konnten die Nutzer permanent ihre Verbrauchsverläufe einsehen und somit gezielt ihren Energieverbrauch optimieren und senken.

Die Smart-Meter wurden im Sinne von „Plug&Play“ (anschließen und loslegen) mit der vorhandenen Gebäude- und Energietechnik verbunden.

Beim AnyPlace Projekt war Dörentrup die Gebietskulisse für die Feldtests. In der Zusammenarbeit mit dem Innovationszentrum Dörentrup und dem „Energie+ Dorf“ bildeten Dörentrup ein „lebendiges Labor“.  An dem Projekt nehmen über 25 Haushalte aus Dörentrup teil.

Konsortialpartner

Das Kooperationsprojekt „AnyPLACE“ wird zusammen mit 7 weiteren europäischen Partnern aus 4 europäischen Ländern umgesetzt.

Kontakt

Innovationszentrum Dörentrup
AnyPLACE
Energiepark 2
32694 Dörentrup

Karen Zereike

Kreis Lippe – Fachdienst 611 Ländliche Entwicklung und Innovation
k.zereike@kreis-lippe.de
05231 621045

FEEdBACk

FEEdBACk

Ein europäisches Horizont2020-Forschungsprojekt zur Verbesserung der Energieeffizienz mittels „Gamification“.

Wofür steht „FEEdBACk“ überhaupt? Die Abkürzung leitet sich aus dem Englischen ab und bedeutet „Fostering Energy Efficiency and BehAvioural Change trough ICT“ (Förderung von Energieeffizienz und Verhaltensänderungen durch Informations- und Kommunikationstechnik).

FEEdBACk ist ein Horizon2020 Projekt, das 8 Organisationen aus 7 europäischen Ländern (Portugal, Niederlande, Schweiz, Spanien, Großbritannien, Dänemark und Deutschland) gemeinsam gestalten.
Der Kreis Lippe beteiligt sich als Testregion an diesem Vorhaben.

Das Projekt wird gefördert durch:

Hintergrund und Ziele

Was verbirgt sich hinter FEEdBACK? Das Projekt-Konsortium möchte in Erfahrung bringen, ob sich durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik das unterbewusste Nutzungsverhalten der Menschen in Bezug auf Energiemanagement und Konsumverhalten optimieren lässt. Ziel ist es auf eine spielerische Art und Weise Verhaltensänderungen zu stimulieren, ein Umdenken herbeizuführen und die Energieeffizienz zu steigern.

Diese Verhaltensveränderung soll mithilfe einer Gamifizierungsplattform (Anwendung spieltypischer Elemente in einem spielfremden Kontext zur Motivationssteigerung der Nutzer) erzielt werden.

Der Kreis Lippe beteiligt sich als eine Gebietskulisse für die Feldtests. Dabei  wird die Anwendung auf Ihre Alltagstauglichkeit getestet und die Resonanz der Nutzer erfasst.

Wie wird das Vorhaben angegangen?

Eine digitale Spieleplattform soll die Nutzer zu einer effizienteren Energienutzung und einem verantwortungsvolleren Verbraucherverhalten anregen. Auf lange Sicht sollen so unterbewusst Verhaltensänderungen herbeigeführt und Energie eingespart werden. Die mobile App soll mit einer interaktiven und benutzerfreundlichen Oberfläche die Nutzer spielerisch dazu motivieren. Dazu wird sie personalisierte Nachrichten an die Teilnehmer schicken und Tipps geben. Denn selbst kleine Änderungen bei den täglichen Gewohnheiten können in Summe zu erheblichen Energie- und Geldeinsparungen führen. Ein weiterer Anreiz bietet die Spieleplattform durch die Inszenierung eines Wettbewerbs zwischen den FEEdBACk-Teilnehmern. Wer hat die meisten Quizfragen richtig beantwortet? Wer hat die Rechercheaufgabe am schnellsten gelöst? Highscores, Ranglisten, Punktesysteme und Sachpreise sollen dabei die Motivation zum Energiesparen steigern.

ECOplay: Die mobile App, die beim Energiesparen hilft

In der mobilen Anwendung haben die Spieler Zugang zu informativen Videos und einer Reihe von themenspezifischen Kurzfilmen (z.B. Beleuchtung, Heizen oder Elektrogeräte) sowie zu Umfragen zur alltäglichen Entscheidungsfindung in Bezug auf energieeffizientes Verhalten. In den fortgeschrittenen Leveln der Anwendung finden die Benutzer eine spannende Science-Fiction-Serie mit sechs Episoden, in denen die globale Umweltkrise thematisiert wird. Je nach Lernfortschritt und Leistung der Benutzer vergibt die App Punkte und Auszeichnungen, so dass die Spieler in der Rangliste aufsteigen können. Während des gesamten Spiels erhalten die Nutzer auch Benachrichtigungen, die sie zu nachhaltigeren Verhaltensweisen anregen sollen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iVHV0b3JpYWwgRUNPUGxheSBieSBGRUVkQkFDayIgd2lkdGg9IjY0MCIgaGVpZ2h0PSIzNjAiIHNyYz0iaHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS1ub2Nvb2tpZS5jb20vZW1iZWQvalRKUWhMdEM1VTA/ZmVhdHVyZT1vZW1iZWQiIGZyYW1lYm9yZGVyPSIwIiBhbGxvdz0iYWNjZWxlcm9tZXRlcjsgYXV0b3BsYXk7IGNsaXBib2FyZC13cml0ZTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZSIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPjwvaWZyYW1lPg==

Konsortialpartner

Das Kooperationsprojekt „FEEdBACk“ wird zusammen mit 7 weiteren europäischen Partnern aus 7 europäischen Ländern umgesetzt.

Kontakt

Innovationszentrum Dörentrup
FEEdBACk
Energiepark 2
32694 Dörentrup

Thekla Reis

Kreis Lippe – Fachdienst 611 Ländliche Entwicklung und Innovation

Projektmanagerin FEEdBACk
t.reis@kreis-lippe.de
05231 621048

Matthias Ansbach

Verbraucherzentrale NRW

Energieberater
matthias.ansbach@verbraucherzentrale.nrw
01739604535

Romanie König

Kreis Lippe – Fachdienst 611 Ländliche Entwicklung und Innovation

Projektmitarbeiterin FEEdBACk
r.koenig@kreis-lippe.de
05231 621047

Smart Country Side

Smart Country Side

Leben auf dem Land. In der Welt zuhause.

SCS kanalisiert die bereits vorhanden Erfahrungen der Bürger, fördert uns stärkt ihre digitale Kompetenz und begleitet sie bei der Erprobung ihrer digitalen Lösungsansätzen in den projektrelevanten Handlungsfeldern Mobilität, Ehrenamt, E-Partizipation und E-Government.

Das Projekt wird gefördert durch

Hintergrund und Ziele

Gerade in ländlich geprägten und wirtschaftlich starken Regionen wie den Kreisen Lippe und Höxter bietet die Digitalisierung große Entwicklungschancen – Ausgleich von Standortnachteilen, Verbesserung der Lebensqualität sowie Daseinsvorsorge und Teilhabe. Ziel ist es, zusammen mit unterschiedlichen Modellorten in Lippe und Höxter digitale Lösungsansätze zu entwickeln, zu erproben und zu verstätigen. Dadurch will SCS die Dorfgemeinschaft und das persönliche Miteinander stärken. Bega,Billerbeck, Bremke/Rott, Elbrinxen, Eschenbruch, Holzhausen-Externsteine, Lemgo-Süd, Lipperreihe und Silixen/Kükenbruch stellen sich in Lippe der Herausforderung und entwickeln bedarfsgerechte digitale Anwendungen.

Smart Country Side ist ein mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gefördertes Kooperationsprojekt der Kreise Lippe und Höxter und eines von 10 Projekten des Handlungskonzeptes „OWL 4.0“. Zusammen wollen die Akteure die digitale Transformation in Ostwestfalen-Lippe voranbringen und die Zukunftschancen der Region sichern. Weitere Informationen: www.owl-morgen.de

Die Vorteile auf einen Blick

  • bottom-up-Prozess: Bürger entscheiden, was umgesetzt wird
  • Bürger bauen Berührungsängste ab und trainieren ihre digitale Kompetenz
  • Bürger erproben bedarfsgerechte digitale Lösungen, stärken Ehrenamt und Miteinander
  • Modellorte lernen voneinander und vernetzen sich nachhaltig, interkommunal und mit der Stadt/Kommune
  • Bürger schaffen Blaupausen für das Dorf von Morgen und sichern so die Zukunft ihrer Heimat

Abschlussveranstaltung

Auf der Abschlussveranstaltung am 16.10.2019 wurde unter anderem auch die Broschüre vorgestellt, die den Projektprozess nach drei Jahren Smart Country Side zusammen fasst. Sie gibt eine Übersicht über die umgesetzten Maßnahmen und stellt einen Handlungsleitfaden zur Verfügung, der die gewonnenen Erkenntnisse aufzeigt.

Unter folgenden Link können Sie die Abschlussbroschüre herunterladen.

Die Präsentationen und Videos aus der Abschlussveranstaltung vom 16.10.2019 haben wir gebündelt zusammengefasst und hier zum Download bereit gelegt.

Wissenschaftliche Evaluation

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Projektevaluation wurden von der TH OWL ebenfalls in einer Broschüre zusammengefasst.

Drei Jahre Smart Country Side - ein kurzer Überblick

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iNjQwIiBoZWlnaHQ9IjM2MCIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC9FbW1CNXFlLXE0MD9mZWF0dXJlPW9lbWJlZCIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93PSJhY2NlbGVyb21ldGVyOyBhdXRvcGxheTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZSIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPjwvaWZyYW1lPg==

SCS: Landrat Dr. Axel Lehmann im Interview

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iNjQwIiBoZWlnaHQ9IjM2MCIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC9BY2hxRHZyT1pTND9mZWF0dXJlPW9lbWJlZCIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93PSJhY2NlbGVyb21ldGVyOyBhdXRvcGxheTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZSIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPjwvaWZyYW1lPg==

Smarte Technik für die Jugendarbeit in Bega

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iNjQwIiBoZWlnaHQ9IjM2MCIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC9hbVBTRTFJZmlfdz9mZWF0dXJlPW9lbWJlZCIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93PSJhY2NlbGVyb21ldGVyOyBhdXRvcGxheTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZSIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPjwvaWZyYW1lPg==

Digitale Kommunikationsbank in Bremke

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iNjQwIiBoZWlnaHQ9IjM2MCIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC80WHh1RHAwQ3FUUT9mZWF0dXJlPW9lbWJlZCIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93PSJhY2NlbGVyb21ldGVyOyBhdXRvcGxheTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZSIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPjwvaWZyYW1lPg==

Konsortialpartner

Das Kooperationsprojekt „Smart Country Side“ wird von den Kreisen Lippe und Höxter umgesetzt.

Bildernachweis: Kreis Lippe

Kontakt

Innovationszentrum Dörentrup
Smart Country Side
Energiepark 2
32694 Dörentrup

Miriam Nolting

Kreis Lippe – Fachdienst 611 Ländliche Entwicklung und Innovation

m.nolting@kreis-lippe.de
05231 621049