Energietag im Innovationszentrum Dörentrup

Am 28. Januar fand im Innovationszentrum ein Energietag für interessierte Bürgerinnen und Bürger in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW statt. Das Programm umfasste eine offene Sprechstunde sowie einen fachlichen Vortrag des Energieberaters Matthias Ansbach von der Verbraucherzentrale NRW.

In der Sprechstunde konnten individuelle Fragen zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) sowie zu Themen wie energetische Sanierung, Heizsysteme, Effizienzsteigerung und Fördermöglichkeiten geklärt werden.

Der anschließende Vortrag von Herrn Ansbach, der sowohl vor Ort als auch online verfolgt werden konnte, gab einen kompakten Überblick über aktuelle und kommende Anforderungen an Bestandsgebäude. Dabei wurden zentrale rechtliche Änderungen bei Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen vorgestellt. Unter anderem wurde die ab 2026 geltende Solarpflicht bei Dachsanierungen thematisiert, die frühzeitig in die Planung einbezogen werden sollte.

Eine Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte wird von Herrn Ansbach zur Verfügung gestellt und nach Eingang an dieser Stelle veröffentlicht.

Herzliche Weihnachtsgrüße aus dem Innovationszentrum!

Das  Team vom Innovationszentrum des Kreises Lippe sendet Ihnen und Ihren Familien herzliche Weihnachtsgrüße und die besten Wünsche für ein gesundes, erfolgreiches und glückliches neues Jahr! 🎄✨

Bitte beachten Sie: Vom 15.12.2025 bis zum 02.01.2026 bleibt das Innovationszentrum geschlossen. Ab dem 05.01.2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

7. Netzwerktreffen des Fördermittelnetzwerks – KI als Unterstützung bei Fördermittelanträgen

Am 5. November 2025 kam das lippische Fördermittelnetzwerk zu seinem 7. Netzwerktreffen zusammen. Das übergeordnete Thema lautete dieses Mal: „Künstliche Intelligenz als Unterstützung bei Fördermittelanträgen“. Ziel der Veranstaltung war es, den Teilnehmenden praxisnahe Einblicke zu geben, wie digitale Hilfsmittel den oft komplexen Prozess der Antragstellung erleichtern können. Dabei wurden konkrete Tools vorgestellt und die Chancen sowie Grenzen der Technologie für Kommunen diskutiert.

Die Veranstaltung wurde vom Fachbereich 611 Ländliche Entwicklung und Innovation organisiert und durchgeführt. Nach einer herzlichen Begrüßung und Einführung berichteten Vertreter:innen aus dem Fachdienst über aktuelle Entwicklungen und Fördermöglichkeiten.

Der anschließende Impulsvortrag von Jannik Linde (IT-Strategie und Datenanalytik, Kreis Lippe) zum Thema „KI als Schreibpartner im Fördermittelprozess“ zeigte auf, wie KI die Erstellung von Förderanträgen unterstützen kann – von der Strukturierung der Inhalte bis hin zur sprachlichen Formulierung.

Anschließend erhielten die Teilnehmenden in einer Live-Demo die Gelegenheit, zu erleben, wie ein Förderantrag mithilfe von ChatGPT erstellt wird. Nach einer kurzen Kaffeepause folgte die interaktive Phase der „Antragswerkstatt mit KI“, in der mithilfe von KI eigene Anträge erarbeitet und erste Erfahrungen gewonnen werden konnten.

Den Abschluss bildeten die Vorstellung der Ergebnisse aus der Gruppenarbeit sowie eine gemeinsame Reflexion über die Erfahrungen mit der KI-gestützten Antragstellung. Das Treffen bot zudem reichlich Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken.

Energie sparen und Gebäude modernisieren: Beratung und Praxisbeispiele aus erster Hand

Am 5. November 2025 lud die Verbraucherzentrale NRW zu einer offenen Energie‑Sprechstunde sowie zu einer anschließenden Informationsveranstaltung zur energetischen Gebäudesanierung ein. Ab 15:00 Uhr hatten die Teilnehmenden im Innovationszentrum des Kreises Lippe die Gelegenheit, individuelle Fragen rund um Energie‑Effizienz und Sanierung direkt mit Energieberater Matthias Ansbach zu besprechen – von kleinen Dämmmaßnahmen bis hin zu umfassenden Modernisierungen.

Besonders interessant: In der offenen Sprechstunde wurde neben der Energieberatung auch zum ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) der Kommunen Dörentrup, Barntrup und Extertal beraten. Die InnoConsult OWL GmbH gab hierbei wertvolle Hinweise zu Förderangeboten und Unterstützungsmöglichkeiten für private Eigentümerinnen und Eigentümer, die ihre Gebäude modernisieren möchten.

Im Vortrag „Energetische Sanierung – Das kleine 1×1 an Beispielen“ wurden anschaulich Maßnahmen vom Keller bis zum Dachboden erläutert, wie Wohnkomfort gesteigert und Verbrauch reduziert werden kann – nach dem Motto: Wer wenig verbraucht, braucht sich um Energiekosten weniger Sorgen zu machen. Neben praxisnahen Tipps wurden auch aktuelle Förderprogramme vorgestellt: Welche Finanzierungshilfen gibt es, und was gilt es bei der Antragstellung zu beachten?

Insgesamt zeigte sich: Energieeffizienz und Sanierung lohnen sich langfristig – nicht nur finanziell, sondern auch in puncto Lebensqualität. Der persönliche Austausch in der Sprechstunde bot den Teilnehmenden wertvolle Impulse für ihre individuellen Projekte, der Vortrag vermittelte das nötige Hintergrundwissen und praxisnahe Beispiele.

Die Linkliste mit allen relevanten Förderprogrammen und weiterführenden Informationen steht hier zum Download bereit.

10 Jahre Innovationszentrum Dörentrup

Ein Jahrzehnt voller Impulse für den ländlichen Raum

Vor zehn Jahren wurde das Innovationszentrum Dörentrup (IZD) gegründet. Die Idee dahinter war so einfach wie wirkungsvoll: einen Ort zu schaffen, an dem die Zukunft ländlicher Räume gestaltet wird, an dem Menschen zusammenkommen und aus Ideen Projekte entstehen. Alles mit der Vision, den ländlichen Raum im Kreis Lippe nachhaltig zu stärken und Zukunft vor Ort zu ermöglichen.

Seit seiner Gründung hat das IZD mehr als einundzwanzig Projekte umgesetzt. Die inhaltlichen Schwerpunkte reichten dabei von Digitalisierung und Mobilität über Daseinsvorsorge und Fachkräfteentwicklung bis hin zu Demokratiebildung, Bürgerbeteiligung und der Stärkung des Ehrenamts. Ziel all dieser Aktivitäten war es, den ländlichen Raum im Kreis Lippe nachhaltig weiterzuentwickeln und zukunftsfähig aufzustellen.

Netzwerke und Fördermittel als Schlüssel
Neben den Projekten stand stets die Begegnung im Mittelpunkt. Mit mehr als achthundert Veranstaltungen und insgesamt rund achtzehntausend Besucherinnen und Besuchern wurde das Zentrum zu einem lebendigen Treffpunkt. Hier kamen Bürgerinnen und Bürger, Ehrenamtliche, Vereine, Kommunen und Verwaltung miteinander ins Gespräch. Aus diesen Kontakten ist ein OWL-weites Netzwerk entstanden, das heute tragende Strukturen für den ländlichen Raum bildet.

Ein Meilenstein war die Einführung des zentralen Fördermittelmanagements beim Fachdienst 611 Ländliche Entwicklung und Innovation des Kreises Lippe im Frühjahr 2025: Seither werden im Innovationszentrum Fördermittel systematisch koordiniert, gebündelt und transparent verwaltet. Auf diese Weise konnten bereits 43,2 Millionen Euro für den Kreis Lippe und 6,7 Millionen Euro für die lippischen Kommunen und kommunale Partner eingeworben werden. Davon profitieren zahlreiche Projekte, die direkt in die Entwicklung der Region hineinwirken.

Was wir erreicht haben

  • Projekte, die wirken: Mehr als 21 Projekte in den Bereichen Ehrenamt, Digitalisierung, Mobilität, Daseinsvorsorge und Bürgerbeteiligung wurden umgesetzt. Damit konnten wir ganz konkret die Lebensqualität in unseren Dörfern verbessern.
  • Netzwerke, die tragen: Mit über 800 Veranstaltungen und rund 18.000 Besucherinnen und Besuchern hat sich das IZD zu einem echten Treffpunkt für Bürgerinnen, Vereine und Verwaltung entwickelt. Ein OWL-weites Netzwerk ist entstanden, das weit über die Kreisgrenzen hinausstrahlt.
  • Fördermittel, die bewegen: Mit dem zentralen Fördermittelmanagement konnten seit 2025 bereits knapp 50 Millionen Euro Fördermittel für den Kreis Lippe und seine Kommunen bzw. kommunale Partner gesichert werden – ein entscheidender Hebel, um innovative Projekte voranzubringen.

All diese Erfolge zeigen, was möglich ist, wenn Verwaltung, Wissenschaft, Vereine und Ehrenamtliche gemeinsam an einem Strang ziehen. Es wird deutlich, wie sehr gezielte Projekte und eine klare Koordination den ländlichen Raum stärken können. Gleichzeitig ist dieser Rückblick auch mit Dankbarkeit verbunden – gegenüber den zahlreichen Vereinen, Institutionen, Kommunen und Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft, die diesen Weg begleitet haben. Ohne das Engagement, die Ideen und das Vertrauen der Netzwerk- und Kooperationspartner wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen.

Eine klare Botschaft

Das Innovationszentrum Dörentrup ist und bleibt auch in den kommenden Jahren der Ort, an dem Ideen für den ländlichen Raum entstehen und Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam entwickelt werden. Dabei geht es nicht nur darum, Probleme zu lösen, sondern auch darum, Chancen zu ergreifen und die Region stark, lebendig und zukunftsfähig zu machen.

Zehn Jahre sind ein Grund zum Feiern, aber sie sind vor allem ein Anfang. Das Innovationszentrum Dörentrup zeigt, dass ländliche Räume voller Potenzial stecken, wenn Menschen, Ideen und Ressourcen zusammengebracht werden. Die Zukunft des ländlichen Raums entsteht dort, wo Innovation und Engagement aufeinandertreffen – und genau dafür steht das Innovationszentrum Dörentrup.

 

Dorfflohmarkt in Heiden – 05. Oktober 2025

Am Sonntag, den 05. Oktober 2025, lädt die Aktionsgemeinschaft Heiden zum ersten Dorfflohmarkt ein. Von 11:30 bis 16:30 Uhr verwandelt sich das Dorf in ein buntes Markttreiben mit über 100 Ständen. Parallel dazu findet der Atelierspaziergang statt, der zum Entdecken und Schlendern durch Heiden einlädt. Auch die Dorfkirche öffnet ihre Türen und bietet ein abwechslungsreiches Programm: Bereits um 10:00 Uhr beginnt das Erntedankfest mit Mixed Voices, ab 11:30 Uhr erwarten die Besucher eine Ernteausstellung, individuelle Kirchenführungen sowie ein kleiner Bücherflohmarkt. So wird der Dorfflohmarkt in Heiden zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie.

 

Förderprogramm „transform_D“ der Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE)

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) startet das neue Förderprogramm transform_D, das Engagierte in ganz Deutschland dabei unterstützt, den gesellschaftlichen Wandel aktiv mitzugestalten. Im Fokus stehen die großen Herausforderungen unserer Zeit: Digitalisierung, Klimawandel und gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Zwischen dem 01.09. und 10.10.2025 können Vereine, Initiativen und Organisationen ihre Interessenbekundung einreichen. Nach der Prüfung durch die DSEE (bis 11.11.2025) erfolgt im Januar 2026 die Antragstellung für ausgewählte Projekte. Die Förderentscheidung wird im Februar 2026 bekanntgegeben, die Projektumsetzung läuft vom 01.03.2026 bis 31.12.2027.

Gefördert werden sowohl innovative Projekte, die neue Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln, als auch bewährte Projekte, die ihre Wirkung ausweiten und an weiteren Standorten oder digital verfügbar machen möchten.

Die drei Themenschwerpunkte:

  • Digitalisierung – Stärkung digitaler Innovationen, technologische Souveränität und Teilhabe.
  • Klimawandel – Klimaneutralität, Ressourceneffizienz, Bildungs- und Sensibilisierungsarbeit.
  • Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Diversität im Engagement, Stärkung der Zivilgesellschaft, Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse.

Weitere Informationen, Förderrichtlinien und Leitfäden finden Interessierte auf der Website der DSEE: https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung/transformd/.

Rückblick auf die Informationsveranstaltung „Fördermittel – Wie und wofür gibt es Unterstützung?“

Am Mittwoch, den 3. September 2025, fand im Innovationszentrum Dörentrup eine kombinierte Beratungs- und Informationsveranstaltung rund um die Themen energetische Modernisierung und Förderung statt.

Am Nachmittag nutzten Besucherinnen und Besucher die offene ISEK- und Energiesprechstunde, um sich individuell beraten zu lassen. Die InnoConsult OWL GmbH informierte zu den Inhalten des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) Nordlippe, während die Verbraucherzentrale NRW konkrete Fragen zur energetischen Sanierung beantwortete.

Im Anschluss stellte Energieberater Matthias Ansbach in einem Hybrid-Vortrag die aktuellen Fördermöglichkeiten von Bund, Land und Kommune vor. Dabei ging er besonders auf Zuschüsse für den Heizungstausch, für Maßnahmen an der Gebäudehülle sowie für weitere technische Lösungen ein. Schritt für Schritt erläuterte er den Weg von der Erstberatung bis zur Antragstellung und Umsetzung.

Die Teilnehmenden erhielten so einen kompakten Überblick, wie sich Investitionen in die energetische Sanierung sinnvoll planen und finanzieren lassen. Beim Vortrag war Raum für individuelle Fragen, sodass alle Besucherinnen und Besucher praxisnahe Impulse für ihre Vorhaben mitnehmen konnten.

Für diejenigen, die die Veranstaltung verpasst haben oder sich weiter informieren möchten, stehen die Energieberatungen der Verbraucherzentrale NRW weiterhin zur Verfügung. Hier finden Sie die Zusammenstellung wichtiger Links.

Forum Ländlicher Räume zeigt, warum Vernetzung im Fördermitteldschungel hilft

Forum Ländlicher Räume zeigt, warum Vernetzung im Fördermitteldschungel hilft

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Vereine und Institutionen und wie beantragt man was? Fragen wie diese hat das Forum Ländlicher Räume vor Kurzem im Innovationszentrum des Kreises Lippe in Dörentrup geklärt. Rund 90 Engagierte aus Vereinen und Institutionen haben unter anderem an einem Beispiel aus Hörste erfahren: Vernetzung hilft im Fördermitteldschungel.

Denn der Verein „Leben in Hörste e.V.“ zeigte beim Forum auf, wie Fördermittelakquise gelingen kann. Für eine „Heimatkonferenz“ tat sich die Dorfgemeinschaft zusammen und stellte dabei fest, dass es zahlreiche Fördermöglichkeiten für gute Ideen gibt, wenn man sich zusammentut, Kompetenzen bündelt und gemeinsam anpackt. Auch der Prozess der Antragstellung erscheint dann plötzlich nicht mehr so schwer.

Neben diesem „Best Practise“-Beispiel stellten Vertreter der LEADER-Regionen Nordlippe, Senne3 und 3L das Förderprogramm LEADER vor. Dabei wurde besonders betont, dass sich die Regionen auf weitere innovative Projektideen freuen. Die Teilnehmenden wurden ermutigt, mit ihnen und weiteren LEADER-Regionen ins Gespräch zu kommen.

Kontakte knüpfen konnten die Besucher des Forums auch beim „Markt der Möglichkeiten“. Mit Ständen vertreten waren die LEADER-Förderung, der Verein „Leben in Hörste“, der Kreissportbund Lippe, die Kulturförderung, der ehrenamtliche Naturschutz, das Ehrenamtsbüro sowie das Fördermittelmanagement des Kreises Lippe. Neben Infomaterialien wurde auch direkt beraten und informiert.

„Wir freuen uns sehr über die rege Beteiligung und die positiven Rückmeldungen. Natürlich greifen wir für die nächsten Ausgaben des Forums die Themenwünsche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf. Es freut mich, dass das Format weiterhin so gut angenommen wird“, bilanzierte Ann-Kathrin Habighorst, zuständig für „Ländliche Entwicklung und Innovation“ beim Kreis Lippe.

 

Schülerinnen und Schüler des MWG Lemgo zu Gast im Innovationszentrum

Am 25. und 26. Juni besuchten jeweils zwei Klassen des Marianne Weber Gymnasiums (MWG) aus Lemgo das Innovationszentrum, um sich intensiv mit den Themen erneuerbare Energien und Energieeffizienz auseinanderzusetzen. In Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW wurde ein vielfältiges Workshopprogramm angeboten, das theoretische Grundlagen mit praktischen Eindrücken verband.

Matthias Ansbach begleitete die Schülerinnen und Schüler zu einer Photovoltaik Freiflächenanlage sowie zur ehemaligen Biogasanlage in der unmittelbaren Umgebung. Vor Ort vermittelte er anschaulich, wie erneuerbare Energien regional erzeugt und genutzt werden können. Auch das Thema Windenergie wurde aufgegriffen und mit konkreten Beispielen aus der Region erklärt.

Parallel dazu führte Yoshua Voigt einen interaktiven Workshop zum Thema Energielabel und Energieeinsparung im Alltag durch. Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie man Energieeffizienzkennzeichnungen richtig liest und worauf beim Kauf von Haushaltsgeräten zu achten ist. Außerdem wurde aufgezeigt, wie sich durch bewusstes Verhalten im Alltag Energie und Kosten sparen lassen.

Der Besuch war für alle Beteiligten ein spannender und lehrreicher Einblick in die Herausforderungen und Chancen der Energiewende und ein Beispiel dafür, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung konkret und praxisnah gelingen kann. Ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltiger Lebensweise.

 

Erfolgreicher Dorf-Entwicklungs-Workshop in Heiden

Am Montag, den 12. Mai, fand in Heiden der gut besuchte Dorf-Entwicklungs-Workshop mit rund 50 engagierten Bürgerinnen und Bürgern statt.

Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam zu überlegen, wie das Dorfleben und das soziale Miteinander in Zukunft gestaltet werden können. Der Dorf-Entwicklungs-Workshop ist Teil des Landesprogramms „Heimatwerkstatt NRW“, das die aktive Beteiligung der Bevölkerung an der Weiterentwicklung ihrer Heimat fördert. In Heiden wurde die Veranstaltung vom Heimatverein Heiden e.V. mit der Unterstützung der Aktionsgemeinschaft Heiden e.V. und gemeinsam mit der InnoConsult OWL GmbH durchgeführt, die den Abend moderierte.

Der Workshop

Bereits im Vorfeld brachten die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen für ein zukunftsfähiges Heiden ein. Aus über 140 Vorschlägen wurden 16 Themenkategorien gebildet. Im Workshop wurden diese gemeinsam priorisiert und vertieft. Besonders intensiv widmeten sich die Teilnehmenden vier Themenfeldern, die für das Dorfleben in Heiden von zentraler Bedeutung sind:

Stärkung des sozialen Miteinanders durch Gemeinschaftsräume und gemeinsame Aktivitäten,
Verbesserung der Radwege und des Verkehrs im Ort,
Förderung von Austausch und Begegnung durch Flohmärkte, Tauschbörsen und Dorffeste sowie
die Idee eines Kiosks oder kleinen Nahversorgers zur Stärkung der lokalen Infrastruktur.

„Die Leute haben richtig Lust, etwas zu bewegen“, fasst Reiner Lenniger den Abend zusammen. In den vier Arbeitsgruppen wurden jeweils zwei konkrete Ideen ausgearbeitet, so dass es am Ende sieben Ideen in die weitere Bearbeitung geschafft haben:

  • Dorfgemeinschaftsraum
  • Seelencafé auf dem Friedhof
  • Besserer ÖPNV im Dorf
  • 30er Zonen im Dorf
  • Dorfflohmarkt
  • Gemeinsames Weihnachtslieder singen auf dem Marktplatz
  • Dorfladen

Noch während der Veranstaltung bildeten sich erste Arbeitsgruppen, die sich der Weiterentwicklung und Umsetzung der Projektideen widmen werden. Eine Dokumentation der Ergebnisse wird allen Teilnehmenden noch zur Verfügung gestellt.

Wer sich für die Mitarbeit in einem der Projekte interessiert, kann sich gerne beim Heimatverein melden (E-Mail: heimatverein-heiden@web.de).

 

Wie geht es weiter?

Im Herbst soll ein weiteres Treffen stattfinden, bei dem die Arbeitsgruppen ihre Fortschritte vorstellen und gemeinsam an der Umsetzung der Projekte weiterarbeiten. Auch die Ideen in dem entstandenen Ideenspeicher werden weiter verfolgt. Wann und in welchem Rahmen wird noch bekannt gegeben.

 

Dieser Workshop war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsorientierten Dorfgemeinschaft. Der Abend hat gezeigt, dass gemeinsam viel erreicht werden kann. Der Heimatverein Heiden e.V. freut sich darauf die Projekte zu begleiten und zu unterstützen.

Ein Danke an alle, die sich an dem Abend eingebracht haben oder auch im Vorfeld Ideen eingereicht haben!

Die Workshops werden vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW gefördert.

Hintergrund:
Heimatwerkstatt NRW Das Landesprogramm Heimatwerkstatt NRW des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt Kommunen und Initiativen dabei, die Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Gestaltung ihrer Heimat einzubeziehen. Ziel ist es, lokale und regionale Potenziale sichtbar zu machen, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und die Gemeinschaft vor Ort zu stärken.

 

 

Regionalkonferenz der lippischen Fördermittelmanager im Innovationszentrum Dörentrup

Netzwerktreffen zur Stärkung der Fördermittelarbeit in Lippe

Am 14. Mai 2025 fand im Innovationszentrum Dörentrup die Regionalkonferenz der lippischen Fördermittelmanager:innen statt. Vertreter:innen aus den Kommunen des Kreises Lippe kamen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Förderlandschaft auszutauschen, Informationen aus erster Hand zu erhalten und gemeinsam neue Impulse für ihre Arbeit vor Ort zu entwickeln.

Die Veranstaltung wurde von Herrn Müller von der Kommunal Agentur NRW moderiert. Er führte strukturiert durch die Agenda und begleitete die einzelnen Programmpunkte. Zu Beginn der Konferenz gab es eine Vorstellungsrunde, die Raum für persönliches Kennenlernen und Vernetzung bot. Anschließend informierte Herr Müller über die Tätigkeitsfelder der Kommunalagentur sowie über Neuigkeiten aus dem Fachnetzwerk Fördermittel (FNF) und dessen Angebote für Städte und Gemeinden.

Ein weiterer fachlicher Impuls war der Beitrag von Herrn Beckert von der NRW.Bank. Er berichtete über aktuelle Förderprogramme und Unterstützungsmöglichkeiten für Kommunen. Zudem stellte Ann-Kathrin Habighorst, Leiterin des Fachdienstes Ländliche Entwicklung und Innovation des Kreises Lippe, das zentrale Fördermittelmanagement des Kreises Lippe als Best-Practice-Beispiel vor und gab dabei Einblicke in den Entstehungsprozess, die Organisation und die Vorteile der Zentralisierung des Fördermittelmanagements.

Nach einer kurzen Pause wurde in Kleingruppen der Mehrwert solcher Regionalkonferenzen vertieft herausgearbeitet und anschließend im Plenum zusammengetragen. Deutlich wurde: Der regelmäßige Austausch bringt nicht nur aktuelle Informationen, sondern fördert auch die Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung und das gemeinsame Entwickeln von Lösungen.

Abschließend bot eine offene Runde Raum für aktuelle Fragen, Herausforderungen und Projektideen aus den Kommunen. Dabei zeigte sich erneut, wie vielfältig die Themen der kommunalen Fördermittelarbeit sind: von Digitalisierung und Klimaschutz bis hin zu sozialen Projekten.

Die Teilnehmenden verständigten sich darauf, das Austauschformat fortzuführen. Der nächste Termin findet im Herbst statt.

Smart Energy Experience bei der LEADER-Frühjahrstagung NRW in Bad Oeynhausen

Am 7. April trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der nordrhein-westfälischen LEADER-Regionen zur Frühjahrstagung in Bad Oeynhausen. Gastgeberin war die Region Vital.West, die gemeinsam mit der Bezirksregierung Detmold zur landesweiten Vernetzungsveranstaltung eingeladen hatte.

Im Rahmen des Markts der Möglichkeiten wurde unter anderem das LEADER-Projekt „Smart Energy Experience“ vorgestellt. Die mobilen Experimentierkisten richten sich an Schülerinnen und Schüler und vermitteln auf anschauliche Weise die Vorteile erneuerbarer Energien. Gleichzeitig machen sie die ökologischen und gesellschaftlichen Folgen der Nutzung fossiler Brennstoffe und der Atomenergie greifbar.

Die Ausstellung stieß bei den Teilnehmenden auf großes Interesse und regte zu vielen inspirierenden Gesprächen an. Auch die LEADER-Region Nordlippe war vor Ort vertreten und nahm wertvolle Impulse für zukünftige Projekte in den Bereichen Bildung, Nachhaltigkeit und Regionalentwicklung mit.

 

Freiraum Lippe – Aller.Land Jury zu Besuch im Kreis Lippe in Schieder Schwalenberg

Am Montag, den 24. März war die Jury des Aller.Land-Förderprogramms in Schieder-Schwalenberg zu Gast, um sich von der gemeinsamen Kulturförderidee des Kreises Lippe und des Landesverbandes Lippe Freiraum Lippe“ zu überzeugen. Auch Landrat Dr. Axel Lehmann und Landesverbandsdirektor Jörg Düning-Gast waren in der Künstlerklause vor Ort und sprachen sich für das Projekt aus.

Im Mittelpunkt des Projektes steht die Belebung von Leerständen, ungenutzten Flächen, aufgegebenen Gasthäusern und Geschäften im Kreis Lippe durch temporäre kulturelle Angebote unterschiedlicher Art.  Zur Vernetzung und Ausstattung der Orte soll ein mobiler Kulturpool angeschafft werden, d.h. ausleihbare Infrastrukturen, die von Künstlern, Vereinen und Ehrenamtlichen ausgeliehen werden können. Darüber hinaus sollen verschiedene Veranstaltungsformate wie ein Kulturstammtisch, ein jährlicher Fachtag oder künstlerische Bürgersprechstunden das Angebot erweitern.

Darüber hinaus sollen sich unter anderem Vereine beim Kleinprojektefonds bewerben können, der jährlich innovative Kulturprojekte im ländlichen Raum fördert. Diese und weitere Maßnahmen werden von den Kulturrangern als Botschafter und Vermittler zwischen Kulturschaffenden, Akteuren und der Bevölkerung beworben.

Im Rahmen der Veranstaltung stellten die Verantwortlichen die zentralen Elemente des Projektes vor, das in der Konzeptphase über ein Jahr lang in enger Abstimmung mit lokalen Akteuren und Kulturschaffenden entwickelt wurde. Neben der konzeptionellen Vorstellung des Projektes erhielten die Jurymitglieder im Rahmen eines Gallery-Walks einen Einblick in die geplanten künstlerischen Aktionen. Darüber hinaus besuchte die Jury die Künstlerklause in Schieder-Schwalenberg, wo Stefan Demming die Veranstaltungsreihe „Salon für Zeitreisen und Postkarten Manufaktur“ vorstellte.

In einer abschließenden Diskussionsrunde hatte die Jury noch die Möglichkeit, offene Fragen zum Projekt an die Projektbeteiligten zu stellen. Die Entscheidung, ob das Konzept überzeugen konnte, soll Ende Juni bekannt gegeben werden.

2. ZEFFF Tagung – Zivilgesellschaftliches Engagement und Freiwilligendienste im Fokus der Forschung

Kürzlich fand Die ZEFFF-Tagung 2025 in Berlin statt und bot wertvolle Einblicke und Diskussionen rund um das Thema Engagement und soziale Ungleichheit. Die Veranstaltung begann mit einer Keynote über den vierten Engagementbericht der Bundesregierung, der zentrale Fragen zu Engagement und gesellschaftlicher Teilhabe aufwarf. Der Blick auf vergleichende Perspektiven aus Österreich und der Schweiz ermöglichte den Teilnehmenden eine breitere Sichtweise auf Engagementprozesse in verschiedenen Ländern und war somit eine gelungene Einführung in die Tagung. Mit Beiträgen von Dr. Paul Rameder von der Wirtschaftsuniversität Wien, Prof. Dr. Georg von Schnurbein von der Universität Basel und weiteren Fachleuten wurde anschließend auf die verschiedenen Dimensionen und Herausforderungen des zivilgesellschaftlichen Engagements in den drei Ländern eingegangen.

Neben den Vorträge fanden auch verschiede Workshops statt, um tiefer in die Thematik des Engagements und der sozialen Ungleichheit einzutauchen. Im ersten Panel wurde die ungleiche Beteiligung verschiedener Bevölkerungsgruppen an Engagementaktivitäten thematisiert. Dr. Sylvia Keim-Klärner präsentierte eine Auswertung von Daten des Sozio-ökonomischen Panels und des Freiwilligensurveys, die zeigten, dass sich Geschlechterunterschiede im Engagement in ländlichen Räumen in den letzten Jahren verringert haben. Dennoch bleibt das Engagement von Frauen in vielen Bereichen hinter dem der Männer zurück. Weitere Beiträge widmeten sich dem Engagement von marginalisierten Gruppen und den spezifischen Herausforderungen, mit denen Menschen aus diesen Gruppen konfrontiert sind. Dr. Johanna Treidl und Katharina Batzing analysierten, wie das Engagement von Marginalisierten auf verschiedenen Wirkungsebenen agiert und oftmals biografisch nicht linear verläuft. Prof. Dr. Sabrina Zajak und ihre Kollegen beleuchteten, wie Diskriminierungserfahrungen in das Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund einfließen und welche strukturellen Hürden bestehen.

Das zweite Panel behandelte das Engagement in Zeiten politischer Unsicherheit und demografischer Veränderungen. In Thüringen erleben zivilgesellschaftliche Akteure, wie Prof. Stefanie Kessler und Vivien Dos Anjos darlegten, die Auswirkungen eines politischen Rechtsrucks, was die lokale Demokratieförderung vor neue Herausforderungen stellt. Sara Lüttich stellte ein Forschungsprojekt aus dem ländlichen Raum vor, das zeigte, wie ältere Menschen soziale Werte durch Engagement in der Kommunalpolitik fördern können. Auch die Rolle der Museen und Ausstellungen in ländlichen Räumen wurde diskutiert, wobei Nick Petukat untersuchte, wie Ehrenamtliche in diesem Bereich trotz rückläufiger kommunaler Förderung wichtige Beiträge leisten.

Am zweiten Tag der Tagung wurde die erste Keynote von Dr. Manes Weisskircher zu den neuen gesellschaftlichen Konfliktlinien und der Politisierung der Zivilgesellschaft gehalten. Anschließend befasste sich das dritte Panel mit der Anerkennung von Engagement, insbesondere bei jungen Menschen und in „stilleren“ Engagementformen. Es wurde argumentiert, dass Engagement oft erst durch die gesellschaftliche Anerkennung von Bedeutung wird und dass die Stärkung der Wertschätzung von jugendlichem Engagement für den sozialen Zusammenhalt und die politische Partizipation von entscheidender Bedeutung ist. Patrick Leinhos ergänzte diese Diskussion, indem er die biografischen Hintergründe junger Erwachsener und deren Umgang mit institutionellen Erwartungen im Kontext queeren Engagements untersuchte.

Die Tagung endete mit einer Keynote von Prof. Dr. Marc Redepenning, der das Thema des weniger formalisierten Engagements aufgriff und beleuchtete, wie dieses Engagement in der Praxis vorkommt und unterstützt werden kann. In einem interaktiven Austausch wurden die Erkenntnisse der Tagung zusammengefasst und Perspektiven für die zukünftige Engagementforschung erörtert. Der abschließende Lunch-Talk und die Netzwerkbörse boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und den Dialog zu vertiefen.

Insgesamt zeigte die ZEFFF-Tagung 2025 auf, wie vielfältig und komplex das Thema Engagement ist und welche unterschiedlichen Herausforderungen und Perspektiven es in Bezug auf soziale Ungleichheit, politische Unsicherheit und demografische Veränderungen gibt. Die Tagung bot Raum für einen interdisziplinären Austausch und stärkte das Bewusstsein für die Bedeutung des zivilgesellschaftlichen Engagements in einer sich wandelnden Gesellschaft.

Netzwerktreffen bei der NRW.Bank: Erfolgreiches Fördermittelmanagement im Fokus

Kürzlich fand in den Räumlichkeiten der NRW.BANK in Münster das Netzwerktreffen zum Thema Fördermittelmanagement statt. Die Veranstaltung bot eine wertvolle Gelegenheit, sich auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und neue Strategien für die effiziente Nutzung von Fördermitteln zu entwickeln.

Thomas Kull, Abteilungsleiter der öffentlichen Kunden bei der NRW.BANK, eröffnete den Tag mit einem Überblick über die aktuellen Herausforderungen und Chancen im Fördermittelmanagement. Im Anschluss an die Begrüßung präsentierte Jens Benner-Stöwer vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) interessante Aspekte zur Förderung im Bereich der ÖPNV-Infrastruktur. Nach der Präsentation von Herrn Benner-Stöwer wurde die „Förder-Galerie“ eröffnet, in der kommunale Praxisbeispiele vorgestellt wurden. Diese Praxisbeispiele verdeutlichten, wie Fördermöglichkeiten konkret genutzt werden können, um Projekte voranzutreiben und umzusetzen.

Am Nachmittag wurde die Praxis des strategischen Fördermanagements weiter vertieft. Joscha Blum von der Stadt Emsdetten berichtete am Beispiel der Kardinal-von-Galen-Schule von den Herausforderungen und Erfolgen bei der Umsetzung von Förderprojekten in der Praxis. Dies gab den Teilnehmenden wertvolle Einblicke, wie eine strategische Ausrichtung des Fördermittelmanagements zu langfristigen Erfolgen führen kann. Aufbauend auf dem spannenden Vortrag von Herrn Blum, wurde der Austausch von Erfahrungen zwischen den Teilnehmenden initiiert. Es wurden Stolpersteine, Erfolge und bewährte Strategien zur erfolgreichen Antragstellung und Mittelverwendung diskutiert. Dies bot nicht nur wertvolle praxisnahe Einblicke, sondern auch eine gute Gelegenheit, von den Erfahrungen anderer zu lernen und sich intensiv zu vernetzen.

Zum Abschluss der Veranstaltung konnten die Teilnehmenden an verschiedenen Thementischen ihre Diskussionen fortsetzen. Hier standen unter anderem die Themen Förderrecherche, Kommunenportal, Kommunalagentur sowie die Unterstützungsangebote der NRW.BANK auf der Agenda. Diese offenen Austauschformate trugen dazu bei, dass die Teilnehmenden direkt mit den relevanten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern ins Gespräch kamen und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten besprachen.

Das Netzwerktreffen bot somit eine perfekte Plattform für den Austausch von Erfahrungen und Ideen, förderte die Vernetzung der Teilnehmenden und vermittelte praxisorientierte Einblicke in das Fördermittelmanagement. Die rundum gelungene Veranstaltung endete mit einem positiven Fazit, das die Wichtigkeit solcher Netzwerktreffen unterstrich und die Teilnehmenden motivierte, die gewonnenen Erkenntnisse in ihre Arbeit zu integrieren.

Beitrag des SROI-Projekts in der aktuellen „LandInForm“

In der aktuellen Ausgabe von „LandInForm“ gibt das SROI-Projektteam einen Einblick in das Projekt im Kreis Lippe. Der Artikel stellt das im Projekt entwickelte Berechnungsmodell vor, das den volkswirtschaftlichen Nutzen ehrenamtlicher Arbeit sichtbar macht.Es zeigt unter anderem, welche Einsparungen ein Landkreis erzielen kann, wenn ein Bürgerbus ehrenamtlich betrieben wird oder welche Wertschöpfung eine Freiwillige Feuerwehr generiert.

Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie andere Kommunen und ländliche Regionen von diesen Erfahrungen profitieren können. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung ehrenamtlicher Strukturen.

Nachlesen können Sie den Artikel kostenlos auf den Seiten 42 – 43 der aktuellen Ausgabe von „LandInForm“.

Regionalmanager(in) (m/w/d) gesucht !

Die LEADER Region Nordlippe besteht aus der Stadt Barntrup und den Gemeinden Extertal, Dörentrup und Kalletal im lippischen Bergland. Die Region hat eine Größe von 314 km² und zählt über 40.000 Einwohner. Die Region ist ausgewählte LEADER Region in Nordrhein-Westfalen. Für die aktuell noch bis zum Jahr 2028 laufende EU-Förderperiode sucht die Lokale Aktionsgruppe Nordlippe e. V. zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen/eine

Regionalmanager(in) (m/w/d)

Das Aufgabengebiet wird insbesondere folgende Aufgaben umfassen:

• Verwaltung des Regionalmanagements Nordlippe
• Unterstützung und Beratung der Lokalen Aktionsgruppe
• Koordination und Umsetzung der Regionalen Entwicklungsstrategie Nordlippe 2023-2027
• Beratung und Unterstützung von Projektträgern bei der Entwicklung, Beantragung und Umsetzung von Projekten, einschließlich Mittelabruf
• Presse- und Öffentlichkeitsarbeit inkl. Initiierung, Planung, Betreuung und Durchführung von verschiedenen Beteiligungsangeboten
• Vernetzung und fachlicher Austausch mit relevanten Akteuren, anderen LEADER-Regionen sowie Fach- und Förderstellen (Bezirksregierung, Land, Bund, EU)
• Akquisition von Fördermitteln aus unterschiedlichen Bereichen
• Evaluierung, Monitoring, Controlling und Dokumentation von Projekten und der gesamten Regionalen Entwicklungsstrategie

 

Sie verfügen über:

• Abschluss einer Ausbildung und mehrjähriger Berufserfahrung in den Bereichen Regionalentwicklung, Geographie, Raum- oder Regionalplanung, Tourismus, Verwaltung oder verwandter Disziplinen oder praktische Erfahrungen in der Regionalentwicklung
• Erfahrung in den Bereich Projektentwicklung und -management sowie Fördermittelverfahren
• Kenntnisse in Verwaltungs-, Vergabe- und Förderrecht
• Freundliches und sicheres Auftreten, Organisationstalent, Kommunikations- und Teamfähigkeit
• Eigenverantwortliches und zielorientiertes Arbeiten
• Hohe Motivation sowie überdurchschnittliches Engagement und Flexibilität
• Regionale Vernetzung und gute Kenntnisse der Region (regionale Gegebenheiten und Strukturen)
• Kompetenz im Umgang mit den aktuellen Themenschwerpunkten der ländlichen Entwicklung
• Bereitschaft Arbeitszeiten flexibel einzubringen
• gültige Fahrerlaubnis sowie Bereitschaft, den privaten PKW für dienstliche Zwecke zu nutzen.
Gesucht wird eine motivierte und dynamische Persönlichkeit, die es versteht, mit
organisatorischem Geschick, Eigeninitiative und Einsatzbereitschaft die zahlreichen
Aufgaben wahrzunehmen und darüber hinaus in der Lage ist, motivierend und kooperativ
die LEADER Region Nordlippe zum Erfolg zu führen sowie komplexe Vorgänge zu
strukturieren und zu steuern.
Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement und den vier Bürgermeistern und den Räten der beteiligten Kommunen wird als selbstverständlich vorausgesetzt.

 

Wir bieten:

• Eine interessante, eigenverantwortliche und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem kleinen Team mit der Möglichkeit, regionale Entwicklungsprozesse auf der Basis des Bottom-Up-Prinzips kennenzulernen
• einen bis zum 31.12.2028 laufenden Arbeitsvertrag mit der Möglichkeit auf Verlängerung
• eine Vergütung im Rahmen der persönlichen Voraussetzungen bis EG 8 TV-L
• Möglichkeit zur Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen
Bei der zu besetzenden Stelle handelt es sich um eine Vollzeitstelle mit bis zu 39 Wochenstunden. Die Einstellung erfolgt unter Fördervorbehalt und vorbehaltlich der Zustimmung durch die Bezirksregierung Detmold. Arbeitsort ist die Geschäftsstelle der LAG Nordlippe in Dörentrup-Wendlinghausen.
Wir sind um die berufliche Förderung von Frauen bemüht und möchten deshalb ausdrücklich
Frauen ermutigen, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerberinnen oder Bewerber werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt eingestellt.
Fühlen Sie sich angesprochen? Dann richten Sie Ihre Bewerbung mit aussagefähigen Unterlagen bis zum 23.03.2025 an die LAG Nordlippe e. V., Energiepark 2, 32694 Dörentrup
oder per E-Mail an: info@nordlippe.net
Schriftlich eingegangene Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des
Bewerbungsverfahrens nur zurückgesandt, wenn der Bewerbung ein frankierter und
adressierter DIN A4-Briefumschlag beigefügt ist.

Mehr Informationen unter: www.nordlippe.de

Zukunft nachhaltig gestalten

Gemeinschaftsprojekt zur Nachhaltigkeitsmission 2035 Lippe abgeschlossen

Wie kann ein regionales, auf die Zukunft ausgerichtetes nachhaltiges Konzept mit konkreten Maßnahmen für den Kreis Lippe entwickelt werden? Dieses Ziel hatte sich das Projekt „Zukunftsfähige Nachhaltigkeitsmission Lippe 2035“ (ZuNaLi) gesetzt – und nun zum Abschluss gebracht. Doch der eingeschlagene Weg für eine nachhaltige Zukunft im Kreis Lippe geht trotzdem weiter.

„Die Nachhaltigkeitsmission Lippe 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, dass wir als Region mit innovativen Ansätzen und starkem Engagement eine nachhaltige Entwicklung aktiv gestalten können. Die entwickelte Roadmap gibt uns nun eine klare Richtung für die kommenden Jahre vor“, betonte Verwaltungsvorstand Dr. Olaf Peterschröder bei der Abschlussveranstaltung im Innovationszentrum.

Das Projekt „ZuNaLi“ wurde im Rahmen des Wettbewerbs „Zukunft Region“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. Die Roadmap der Nachhaltigkeitsstrategie Lippe 2035 umfasst konkrete Maßnahmen in drei zentralen Handlungsfeldern. Im Bereich der nachhaltigen Verwaltung soll auf Wunsch der Projektpartner eine digitale Plattform entwickelt werden, die die Kommunen bei der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsstrategien unterstützt. Eine interkommunale Nachhaltigkeitsstrategie könnte Verwaltungen besser vernetzen und nachhaltige Prozesse vorantreiben.

Im Bereich des nachhaltigen Tourismus ergab sich der gemeinsame Wunsch einen Nachhaltigkeitscoach zu etablieren, der Tourismusbetriebe dabei begleitet, ressourcenschonender und klimafreundlicher zu wirtschaften. Eine Idee welche nun in Kooperation mit weiteren Partnern im Rahmen des Projektes „Modellregion Nachhaltiger Tourismus Teutoburger Wald“ unter Koordination der Ostwestfalen-Lippe GmbH weiterverfolgt wird.

Beim Themenschwerpunkt nachhaltiges Bauen stand die Förderung konkreter Bauprojekte im Fokus. Dabei war es den Projektpartnern besonders wichtig auch die nachhaltige Sanierung von Bestandsgebäuden zu berücksichtigen. „Vom Reden zum Tun“ sei nun das Motto für alle Beteiligten. Eine wichtige Basis hierzu ist ein Austausch der Akteure, zu den Möglichkeiten und den Regularien. Denn gerade die bürokratische Hemmnisse müssen durch einen Dialog zwischen Wirtschaft und Verwaltung abgebaut werden.

Darüber hinaus wird angedacht, den Bereich Bauen mit den Initiativen CirQualityOWLplus und Projekt Pro Zirkulär zu verknüpfen, da sich diese mit nachhaltigem Bauen auseinandersetzen. Diese Projekte bieten wertvolle Ansätze für die Förderung von Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung im Bauwesen.  Sie könnten Synergien für die Weiterentwicklung nachhaltiger Bauprojekte schaffen.

An der Abschlussveranstaltung nahmen Vertreter regionaler Wirtschaftsunternehmen, der TH OWL, der Universität Paderborn, des Fraunhofer IEM sowie verschiedener Kommunalverwaltungen und der Verbraucherzentrale teil. Gemeinsam wurden Erkenntnisse ausgetauscht und Perspektiven für zukünftige Kooperationen diskutiert.

Ein Team von Green.OWL referierte zu nachhaltigen Transformationsprozessen in klein- und mittelständischen Unternehmen. Bei Green.OWL handelt es sich um ein Projekt der Universität Paderborn, des Fraunhofer IEM und der OstWestfalenLippe GmbH. Die Schlüsselaspekte erarbeiteten und vertieften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend bei einem interaktiven Workshop.

Für Olrik Meyer, Fachbereichsleiter für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Mobilität beim Kreis Lippe, steht fest: „Nachhaltigkeit ist ein Gemeinschaftsprojekt. Die Veranstaltung hat noch einmal deutlich gemacht, dass Netzwerke und Kooperationen entscheidend für den Erfolg nachhaltiger Maßnahmen sind.“

Das Projekt „ZuNaLi“ zeigt, dass Lippe einen klaren Kurs in Richtung Nachhaltigkeit einschlägt. Die enge Zusammenarbeit zwischen den Arbeitsgruppen und den weiteren Beteiligten war ein Schlüssel zum Erfolg. Das Projektteam ist überzeugt: Die positiven Veränderungen werden sicherlich langfristige Auswirkungen auf die Region haben und dazu beitragen, dass Lippe seine Nachhaltigkeitsziele erreicht und ein positiver Wandel einsetzt.

Veranstaltungsbericht: „Meine Heizung – neue Regeln und neue Chancen?“

Am 5. Februar fand im Innovationszentrum des Kreises Lippe in Dörentrup der Hybrid-Vortrag „Meine Heizung – neue Regeln und neue Chancen?“ statt. Die Veranstaltung, organisiert vom Kreis Lippe und der Verbraucherzentrale NRW, informierte Hauseigentümer über die aktuellen Änderungen im Gebäudeenergiegesetz (GEG) und deren Auswirkungen auf die Heiztechnik.

Referent Matthias Ansbach gab den Teilnehmenden einen umfassenden Überblick über die neuen gesetzlichen Regelungen und die Möglichkeiten, ihre Heizsysteme zukunftssicher und klimafreundlich zu gestalten. Im Mittelpunkt standen erneuerbare Energien wie Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpen und Pelletheizungen sowie hybride Lösungen zur effizienten Wärmeversorgung. Zudem wurden Fördermöglichkeiten und sinnvolle Maßnahmen zur Energieeinsparung erläutert.

Vor dem Vortrag bestand die Möglichkeit, in einer offenen Sprechstunde individuelle Fragen zu klären. Zahlreiche Interessierte nutzten dieses Angebot, um sich persönlich zu ihren Optionen beraten zu lassen.

Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse und bot den Teilnehmenden wertvolle Orientierungshilfen, um ihre Gebäude energetisch fit für die Zukunft zu machen.

Das Infoblatt zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

Wir wünschen frohe Weihnachten!

Das Innovationszentrum des Kreises Lippe wünscht Ihnen mit allen Mitarbeitern frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr, voller Freude, Gesundheit und besonderer Momente! 🎄🌟

Bitte beachten Sie, dass das Innovationszentrum vom 23.12.2024 bis einschließlich 03.01.2024 geschlossen ist. Ab dem 06.01.2024 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

Smarte.Land.Regionen: Bürgerbeteiligung in ländlichen Räumen – Veröffentlichung eines Praxisleitfadens

Wie kann digitale Bürgerbeteiligung in ländlichen Räumen gelingen? Dieser Frage widmet sich der Praxisleitfaden „Bürgerbeteiligung in ländlichen Räumen – Von der Idee zur Umsetzung: Ergebnisse aus der Fördermaßnahme „Smarte.Land.Regionen“. Die Broschüre ist im Rahmen des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung geförderten Projekts „Digitale Bürgerplattform für Ehrenamt und Partizipation“ des Kreises Lippe entstanden.

Der Praxisleitfaden gibt spannende Einblicke in die dreijährige Projektlaufzeit. Er vermittelt Erfolgsfaktoren bei der Einführung der kreisweiten digitalen Bürgerbeteiligungsplattform „Lipps“.

Sie können die Broschüre hier herunterladen:

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier. 

Erfolgreiche Heimatkonferenzen

Fünf Dörfer im Kreis Lippe starten Projekte zur Dorfentwicklung

Im Kreis Lippe haben in diesem Jahr fünf gut besuchte Heimatkonferenzen in den Dörfern Wendlinghausen, Wissentrup, Sonneborn, Belle und Bentrup-Loßbruch stattgefunden. Ziel der Konferenzen ist es, die Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Gestaltung und Entwicklung ihrer Heimat einzubinden. Dies soll das ehrenamtliche Engagement fördern und die Verbundenheit der Dorfgemeinschaft stärken. In den fünf Dörfern sollen die ersten Ideen bald verwirklicht werden.

Lokale Initiativen und Vereine hatten die Konferenzen in den Dörfern organisiert. Zahlreiche Dorfbewohnerinnen und -bewohner folgten ihrer Einladung. Insgesamt mehr als 200 Teilnehmende reichten Ideen und Projektvorschläge ein, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Gefördert wurden diese Möglichkeiten zum offenen Austausch und zu kreativen Prozessen durch das Landesprogramm Heimatwerkstatt NRW.

Das sind die Ergebnisse und Projekte der fünf Heimatkonferenzen:

  • Wendlinghausen: Das Dorf plant die Umgestaltung eines zentralen Platzes im Ort sowie die Anlage einer Obstbaumwiese. Diese Projekte sollen nicht nur den Ortskern verschönern, sondern auch zur Förderung der lokalen Nachhaltigkeit beitragen.
  • Wissentrup: Hier wurde die Gründung eines neuen Vereins angestoßen, da es bislang keinen Dorfverein gab. Der Verein soll künftig Projekte und Aktivitäten im Dorf koordinieren und somit das ehrenamtliche Engagement stärken.
  • Bentrup-Loßbruch: Ein öffentlicher Bücherschrank soll entstehen. Zudem soll es Lesungen geben. Es wird außerdem eine Umgestaltung des Spielplatzes angestrebt, um diesen für alle Altersgruppen attraktiver zu machen.
  • Sonneborn: Mit mehr als 70 Teilnehmenden und 50 eingereichten Ideen war Sonneborn besonders engagiert. Das Dorf plant, den Platz am mittleren Teich für alle Altersgruppen attraktiv und nutzbar zu gestalten. Parallel sollen Ideen für die Umgestaltung des Spielplatzes gemeinsam mit den Kindern entwickelt werden.
  • Belle: In Belle soll eine Baumpflanzaktion, möglicherweise in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Lippe, durchgeführt werden. Auch die Neugestaltung des Spielplatzes steht auf der Agenda, um diesen für die Dorfgemeinschaft aufzuwerten.

Im Anschluss an die Konferenzen erhielten die Dörfer eine Dokumentation, in der die eingereichten Ideen und erste Umsetzungsschritte zusammengefasst sind.

„Die Heimatkonferenzen im Kreis Lippe sind ein bedeutender Schritt in Richtung einer aktiven Bürgerbeteiligung und stärken die ländlichen Gemeinschaften“, betont Verwaltungsvorstand Dr. Olaf Peterschröder. Sie förderten nicht nur die Zusammenarbeit innerhalb der Dörfer, sondern auch die Integration neu zugezogener Mitbürgerinnen und Mitbürger. Diese könnten sich verstärkt bei der Dorfentwicklung einbringen.

„Die Heimatkonferenzen im Kreis Lippe haben gezeigt, wie wichtig es ist, dass sich die Menschen in ihren Dörfern einbringen und die Zukunft ihrer Heimat aktiv gestalten“, sagt Laura Schuster, Dorfcoach des Kreises Lippe, „Wir sind froh, dass wir die fünf Konferenzen über das Programm Heimatwerkstatt NRW realisieren konnten.“

Nun liegt es an den Dörfern, die eingereichten Projekte weiter zu entwickeln und in die Tat umzusetzen. Mit den Konzepten aus den Heimatkonferenzen als Grundlage sind die Weichen für die Zukunft gestellt – für eine noch lebenswertere und aktive Heimat im Kreis Lippe.

Über Heimatwerkstatt NRW:

Das Landesprogramm Heimatwerkstatt NRW fördert die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung ihrer Heimat. Ziel ist es, lokale und regionale Besonderheiten zu erkennen und daraus konkrete Projekte zu entwickeln, die die Gemeinschaft stärken und das ehrenamtliche Engagement fördern. Weitere Informationen sind auf der Internetseite des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung NRW verfügbar: www.mhkbd.nrw.

 

 

Wärmstens empfohlen – 27.11.2024

Nachbericht zur Veranstaltung

Am 27. November 2024 fand die hybride Informationsveranstaltung „Wärmstens empfohlen – Energie sparen und Komfort gewinnen“ zur energetischen Gebäudesanierung und zu Fördermöglichkeiten statt. Energieberater Matthias Ansbach von der Verbraucherzentrale NRW zeigte praxisnah, wie Hauseigentümerinnen und -eigentümer den Energieverbrauch reduzieren, ihre Gebäude effizienter gestalten und den Wohnkomfort steigern können. Neben kleineren Maßnahmen wurden auch umfangreiche Sanierungsmöglichkeiten vom Keller bis zum Dach vorgestellt, die langfristig Energiekosten senken und unabhängiger von Preisschwankungen machen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den aktuellen Förderprogrammen und Finanzierungshilfen, die energetische Sanierungen unterstützen. Herr Ansbach gab zudem praktische Tipps zur Antragstellung und beantwortete individuelle Fragen der Teilnehmenden. Die Veranstaltung fand sowohl vor Ort im Innovationszentrum Dörentrup als auch online statt, was einer breiten Zielgruppe den Zugang ermöglichte.

Interessierte können sich hier das Infoblatt mit den wichtigsten Informationen aus dem Vortrag herunterladen.

 

 

Projekt SROI: Praxisleitfaden zur Engagementförderung in ländlichen Räumen veröffentlicht

 

Wie kann bürgerschaftliches Engagement in ländlichen Kommunen effektiv gefördert werden? Dieser Frage widmet sich der Praxisleitfaden „Gemeinsam engagiert in ländlichen Räumen – Den eigenen Weg für die Kommune finden!“, der im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „SROI – Social Return on Investment. Die Sicherung des Ehrenamts für die Zukunft im ländlichen Raum“ erschienen ist.

Der Ausgangspunkt: Ländliche Kommunen stehen vor zahlreichen Herausforderungen und es sind engagierte Bürgerinnen und Bürger, die hier tagtäglich wichtige Beiträge zum Erhalt lokaler Lebensqualität und zur Daseinsvorsorge leisten, sei es in den Freiwilligen Feuerwehren, in Dorfläden, in der Mobilität und in vielen anderen Bereichen. Es ist eine zentrale Aufgabe von Politik und Verwaltung, die Engagierten mit bedarfsgerechten Rahmenbedingungen zu unterstützen.

Vor diesem Hintergrund beleuchtet der Leitfaden aktuelle Trends und Herausforderungen für Engagement und seine Förderung in ländlichen Räumen, er stellt Schlüsselfaktoren für wirkungsvolles Engagement vor und definiert sechs Aufgaben für seine Förderung. Mit neun Empfehlungen und Beispielen guter Praxis aus verschiedenen Bundesländern zeigt er, wie lokales Engagement in ländlichen Räumen gezielt gestärkt werden kann, jeweils angepasst an lokalspezifische Gegebenheiten.

Der Leitfaden richtet sich an alle Personen und Organisationen, die auf lokaler Ebene für die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements verantwortlich sind oder interessiert sind, sich daran zu beteiligen.

 

Link zum Download: https://innovationszentrum-doerentrup.de/wp-content/uploads/2022/01/Gemeinsam-engagiert-in-laendlichen-Raeumen_HSPV.pdf

 

Weitere Informationen zum Projekt „SROI“: https://innovationszentrum-doerentrup.de/projekte/sroi/ 

 

Projekt SROI: Veröffentlichung von zwei Praxisleitfäden für Haupt- und Ehrenamt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ehrenamtliche Engage­ment im Kreis Lippe nimmt eine wichtige Rolle in der Gestaltung einer am Gemeinwohl orientier­ten Gesellschaft ein. Durch die Übernahme diverser regionaler Aufgaben in der Daseinsvor­sorge festigt das Ehrenamt den sozialen Zusammenhalt – ein echter Gewinn nicht nur für das Wohlbefinden zahlreicher Menschen. Die Verwirklichung gesellschaftlicher Projekte und Unterstützungsleistungen kann nur mit dem Einsatz des Eh­renamts erfolgreich sein. Doch welchen volkswirtschaftlichen Mehrwert hat dieser freiwillige Einsatz neben der Ausübung der eigentlichen Tätigkeit? Und wel­che Kosten werden benötigt, um die ehrenamtliche Arbeit durch das Hauptamt zu gewährleis­ten?

Im Rahmen des Förderprojekts „SROI – Social Return on Invest­ment. Die Sicherung des Ehren­amts für die Zukunft im länd­lichen Raum“ (Bundesministerium für Bildung und Forschung) wurden diese Effekte im Kreis Lippe analysiert. Die Untersuchung zeigt: Ehrenamtliche Organi­sationen und Vereine entfalten einen beträchtlichen volkswirt­schaftlichen Mehrwert in der Region. Der Kreis Lippe profitiert messbar vom ehrenamtlichen Engagement. Regionale Wert­schöpfung und Einkommen ent­stehen bei Unternehmen und Beschäftigten im Wirtschafts­kreislauf.

Die Ergebnisse der volkswirtschaftlichen Analyse wurden in zwei Leitfäden zusammengefasst. Diese enthalten ein Berechnungsschema, die zugrunde liegende Methodik sowie konkrete Handlungsempfehlungen. Die Leitfäden richten sich sowohl an freiwillig Engagierte als auch an hauptamtliche Engagementförderinnen und –förderer. Beide Leitfäden können kostenlos von der Projektwebsite heruntergeladen werden.

Leitfaden Ehrenamt: Power für Lippe: Wie dein Ehrenamt die Region stärkt

Leitfaden Hauptamt: Das Ehrenamt im Kreis Lippe: Wirtschaftliche Auswirkungen und Potenziale

Weiter Informationen zum Projekt „SROI“: https://innovationszentrum-doerentrup.de/projekte/sroi/

 

 

Rückblick: Forum Ländlicher Räume – Ehrenamt 4.0

Unter dem Motto „Ehrenamt 4.0: Künstliche Intelligenz und digitale Werkzeuge im Einsatz“ fand am 14. November 2024 erneut das „Forum ländlicher Räume“ im Innovationszentrum in Dörentrup statt. Die vom Kreis Lippe organisierte Veranstaltung bot eine Plattform, um über den Einsatz moderner Technologien im Ehrenamt zu diskutieren und innovative Ideen für den ländlichen Raum zu entwickeln.

Nach einem inspirierenden Vortrag von Herrn Thomas Werning über praktische Anwendungen von KI und digitalen Tools folgte eine interaktive Workshop-Phase. Hier hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, in Kleingruppen kreative Ansätze zu entwickeln und Erfahrungen auszutauschen. Der Abend war geprägt von einem intensiven Dialog und einer hohen Motivation, digitale Lösungen für ehrenamtliches Engagement zu nutzen.

Die Veranstaltung bot nicht nur wertvolle Impulse, sondern auch die Möglichkeit zur Vernetzung. Die Veranstaltung stieß auf positive Resonanz und zeigte, wie wichtig innovative Ansätze zur Stärkung des Ehrenamtes im ländlichen Raum sind.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und dem Referenten für die bereichernden Beiträge und freuen uns auf die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe im nächsten Jahr.

Kreis Lippe unterstützt aktive Wohnraumentwicklung in OWL

Mit einer interkommunalen Entwicklungsgesellschaft mehr Wohnungsbau erreichen

Die Städte und Gemeinden im Kreis Lippe stehen angesichts der wachsenden Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum und der Herausforderung, Leerstände und Baulücken sinnvoll zu nutzen, vor großen Aufgaben. Ein innovatives Konzept, das den Wohnungsbau und die Immobilienentwicklung durch interkommunale Zusammenarbeit fördert, wurde nun erstmals von den Kommunen Barntrup, Dörentrup, Extertal, Lage, Leopoldshöhe, Lügde und Vlotho erarbeitet und vorgestellt. Unterstützt vom Kreis Lippe und als Teil des Transferprogramms UrbanLand der OstWestfalenLippe GmbH (OWL GmbH), soll die interkommunale Gesellschaft dazu beitragen, Investitionen in die Ortskerne zu lenken und den Wohnungsmarkt zu stärken.

Ann-Kathrin Habighorst, Fachdienstleitung Ländliche Entwicklung und Innovation des Kreises Lippe, betonte, wie wichtig die Unterstützung durch die Region und das Engagement aller Beteiligten für den Erfolg dieses Vorhabens sind: „Der Kreis Lippe sieht in dieser Kooperation eine große Chance, um gemeinsam nachhaltige und lebenswerte Wohnräume zu schaffen. Durch eine Bündelung der Kräfte können wir effizienter agieren und gezielt auf die Wohnraumbedürfnisse unserer Gemeinden eingehen.“

Rund 70 Mitglieder der Räte der beteiligten Kommunen kamen in Barntrup zusammen, um die Pläne zu diskutieren. Ziel ist eine kommunale Genossenschaft, die als zentrale Anlaufstelle für die Planung und Durchführung von Bauvorhaben dienen soll und Aufgaben wie die Bauherrenfunktion für Neubauwohnungen, die Bewirtschaftung von Wohnungen und die Aktivierung von Grundstücken übernimmt. „Durch die interkommunale Gesellschaft bündeln wir Ressourcen und Fachwissen und erreichen so eine nachhaltige und professionelle Immobilienentwicklung“, fasste Torben Blome, Bürgermeister der Stadt Lügde, zusammen.

Rocco Wilken, Bürgermeister der Stadt Vlotho, und Frank Meier, Bürgermeister der Gemeinde Extertal, verdeutlichten den Handlungsbedarf. „In unseren Ortskernen stehen viele Erdgeschosse und Immobilien leer, oft in schlechtem Zustand, während der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum wächst. Diese interkommunale Zusammenarbeit ermöglicht es uns, solche Probleme gemeinsam anzugehen“, erklärte Meier.

Eine kompetente Anlaufstelle statt sieben Mal Doppelstruktur: Vieles spricht dafür, dass die Kommunen durch eine gemeinsame Gesellschaft Ressourcen sparen und an Qualität in der Immobilienentwicklung gewinnen. Das Modell basiert auf gegenseitiger Unterstützung bei einem hohen Maß kommunal- und stadtentwicklungspolitischer Eigenständigkeit. Das bedeutet einerseits, dass jede Kommune selbst über stadtentwicklungs- und wohnungspolitische Themen entscheidet. Andererseits wird eine interkommunale Service- und Dienstleistungsgesellschaft in Form einer Genossenschaft vorgeschlagen, die Aufgaben auf Rechnung der kommunalen Ebene übernehmen kann. Zu den Aufgaben zählen z.B. Bauherrenfunktion für Neubauwohnungen, Bewirtschaftung von Wohnungen und Grundstücksaktivierung. „Das ist eine große Chance für uns, um mehr für den Wohnungsbau zu tun“, fasst Torben Blome, Bürgermeister der Stadt Lügde, den Info-Abend zusammen. „Die Gesellschaft steht nicht in Konkurrenz zu Wohnungsbaugesellschaften und privaten Investoren, sondern setzt dort an, wo diese Akteure fehlen.“

Entwickelt wurde das Konzept von den Kommunen in Zusammenarbeit mit dem Kreis Lippe, dem ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung sowie Quaestio Forschung und Beratung – beauftragt durch die OstWestfalenLippe GmbH. Beraten wurden die Kommunen durch den vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. sowie zwei Anwaltskanzleien. Auf diese Weise wurde ein Modell geschaffen, das nicht nur funktional und finanzierbar, sondern auch rechtssicher umsetzbar sein soll.

 

Weitere Informationen zum Transferprogramm UrbanLand finden Sie unter www.urbanland-owl.de.

 

Nachhaltigkeit mal anders!

Rückblick auf den Bauernmarkt in Horn-Bad Meinberg

Am 19. und 20. Oktober verwandelte sich der Bauernmarkt in Horn-Bad Meinberg in einen lebendigen Treffpunkt für Nachhaltigkeitsinteressierte. Mittendrin das Projekt ZuNaLi, das mit einem interaktiven Stand Einblicke in die „Zukunftsmission Lippe 2035“ bot. Unter dem Motto „Nachhaltigkeit erleben und verstehen“ präsentierte das Team rund um ZuNaLi konkrete Ansätze und praktische Tipps, um das Thema Nachhaltigkeit greifbarer zu machen.

Ein besonderes Highlight des Tages war der Auftritt des Poetry Slammers Alexander Paul, der das Thema Nachhaltigkeit mit einer Prise Humor und viel Wortwitz auf ganz besondere Weise präsentierte. Als „Starchefkoch“ der Nachhaltigkeit stellte er in seinem fiktiven Format „Alex kocht“ ein humorvolles „Erfolgsrezept“ für eine bessere Zukunft vor. Mit Zutaten wie „Klimaschutz“ und „erneuerbare Energien“ inspirierte er die Zuschauer an und brachte sie gleichzeitig zum Lachen. Die treffende Mischung aus Unterhaltung und Tiefgang fand großen Anklang beim Publikum.

In seinem Vortrag erinnerte Paul daran, wie wichtig Kommunikation ist – eine Zutat, die das „Erfolgsrezept“ verbindet und zusammenhält. Er betonte, dass eine respektvolle und zielgerichtete Kommunikation genauso entscheidend sei wie die Zutaten selbst. Nur so könne ein nachhaltiges Miteinander gelingen. Auch der Umgang mit „Verantwortungsbewusstsein“ und „Wachstumsgrenzen“ wurde auf ironische Weise thematisiert. Mit scharfem Humor und passenden Metaphern stellte er die Macht der Gesellschaft in den Fokus, selbst Veränderungen anzustoßen und aktiv die eigenen „Küchengeheimnisse“ zu teilen.

Paul appellierte daran, Verantwortung nicht allein auf große Konzerne abzuwälzen, sondern den eigenen kleinen Beitrag zu leisten – in der eigenen „Küche“, wie er es nannte. Er sprach aus, was viele denken: Es braucht Geduld und die Bereitschaft, neue Rezepte zu probieren, um das Ziel einer nachhaltigeren Welt zu erreichen. Selbst wenn man manchmal keine Lust zum „Kochen“ habe und die „Pizza“ verlockender scheine, dürfe man nicht aufgeben.

Für das ZuNaLi-Team war der Bauernmarkt ein voller Erfolg. Das Interesse der Menschen an der „Zukunftsmission Lippe 2035“ und an den praktischen Tipps, wie Nachhaltigkeit auch im Alltag gelingen kann, zeigte, dass das Thema auf breites Interesse stößt. Die Kombination aus informativer Ausstellung und kreativer Unterhaltung durch Alexander Paul veranschaulichte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, neue Wege zu gehen, um Nachhaltigkeit spannend und verständlich zu vermitteln.

 

Projekt-Hintergrund

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert „ZuNaLi“ innerhalb des Bundeswettbewerbes „Zukunft Region“. „ZuNaLi“ hat sich zum Ziel gesetzt, ein regionales, auf die Zukunft gerichtetes Konzept mit konkreten Maßnahmen zu entwickeln. „Bei ‚ZuNaLi‘ kommen Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Alle eint das Bestreben nach mehr Nachhaltigkeit. Die vielfältigen Expertisen von Unternehmen, Verwaltungen und wissenschaftlichen Partnern helfen uns, gemeinsam eine nachhaltige Zukunftsstrategie für das Kreisgebiet aufzustellen“, erklärt Thekla Merfort, Projektmanagerin im Bereich Ländliche Entwicklung und Innovation beim Kreis Lippe sowie Projektkoordinatorin bei „ZuNaLi“.

Informationen zu dem Projekt gibt es hier.

Veröffentlichung der fünften Folge des Podcasts „SROI – Social Return on Investment“

 

In nahezu jedem Bereich des freiwilligen Engagements werden adäquate Rahmenbedingungen und Unterstützung benötigt. Sei es bei der Vereinsgründung, der Vermittlung von Fördergeldern oder Weiterbildungsmöglichkeiten für neue Vorstandsmitglieder. Kommunen sind dabei in der Regel die erste Anlaufstelle. Da kommunale Engagementförderung keine Pflichtaufgabe ist, sind die Kommunen frei in der Ausgestaltung. So ist es kaum verwunderlich, dass Engagementförderung in den mehr als 11.000 Kommunen in Deutschland sehr unterschiedlich organisiert ist und Faktoren wie die Aufgabenwahrnehmung oder die Verankerung des Themas innerhalb der Verwaltung (auf Kreis- und Gemeindeebene) variieren.

Bislang gibt es wenig Forschung zu Strukturen kommunaler Engagementförderung, doch gerade die Strukturen sind es, die die Grundlage für eine angemessene Unterstützung vor Ort bilden. Insbesondere in ländlichen Räumen ist es in Zeiten des Wandels von Engagement wichtig, Engagierten passgenaue Unterstützungsangebote zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund wurde eine Studie zu den kommunalen Engagementförderstrukturen am Fallbeispiel des Kreises Lippe durchgeführt. Diese stand unter anderem unter der Frage, welches Selbstverständnis die kommunalen Engagementförderinnen und -förderer haben und welche Rolle die Vernetzung untereinander einnimmt.

Diese und viele weitere Fragen werden in der fünften Folge des Podcasts „SROI – Social Return on Investment“ beantwortet. Gemeinsam mit Dr. Anna Wiebke Klie von der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW) sprechen wir über aktuelle Themen und Herausforderungen der kommunalen Engagementförderung.

Vielen Dank an Dr. Anna Wiebke Klie für das Gespräch und die spannenden Einblicke in die Studie.

Wir wünschen viel Spaß beim Hören der fünften Folge!

 

Die aktuelle Podcast-Folge: https://open.spotify.com/episode/5I5b0IChUKNMHukuYXr4SI?si=7b455dd9861a45d4

 

Weiter Informationen zum Projekt „SROI“: https://innovationszentrum-doerentrup.de/projekte/sroi/