Projektmitarbeiterin/ Projektmitarbeiters (w/m/d) gesucht

Für das LEADER-Projekt „Rebirth active school village“ sucht der Kreis Lippe eine/n Projektmitarbeiter/in (m/w/d).

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie unter folgendem Link: Stellenausschreibung

Auszug aus der Stellenauschreibung:

Im Fachbereich Kreisentwicklung ist im Zukunftsbüro die Stelle einer/eines

Projektmitarbeiterin/ Projektmitarbeiters (w/m/d)

im Innovationszentrum in Dörentrup zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für 2 Jahre zu besetzen.

Mit dem Bewegungsprogramm Rebirth active school möchten wir nachhaltig die Gesundheit von Schülern und Lehrern fördern. Die Verbindung von Unterricht und körperlicher Aktivität sowie die Zusammenarbeit mit der MHH ist eine einmalige Möglichkeit einen anderen Blick auf Schule zu werfen und den Unterricht innovativ weiterzuentwickeln. Weitere Infos zu dem Projekt Rebirth active school finden Sie der Rubrik Projekte.

Der Dorfteich lebt….

 

 

Der Verein Tiere im Dorf e. V. legt mit LEADER Projekt los

Der Dorfteich füllt sich langsam wieder mit Wasser und die neuen Uferbefestigungen lassen erahnen, wie das zukünftige Areal rund um den Dorfteich in Schwelentrup zukünftig zum Verweilen einladen wird. Unweit des ehemaligen Forsthaues des Landeverbandes ist die Teichanlage gelegen, die im Rahmen des Förderprogramms LEADER entsteht. Die Arbeiten an der Teichanlage sind weitestgehend abgeschlossen.
Aufgrund eines von der Bezirksregierung Detmold zum Ende letzten Jahres bewilligten vorzeitigen Maßnahmebeginns, konnte der Verein Tiere im Dorf e. V. mit den Arbeiten am Teich beginnen. „Bei den Arbeiten kam uns der trockene Sommer zugute, sodass der Teich nach dem das Wasser abgelassen wurde durchtrockenen konnte“, so Dr. Rudolf Diekmeier bei einem Ortstermin. Mit schwerem Gerät wurden über 2.000 Kubikmeter Erde aus dem Teich gefahren. Nun finden Besucherinnen und Besuche eine Teichanlage vor, die mit ihren neuen abgeflachten Uferbefestigungen, vorher bestehenden Gefahren des Hineinfallens verhindert.
„Im Teich sollen in den kommenden Monaten Edelkrebse angesiedelt werden“, so Diekmeier der Vorsitzender des Vereins Tiere im Dorf e. V. ist. Nun freute sich der Verein, dass der offizielle Förderbescheid der Bez. Reg. Detmold durch Herrn Jens Kronsbein übergeben wurde. „Das ehrenamtliche Engagement ist Vorbildhaft, so konnte Schwelentrup in den vergangenen Jahren in erheblicher Weise von LEADER-Fördermitteln profitieren“, lobte Kronsbein, der sich vor Ort einen Überblick des Projektes verschaffte.

Die Europäische Union fördert das Projekt „Dorf der Tiere 2.0“ mit knapp 42.000 EUR, das Land NRW steuert weitere 10.500 EUR bei. Auch die Gemeinde Dörentrup beteiligt sich an den Kosten für die Umsetzung der Maßnahme.
„Die EU investiert über das LEADER-Programm zum wiederholten Male in Dörentrup. Wir freuen uns über die finanzielle Unterstützung der Europäischen Union und des Landes NRW und sind uns sicher, dass hier eine nachhaltige Investition zu Stärkung des ländlichen Raumes stattfindet“, ist sich Friedrich Ehlert Vorsitzender der LAG Nordlippe und Bürgermeister der Gemeinde Dörentrup sicher.
Insgesamt hat das Projekt einen Umfang von rund 80.000 EUR und soll im Jahr 2019 umgesetzt werden.
Neben der Schaffung einer Dorfteichanlage sind im Projekt die Errichtung eines Bienenlehrpfades inkl. eines Bienenhauses, die Erweiterung des bestehenden Wildgeheges in direkter Nachbarschaft zum Dorfteich und die Schaffung einer frei zugänglichen Toilettenanlage am Erlebnisspiel- und Rastplatz in Schwelentrup geplant.
„Schwelentrup zeigt einmal mehr, wie man durch engagierten Einsatz von Ehrenamtlichen bei der Akquise von Fördermitteln erfolgreich sein kann. Den Ehrenamtlichen Akteuren gilt unser Dank“, betont Borris Ortmeier Geschäftsführer der Lokalen Aktionsgruppe Nordlippe bei der Übergabe des Förderbescheides.

Bild: Diana Rieke und Borris Ortmeier vom Regionalmanagment der LAG Nordlippe mit Jens Kronsbein, Abteilungsdirektor der Bezirksregierung Detmold bei der Übergabe des Förderbescheids an Dr. Rudolf Diekmeier und Hartmut Pieper vom Verein Tiere im Dorf e. V. gemeinsam mit Dörentrups Bürgermeister Friedrich Ehlert und Barntrups Bürgermeister und stellvertretender LAG Vorsitzender Jürgen Schell.

Drums Alive TuS Spork / Wendlinghausen im Innovationszentrum Dörentrup

Leitgedanke:

Drums Alive® nutzt Rhythmus als Quelle der Inspiration. Um neue Fitness-Erfahrungen in der Gruppe zu entdecken, kombiniert es die Effekte herkömmlicher Fitness-Programme mit dem Nutzen von Musik und Rhythmus. Drums Alive® ist ein Programm, dass eine gesunde Ausgeglichenheit fördert: physisch, mental, emotional und sozial. Gleichzeitig ermöglicht es, das Element Spaß und kreativen Ausdruck einzubauen.

Das Ziel:

Das von Drums Alive® ist es, Lebensqualität physisch und psychisch zu verbessern mit Hilfe eines einzigartigen senso-motorischen Trommel-Programms, das nur den Einsatz von Sticks, einem Gymnastik-Ball und Musik erfordert. Vorrangiges Ziel des Drums Alive® Programmes ist die Entstehung eines „ganzheitlichen Geist- und Körpergefühls“ für alle Teilnehmer. Unser Anspruch für sämtliche unserer Programme ist es, den Bedürfnissen verschiedenster Teilnehmergruppen gerecht zu werden. www.tus-spork-w.de

Veranstaltungen im ersten Quartal 2019

Für das neue Quartal 2019 hat das Innovationszentrum wieder vielfältige Veranstaltungen zusammengestellt. Unterschiedliche Zielgruppen von Jung bis Alt können in der zweiten Jahreshälfte die Angebote wahrnehmen. Von der NaTourErlebnisführung, über Digitalisierung bis hin zu Modernisierung der eigenen vier Wände sollte für jeden etwas dabei sein. Genauere Informationen erhalten Sie in unserem aktuellen Veranstaltungsflyer2019 oder unter der Rubrik Veranstaltungen.

„Smart Energy Experience“ – Innovationszentrum Dörentrup lädt Schüler zum Experimentieren ein

Welche Verbraucher benötigen wie viel Energie und wie funktioniert eine Photovoltaikanlage? Diesen und weiteren Fragen können Schüler demnächst selbständig bei „Smart Energy Experience“ auf den Grund gehen. Das Angebot soll technisch-physikalische Grundprinzipien der Energiewandlung und -bereitstellung näherbringen: Anhand von verschiedenen Problemstellungen können Schüler selbstständig experimentieren. Dabei werden Begriffe wie Energie, Leistung oder Wirkungsgrad praxisnah erläutert und veranschaulicht. Ins Leben gerufen hat das Projekt das Zukunftsbüro des Kreises Lippe im Innovationszentrum Dörentrup zusammen mit der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. „Uns ist es wichtig, dass Schüler schon früh für naturwissenschaftliche Themen und Arbeitsfelder sensibilisiert werden. ‚Smart Energy Experience‘ bietet die Möglichkeit, MINT-Bereiche einfach und spielerisch in den Schulalltag zu integrieren“, beschreibt Prof. Dr. Ing. Thomas Schulte von der Hochschule Ostwestfalen Lippe seine Motivation.

 Auf Grundlage aktueller Entwicklungen der Energieerzeugung und -speicherung stehen drei selbstentwickelte Experimente zu den Themen Energieressourcen und -daten, Photovoltaik sowie Wasserstoff-Speicherung bei „Smart Energy Experience“ zur Verfügung. Als Begleitmaterial haben die Kooperationspartner in Zusammenarbeit mit Martin Emrich von der Werbeagentur „Büro für Design“ ein sogenanntes Workbook entwickelt: In einem von Andi Wolff konzipierten und illustrierten Comic wird erklärt, warum die Nutzung erneuerbarer Energien immer wichtiger wird, außerdem sind hier auch die Experimente und der Versuchsaufbau beschrieben. In den Experimenten erfahren die Schüler, welche Wirkungen erneuerbare Energien auf das elektrische Netz haben und wie diese im Vergleich zu konventioneller Energiebereitstellung zu bewerten sind. „Schulklassen können sich schon jetzt bei uns ab der achten Klasse melden, um im nächstem Jahr die Experimente auszuprobieren“ erläutert Karen Zereike vom Zukunftsbüro des Kreises Lippe. Auf Wunsch können die Klassen auch die Biogasanlage und Photovoltaikanlage vor Ort mit einer Führung besuchen.

 „Smart Energy Experience“ ist ein Projekt des EU-Förderprogramms LEADER und wird zu 65 Prozent durch Fördermittel finanziert. Das Projekt ist Bestandteil der lokalen Entwicklungsstrategie der LEADER-Region Nordlippe. Außerdem wurde die Projektakquise im Rahmen des EFRE-Projekts „Klimaschutz, Energie und Bauen im Industrie 4.0 Umfeld“ unterstützt. Es ist ebenfalls Bestandteil des „Dezentralen Labors OWL“, das eine Vielzahl weiterer Angebote beinhaltet und zum integrierten Handlungskonzept OWL 4.0 gehört.

 Für weitere Informationen sowie Terminvereinbarungen steht Karen Zereike im Innovationszentrum in Dörentrup unter 05231/62-1045 oder k.zereike@kreis-lippe.de zur Verfügung. Das Angebot ist für Schulklassen kostenlos. Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es im Internet unter www.innovation-landlab.de.  

 BUZ: Laden Schulklassen ein, Experimente rund um das Thema Energie auszuprobieren: Rainer Kammler, Thomas Pawlik und Martin Griese (Hochschule Ostwestfalen Lippe), Andi Wolff und Martin Emrich (hinten von links) sowie sitzend: Borris Ortmeier (Geschäftsführer Lokale Aktionsgruppe Nordlippe e.V.) und Karen Zereike (von links). Foto: Kreis Lippe

 

 

Smart Country Side – Schult Multiplikatoren für die Dorfwebsiten

Am 4.12 haben sich über 40 Personen aus den Modelldörfern Bremke/Rott, Silixen/Kükenbruch, Eschenbruch und Lemgo-Süd für die Erstellungen und Einpflege von Inhalten der Dorfwebsiten schulen lassen. In den Schulung haben die Multiplikatoren durch Herrn Tamanini und Frau Klohe vom Fraunhofer IESE gelernt, wie man aktuelle Beiträge schreibt, Veranstaltungen veröffentlicht und wie Sie die Website auf Ihre Bedürfnisse anpassen können.

 

Weitere Schulungstermine folgen im Jahr 2019.

Extertal und Dörentrup sind Vorreiter

BUZ: Wollen zusammen die Kommunikationsplattform für ganz Dörentrup und Extertal bereitstellen: Dr. Klaus Schafmeister (Projektleiter Smart Country Side), Tekla Mefort (Projektmitarbeiterin), Monika Rehmert, Friedrich Ehlert, Karl-Heinz Kosberg (Vorsitzender Dorfgemeinschaft Bremke), Landrat Dr. Axel Lehmann, Ilsemarie Büscher (Vertreterin des Modelldorfes Kükenbruch) sowie Ann-Kathrin Habighorst (Projektmanagerin) und Heino Rinne. (v.l.)

Bild: Kreis Lippe

Smart Country Side schafft Kommunikationsplattform für weitere Dörfer

Die Gemeinden Dörentrup und Extertal erhalten als erste lippische Kommunen eine flächendeckende Versorgung mit einer Kommunikations-App. Landrat Dr. Axel Lehmann sieht in der Entwicklung Chancen für ganz Lippe: „Mit Hilfe der Gemeinden testen wir noch während der Projektphase, wie alltagstauglich die Plattform für verschiedene Dorfgemeinschaften ist. Von den Ergebnissen können dann auch weitere lippische Dörfer und Gemeinden profitieren. Dadurch kommen wir unserem Ziel aus dem Zukunftskonzept 2025, die Lebensqualität in Dörfern zu stärken, einen großen Schritt näher.“

In einem breit angelegten Partizipationsprozess konnten die Bewohner der Modelldörfer Bremke/Rott, Silixen/Kükenbruch und Bega im Zuge von Dorfkonferenzen ihre Ideen und Bedarfe äußern, wie digitale Lösungen das Leben auf dem Land verbessern können. Ein Wunsch von allen: Eine Kommunikationsplattform, um den Austausch im Dorf zu optimieren und Vereinen, Institutionen und Privatpersonen die Möglichkeit zu geben, sich datenschutzkonform über Belange des Dorfes zu verständigen. Die Kommunikations-plattform besteht dabei aus zwei Bausteinen: Einer Website, auf der Informationen über das Dorf beziehungsweise der Dörfer hinterlegt sind, und einer App, in der/mit der sich die Bürger untereinander austauschen können.

Während der Konferenzen war für Heino Rinne, erster Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Rott-Hagendorf-Nösingfeld, klar: „Dieser Prozess ist eine Chance nicht nur für ein Dorf, sondern für eine ganze Gemeinde, die genutzt werden muss. Mit unseren knapp 660 Einwohnern können wir nicht alleine eine eigene Kommunikations-plattform betreiben“. So entstand die Idee, die Plattform nicht nur für die bisherigen Modelldörfer anzubieten, sondern auf das gesamte Extertal auszuweiten.

Daraufhin suchte Rinne als Multiplikator der Modellorte Bremke und Rott das Gespräch mit Vertretern aus der Politik und der Gemeinde. Sein Vorhaben fand dabei Zuspruch. „Ich freue mich, dass jetzt schon weitere Dörfer von der Maßnahme profitieren können und wir uns damit als Modellgemeinde an einem solchen Prozess partizi-pieren können“, befürwortet Monika Rehmert, Bürgermeisterin von Extertal, das Vorhaben. Zudem weist Rehmert darauf hin, dass dies auch eine Möglichkeit sei, einen digitalen Kontakt zur Gemeinde aufzubauen: „Wir müssen mit der Zeit gehen und Informations- und Kommunikationstechnologie nutzen, um sich mit den Bürgern besser zu vernetzen“. Auch die Nachbargemeinde Dörentrup ist auf die Initiative von Rinne aufmerksam geworden. „Die Digitalisierung wird unser Leben fundamental verändern. Wir müssen die neuen Möglichkeiten dieser Technik nutzen, um auch im ländlichen Bereich zukunftsfähig zu sein“, zeigt Dörentrups Bürgermeister Friedrich Ehlert sein Interesse an einer flächendeckenden Variante.

Die Entwicklung des ländlichen Raums treibt auch die LEADER Region Nordlippe voran. Borris Ortmeier, Leadermanager, hat daher den Prozess von Anfang an mitbegleitet und ist von dem ehrenamtlichen Engagement begeistert: „Ich freue mich, dass jetzt zwei Gemeinden der LEADER Region Nordlippe als Modellgemeinde fungieren. Dies zeigt noch einmal wie wichtig es ist, vorhandene Synergien zu bündeln.“

Die Kommunikationsplattform bietet den Nutzern verschiedenste Anwendungsbereiche. „Das besondere an der App ist, dass sich jeder Bürger individuell seine ‚Empfangsstärke‘ der Neuigkeiten aus der Gemeinde beziehungsweise aus den Dörfern einstellen kann. So kann jeder selbst entscheiden, ob er nur auf Dorfebene oder darüber hinaus mitdiskutieren möchte“, teilt Willi Schirrmacher, Vorstand des Heimatvereins Silixen, mit. 

Interessierte Bürger können sich über die Kommunikationsplattform sowie über die weiteren Schritte im kommenden Jahr informieren. Am Dienstag, 8. Januar, findet ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus GH in Silixen eine Infoveranstaltung statt. Einen Tag später, ebenfalls um 19 Uhr wird in Dörentrup im Innovationszentrum ein Termin angeboten.

Smart Country Side ist ein mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gefördertes Kooperationsprojekt der Kreise Lippe und Höxter und eines von zehn Projekten des Handlungskonzeptes „OWL 4.0“. Zusammen wollen die Akteure die digitale Transformation in Ostwestfalen-Lippe voranbringen und die Zukunftschancen der Region sichern. Weitere Informationen unter www.owl-morgen.de

 

 

 

Medizinische Innovationen so weit das Auge reicht – das war die MEDICA 2018

Medizinische Innovationen und spannende Neuerungen so weit das Auge reicht – das war die MEDICA 2018. Das Projekt Smart Country Side präsentierte sich zum zweiten Mal auf der weltgrößten Fachmesse, die vom 12. bis 15. November 2017 in Düsseldorf stattfand. Zusammen mit der „Projektwerkstatt Gesundheit 4.0“, einem bewährten Kooperationspartner, folgt das SCS-Projektteam der Einladung des Gemeinschaftsstand des Landes NRW, um die Ergebnisse und weiteren Meilensteine des OWL 4.0 Digitalisierungsprojektes interessierten Fachbesuchern vorzustellen. Das Projektteam vor Ort berichtete von den Ergebnissen aus den durchgeführten Dorfkonferenzen, den ersten Erfahrungen während der Umsetzungsphase in den OWL-Kreisen Lippe und Höxter und gab einen Ausblick auf die weiteren Projektschritte.

Digitaler Wandel im Dorf – Dorfplattform für die Modellorte von Smart Country Side startet 2019

16 Modelldörfer in den Kreisen Lippe und Höxter haben sich 2017 auf den Weg gemacht, die Digitalisierung für sich zu nutzen und sich dem digitalen Wandel im Dorf zu stellen. In einem breit angelegten Partizipationsprozess konnten die Bürgerinnen und Bürger in den Modelldörfern im Rahmen von Dorfkonferenzen ihre Wünsche und Bedarfe äußern. Aus den Ergebnissen wurden modulare, bedarfsgerechte Lösungen entwickelt, die den individuellen Anforderungen des Dorfes entsprechen. Landrat Dr. Axel Lehmann ist von der Entwicklung des Projektes erfreut: „Der Kreis Lippe hat in einem breiten Beteiligungsprozess die Sorgen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen und arbeitet nun mit ihnen an Lösungen, so stelle ich mir die Zusammenarbeit auf Augenhöhe vor.“

Landrat Friedhelm Spieker ergänzt, „durch das faire und transparente Wettbewerbsverfahren konnten sich im Kreis Höxter 6 Golddörfer für die Umsetzung ihrer insgesamt acht innovativen Projektideen qualifizieren. Michael Stolte, Projektleiter SCS im Kreis Höxter fügt hinzu: „Bereits 2017 wurden die Ideen durch die Dorfgemeinschaften bestätigt. Seitdem bereiten sich zahlreiche ehrenamtlich engagierte Dorf-Digital-Experten mit großem Engagement auf die Umsetzungsphase vor, die bald beginnt.“

Neben dem Wunsch die digitale Kompetenz der Dorfbewohner zu verbessern, Lern- und Medienecken in den Dorfgemeinschaftshäusern (DGH) zu schaffen, ist es den Modellorten auch wichtig, sich untereinander zu vernetzen, die Fürsorge für Hilfsbedürftige und somit eine bessere Teilhabe unterschiedlicher Zielgruppen im Dorf zu gewährleisten. Schnell war klar: Es braucht eine Informations- und Kommunikationsplattform, über die sich Vereine, die Kirche, ehrenamtlich aktive Gruppierungen, Weggezogene sowie die Bürgerinnen und Bürger vor Ort untereinander vernetzen können.

Basierend auf diesen Ergebnissen und Erkenntnissen haben die Projektverantwortlichen von Smart Country Side (SCS) gemeinsam mit den Multiplikatoren aus den Modelldörfern die Bedarfe in eine gemeinsame Leistungsbeschreibung zusammengefasst und eine Ausschreibung für eine Informations- und Kommunikationsplattform auf den Weg gebracht. „Dies ist nicht selbstverständlich“, berichtet Ann-Kathrin Habighorst, Projektmanagerin von SCS. „In vielen Dorfabenden haben die Ehrenamtliche ihr Know-how eingebracht, mit uns gemeinsam die Lösungen, die es auf dem Markt bereits gibt diskutiert und uns das Vertrauen geschenkt, die richtige Entscheidung für das Projekt zu treffen.“

Den Zuschlag hat das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE aus Kaiserslautern erhalten. „Wir freuen uns, dass wir für die Umsetzung der Kommunikationsplattform mit dem Fraunhofer IESE zusammenarbeiten“, so Dr. Klaus Schafmeister, Projektleiter von SCS. Der Partner aus Kaiserslautern sieht sich als Wegbereiter und -begleiter zukunftsweisender Ideen und will durch Projekte wie die digitalen Dörfer das Leben in den ländlichen Regionen zukunftsfähig gestalten.

„Die 16 SCS-Modellorte in den beiden Kreisen Höxter und Lippe“ sind jetzt Teil von über 100 digitalen Dörfern bundesweit und profitieren von deren Erfahrungen sowie den modularen Angeboten, die die Fraunhofer-Plattform bereitstellt und fortlaufend ergänzt“, betont Heidrun Wuttke, Projektmanagerin SCS Kreis Höxter.

Die Arbeit für die Modellorte fängt nun also erst richtig an, da ist sich auch Heino Rinne, 1. Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Rott-Hagendorf-Nösingfeld sicher. „Gerade jetzt müssen wir weitere Mitstreiter in der Dorfgemeinschaft suchen, die uns bei der Umsetzungsphase helfen und Informationen in die Plattform eintragen. Wir wollen gemeinsam das Thema weiter nach vorne treiben.“ Hans-Werner Gorzolka, Dorf-Digital-Experte aus dem Golddorf Ovenhausen ergänzt: „Wir möchten mit der digitalen Dorf-Plattform neue Formen der Kommunikation, Information und Vernetzung mit unseren Bürgern erproben, um unser Dorf fit für die digital vernetzte Zukunft machen.“

Ziel ist es die digitale Dorf-Plattform am Ende des Projektes zu verstetigen, so dass auch andere Orte in beiden Kreisen davon profitieren können. Dafür legen die 16 Modellorte in Lippe und Höxter nun den Grundstein.

Smart Country Side ist ein mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gefördertes Kooperationsprojekt der Kreise Lippe und Höxter und eines von zehn Projekten des Handlungskonzeptes „OWL 4.0“. Zusammen wollen die Akteure die digitale Transformation in Ostwestfalen-Lippe voranbringen und die Zukunftschancen der Region sichern. Weitere Informationen unter www.owl-morgen.de

 

 

REBIRTH active school-Studie: Prävention muss in der Schule beginnen

Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben nach dem ersten Jahr der gemeinsam mit dem Kreis Lippe initiierten REBIRTH active school-Studie nachweisen können, dass Bewegung im Unterricht als Präventivmaßnahme erfolgreich ist.

 „Der Kreis Lippe hat das Projekt von Anfang an kontinuierlich unterstützt. Erfreulicherweise zeigen die Ergebnisse nun, dass wir mit dem Bewegungsprogramm nachhaltig die Gesundheit von unseren Schülern fördern konnten“, betonte Landrat Dr. Axel Lehmann bei der Vorstellung der Studienergebnisse. „REBIRTH active school ist ein wichtiger Baustein in der Weiterentwicklung des Gesundheits- und Bildungsstandorts Lippe.“

 „Wir können zeigen, dass derartige Bewegung nicht nur die altersgerechte körperliche Entwicklung von Zweit- und Fünftklässlern positiv beeinflusst, sondern auch die Leistungsfähigkeit verbessert“, sagte Professor Dr. Axel Haverich, Direktor der MHH-Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie (HTTG). „Prävention wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger – gesunde Lebensweise muss schon in der Schule gelernt werden.“ WHO fordert eine Stunde Bewegung pro Tag

Seit April 2017 nehmen mehr als 300 Schüler der zweiten und fünften Klassen an fünf Schulen (zwei im Stadtgebiet Hannover, drei im Kreis Lippe) an der Untersuchung teil. Mehrmals täglich werden die Kinder durch Sportwissenschaftler mit Unterstützung der Lehrkräfte angeleitet, sich während des Schulalltags, also auch im Unterricht, zu bewegen. Mehr als die Hälfte der sportlichen Aktivitäten findet während des Unterrichts statt, zum Beispiel Rechenjogging im Matheunterricht oder Koordination und Ausdauerübungen in anderen Fächern. Ziel ist es, mindestens die eine Stunde Bewegung pro Tag zu erzielen, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert. Im ersten Studienjahr nahmen 190 Kinder an den Aktivitäten teil, 120 Kinder bildeten die Kontrollgruppe. Aktivität wird nahezu im Vorübergehen erreicht

Professor Dr. Uwe Tegtbur, Direktor des MHH-Instituts für Sportmedizin, war von den Ergebnissen begeistert: „Die Fitness der aktiven Kinder – ihre Ausdauer, Koordinationsfähigkeit, ihre Schnelligkeit und ihre Kraft – haben sich in dem einen Jahr doppelt so gut verbessert wie die der Kinder in der Kontrollgruppe“, sagt Professor Tegtbur. Und das Beste: „Die sportliche Aktivität wird durch die Unterstützung der Lehrkräfte nahezu im Vorrübergehen während des Unterrichts erreicht.“ Fünfminütige Bewegungseinheiten während der Schulstunde sorgten zudem dafür, dass die Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben und anschließend dem Unterricht wieder konzentrierter folgen könnten. „Erstaunlicherweise konnten wir dabei keinen direkten Bezug zur Mediennutzung herstellen. Die Nutzung von Medien wie Handy oder Computern nimmt zwar mit dem Alter zu, die aktiven Kinder haben sich aber viel mehr bewegt, ohne ihr Medienverhalten zu ändern.“ Hinweise, dass aktive Kinder elastischere Gefäße besitzen

Auch die Untersuchung der Kinder von Ärzten der MHH geben positive Anhaltspunkte. „Die Gefäße der Kinder in der Bewegungsgruppe sind elastischer geblieben. Es zeichnen sich Hinweise ab, dass aktive Kinder weniger Bauchfett ansetzen“, erklärte Professor Haverich. Eine geringere Gefäßelastizität und mehr abdominelles Fett gelten als wichtige Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Im zweiten Jahr der Studie werden die 120 Kinder, die bisher in der Kontrollgruppe waren, von den Bewegungseinheiten profitieren.

 Die Wissenschaftler der MHH sind sich einig, dass Bewegung stärker in den Lernprozess integriert werden muss. „Die Prävention kann nur dann erfolgreich sein, wenn die Schulen mit politischer Unterstützung die Gesundheit der Kinder aktiver fördern“, betont Sportmediziner Professor Tegtbur.

 BUZ: Gemeinsame Präsentation und Austausch zum Projekt REBIRTH active school: (1. Reihe v.l.) Karen Zereike, Zukunftsbüro Kreis Lippe, Landrat Dr. Axel Lehmann, Prof. Dr. Dr. h.c. Axel Haverich, Klinikdirektor HTTG der Medizinischen Hochschule Hannover, Prof. Dr. Uwe Tegtbur, Direktor des Instituts für Sportmedizin an der MHH. (2. Reihe v.l.) Cornelius Jäger, Klinikmanagement (HTTG), Wilfried Starke, Präsident Kreissportbund Lippe e.V., Elke Prasse, Schulleitung Bachschule, Anke Freytag, Schulamt Lippe, Iris Hansmann, Schulleitung Weerth-Schule Detmold und

Herbergt Dierker, Konrektor Bachschule. Foto: Kreis Lippe

 

„Ich und Ich gleich Wir“ – Ausstellung und Familienfest des Familienzentrums Abakus und des Innovationszentrums Dörentrup

Kunstausstellung mit Werken von den Künstlern von morgen: Unter dem Motto „Ich und Ich gleich Wir“ sind Bilder von 23 Kindern zwischen vier und fünf Jahren entstanden, die sich im Familienzentrum Abakus ein Jahr lang mit dem Thema Farben beschäftigt haben.

Nach der Eröffnung der Vernissage mit Familienfest im Innovationszentrum in Dörentrup durch den Landrat Dr. Axel Lehmann gab es neben der Ausstellung auch tolle Aktionen zum Mitmachen und Angebote wie die Rollende Waldschule, ein Spieleparadies, Kinderschminken oder Basteln und Experimentieren unter Anleitung.

Veranstaltungen für das 2. Halbjahr 2018

Für das zweite Halbjahr 2018 hat das Innovationszentrum vielfältige Veranstaltungen zusammengestellt. Unterschiedliche Zielgruppen von Jung bis Alt können in der zweiten Jahreshälfte kostenlos die Angebote wahrnehmen. Von Familienfest, über Digitalisierung bis hin zu Modernisierung der eigenen vier Wände sollte für jeden etwas dabei sein. Genauere Informationen erhalten Sie im Veranstaltungsflyer oder unter der Runbrik Veranstaltungen.

Neue Wege braucht das Land – Digitalisierung als Chance für den Ländlichen Raum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Smart Country Side hat sich am 28.06./29.06.2018 an der Universität Siegen beim Mastersymposium Department Architektur erfolgreich präsentiert.

Digitale Technik kann helfen, die Distanzen zu überwinden und neue Möglichkeiten der Vernetzung der Kommunikation und des Austausches schaffen. Auf der Grundlage leistungsfähiger Netze mit einer hohen Datenübertragungsrate können die Ressourcen besser genutzt, die Dorfgemeinschaft gestärkt und Raum für neue Lebens- und Arbeitsmodelle geschaffen werden.

Unter dem Titel „Neue Wege braucht das Land“ wurden die Chancen für die zukünftige Dorfentwicklung durch die Digitalisierung in den Mittelpunkt gestellt. Verschiedene Handlungsfelder wie Kommunikation und Vernetzung der Dorfgemeinschaft, Mobilität, Versorgung, Coworking etc. wurden dabei thematisiert.

In Gesprächsrunden und Vorträgen von Experten aus Wissenschaft und Praxis wurden die Handlungsfelder in Arbeitsgruppen vertieft und den Praxisfeldern bei einem „Markt der Möglichkeiten“ Raum zur Darstellung geboten. SCS hat als erfolgreiches Praxisprojekt zusammen mit der Nachbarschaftsplattform nebenan.de und der Dorfgemeinschaft 2.0 an der Arbeitsgruppe zur dem Thema Vernetzung und Kommunikation teilgenommen.

Europäisches Forschungsprojekt „FEEdBACk“ lädt zur Auftaktveranstaltung ein

Auftakt- und Informationsveranstaltung

Das Horizont2020 Projekt „FEEdBACk“ lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Auftakt- und Informationsveranstaltung am 12.07.2018 in das Innovationszentrum in Dörentrup ein.
Ab 18:30 wird das Projekt vorgestellt und aufkommende Fragen der Teilnehmer werden beantwortet.
Zu der Veranstaltung sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlichst eingeladen.

Das FEEdBACk Projekt

“FEEdBACk” steht für Fostering Energy Efficiency and BehAvioural Change through ICT, dies bezeichnet die Förderung von Energieeffizienz und Verhaltensänderungen durch Informations- und Kommunikationstechnik.

Bei dem Projekt arbeiten acht Partner aus sieben unterschiedlichen Ländern zusammen. Dabei sollen Verhaltensänderungen zugunsten von Energie- und Kosteneinsparungen durch Informations- und Kommunikationstechnik hervorgerufen werden.

Das Ziel dabei ist, das Nutzerverhalten im Privathaushalt zu optimieren und damit ein effizienteres Energiemanagement zu erzielen. Mithilfe einer App sollen die Optimierungen auf spielerische Weise für die Nutzer möglichst einfach und unbewusst erreicht werden. Dadurch soll der Nutzer zu einem bewussteren Verbrauchsverhalten motiviert werden.

Das Innovationszentrum, zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern, stellt eine der Gebietskulissen des europäischen Projektes dar. Dabei wird die FEEdBACk Anwendung auf Ihre Alltagstauglichkeit und die Resonanz der Nutzer getestet.

      

 

Digitalisierung auf dem Land

Experten diskutieren im Rahmen einer ZeLE-Veranstaltung in Dörentrup das Thema Digitalisierung.

Alles dreht sich um Digitalisierung, nicht nur aber auch im ländlichen Raum. Digitalisierung ist eines der zentralen Zukunftsthemen des ländlichen Raums. Es geht darum, alle Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung im Beruf wie im Privatleben auch und gerade im ländlichen Raum zu ermöglichen.

Aber wie kann die Digitale Zukunft im ländlichen Raum aussehen und welche innovative Ansätze gibt es schon heute, das Thema aufzugreifen und Lösungswege aufzuzeigen? Diesen Fragen ging die Veranstaltung des Zentrums für ländliche Entwicklung (ZeLE) am 16.05.2018 in Dörentrup nach.

Die ZeLE ist die sogenannte fliegende Akademie des ländlichen Raumes und führt mehrmals im Jahr Veranstaltungen zu Themen des ländlichen Raumes in Nordrhein-Westfalen durch. Seit dem Jahr 2001 hat die ZeLE in Nordrhein-Westfalen mehrere hundert Veranstaltungen organisiert und durchgeführt.

Die ZeLE war im Mai diesen Jahres in Dörentrup zu Gast. Unter dem Titel „Innovative ländliche Räume -Digitalisierung nutzen“, standen verschiedene Vorträge auf dem Programm. Den 70 Teilnehmern der Veranstaltung wurde dabei ein abwechslungsreicher Mix aus Vorträgen und Diskussionen geboten.

Neben lokalen Beispielen wie des Projektes Smart Country Side des Kreises Lippe in dem digitale Lösungen wie Dorfplattformen und Kommunikationsbänke entwickelt werden sollen oder der Dorfapp aus Lüdenhausen, standen auch Informationen über bestehende Förderprogramme des Bundes auf der umfangreichen Agenda.

Ein Landarzt zeigte in einem sehr lebhaften Vortrag die Möglichkeiten der Telemedizin im ländlichen Raum und machte mit seinen Co-Referenten deutlich, warum er bewusst im ländlichen Raum lebt und arbeitet.

Borris Ortmeier, Geschäftsführer der LEADER-Region Nordlippe, der mit der ZeLE die Veranstaltung organisierte, zog zum Ende ein durchweg positives Fazit: „Wir haben mit dem Thema scheinbar einen Nerv getroffen, der Zuspruch an Gästen und die muntere Diskussion zu den unterschiedlichen Themen waren erfrischend. Ich bin mir sicher, dass alle neue innovative Ansätze für die zukünftige Arbeit mit nach Hause nehmen“.

Weitere Informationen zum ZeLE. in NRW und aktuellen Verantaltungen finden Sie unter diesem Link: ZeLE in NRW

Smart Country Side als europäisches Vorbild für bürgerliche Beteiligung

Projekt kooperiert mit dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung

Das Projekt Smart Country Side (SCS) der Kreise Lippe und Höxter zeigt, wie Bürgerbeteiligung auf lokaler Ebene funktionieren kann. Auf das Projekt ist jetzt auch das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ISL) aus Dortmund aufmerksam geworden. Das Institut führt die europäische RELOCAL-Studie in Deutschland durch und hat SCS als eines von zwei Modellprojekten in Deutschland für eine Fallanalyse ausgewählt.

Die RELOCAL-Studie untersucht, inwieweit sich Bürger an kommunalen und regionalen Entwicklungen beteiligen können. Gleichzeitig wertet das ISL für die Studie aus, ob eine stärkere Berücksichtigung von regionalen Besonderheiten, wie beispielsweise einer eher ländlichen Struktur, dazu beitragen kann, territoriale Ungleichgewichte in der EU zu verringern. „Dank Smart Country Side haben wir die Möglichkeit bekommen, unsere Erfahrungen und Strategien mit in den europäischen Prozess einzubinden“, freut sich Landrat Dr. Axel Lehmann. Höxters Landrat Friedhelm Spieker ergänzt: „Zudem ist natürlich ein Austausch mit dem ILS und dessen Know-how auch für uns in OWL ein Gewinn für die Wirksamkeit unseres Projektes.“

Bei RELOCAL kooperieren 13 Universitäten und Forschungseinrichtungen aus 11 Ländern. Insgesamt 33 europäische Projekte werden in der Studie berücksichtigt. „Was uns an Smart Country Side interessiert, ist die Kombination aus einer zukunftsweisenden Thematik und dem direktdemokratischen Verfahrenscharakter. Hier werden Möglichkeiten der Digitalisierung für eine bessere Lebensqualität im ländlichen Raum von den Bürgern selbst mitentwickelt und erprobt“, erklärt Dr. Sabine Weck, Leiterin des Forschungsvorhabens vom ILS.

Bei ersten Auftaktgesprächen mit dem SCS-Projektleiter Dr. Klaus Schafmeister sowie den Projektmanagerinnen Ann-Kathrin Habighorst und Heidrun Wuttke, von den Kreisen Lippe und Höxter, konnte das ILS einen ersten Überblick über SCS bekommen. Bis Ende Juni führt das Institut Interviews mit weiteren Projektbeteiligten, lokalen politischen Akteuren sowie regionalen und überregionalen Experten. Zudem sind Workshops geplant, in denen die teilnehmenden SCS-Modelldörfer über ihre eingebrachten Ideen diskutieren. So soll die Perspektive der beteiligten Bürger stärker in die Forschungsergebnisse einfließen können.

Weitere Informationen zu Smart Country Side und der RELOCAL-Studie gibt es unter: www.innovation-landlab.de oder www.relocal.eu

Hintergrund Informationen zu Smart Country Side

Smart Country Side ist ein mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gefördertes Kooperationsprojekt der Kreise Lippe und Höxter und eines von 10 Projekten des Handlungskonzeptes „OWL 4.0“. Zusammen wollen die Akteure die digitale Transformation in Ostwestfalen-Lippe voranbringen und die Zukunftschancen der Region sichern.

 Hintergrundinformationen zum Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung

Das ILS –Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung analysiert als raumwissenschaftliches Stadtforschungsinstitut die Dynamik und Vielgestaltigkeit des urbanen Wandels in international vergleichender Perspektive. Ziel der anwendungsorientierten Grundlagenforschung ist ein besseres Verständnis neuerer Urbanisierungsprozesse, um im aktiven Dialog mit Praxis, Politik und Gesellschaft inter-, transdisziplinär Erkenntnisse für eine sozial und ökologisch nachhaltige Transformation und Gestaltung urbaner Räume auf unterschiedlichen räumlichen Maßstabsebenen zu erarbeiten Das ILS ist Gründungsmitglied der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF). Die JRF stellt eine wichtige Säule der Nordrhein-Westfälischen Forschungslandschaft dar. Sie vernetzt inter- und transdisziplinäre Forschungskompetenzen zu gesellschaftspolitisch relevanten Zukunftsthemen und bündelt die Aktivitäten von 15 gemeinnützigen Forschungsinstituten.

 

 

Smart Country Side startet in die Umsetzungsphase

Die erste Runde des Beteiligungsprojektes Smart Country Side (SCS) ist abgeschlossen. An den bisher sechs Dorfkonferenzen in Bega, Billerbeck, Bremke/Rott, Elbrinxen, Eschenbruch und Lemgo-Südstadt brachten sich jeweils knapp 50 Bewohner ein. Jetzt geht es darum, die Ideen der Bürger aus den Modellorten umzusetzen.

Mit insgesamt fünf digitalen Lösungsansätzen will SCS die Dorfgemeinschaft und das persönliche Miteinander stärken. „Im Zukunftskonzept Lippe 2025 hat sich der Kreis zur Dorfentwicklung und Digitalisierung bekannt. Durch die Bürgerbeteiligung bei Smart Country Side ist es uns möglich, passgenaue und bedarfsgerechte ‚smarte‘ Technologien zu entwickeln, die die Lebensqualität im ländlichen Raum verbessern“, freut sich Landrat Dr. Axel Lehmann.

Für die Umsetzungsphase arbeitet der Kreis Lippe zurzeit mit Kooperationspartnern aus dem Kreis Höxter an verschiedenen Online-Plattformen. Zum einen soll eine Dorfplattform entstehen: Hier können Nutzer Neuigkeiten, einen Marktplatz oder auch historische Informationen finden. Die verschiedenen Funktionen sollen sich die Modellorte individuell zusammenstellen. Zudem sind eine „Kümmerer“-Plattform zur Nachbarschaftshilfe sowie eine Kirchen-Plattform für Gottesdienste und Seelsorge geplant. „Auf den Dorfkonferenzen wurde deutlich, dass die Bürger die Chancen des digitalen Wandels kennen und diese auch realisieren wollen“, erklärt Dr. Klaus Schafmeister, Projektleiter von Smart Country Side, die unterschiedlichen Angebote. Damit wirklich jeder Bewohner in den Modellorten die digitalen Anwendungen auch nutzen kann, will das Projektteam in den Dorfgemeinschaftshäusern Lern- und Medienecken einrichten. „Je nachdem was vor Ort benötigt wird, kann die Gemeinschaft beispielsweise Laptops, Drucker oder interaktive Displays anfordern. Für jedes Modelldorf steht eine finanzielle Förderung zur Verfügung“, sagt Ann-Kathrin Habighorst, Projektmanagerin von Smart Country Side.

Zusätzlich wird es Schulungen zum Erwerb digitaler Kompetenzen geben. Hierfür soll in Kooperation mit den Medien- und Selbstlernzentren der Lippe Bildung eG und anderen Weiterbildungsträgern ein Konzept erstellt werden. Diesen Schritt dürfen die Bewohner ebenfalls inhaltlich begleiten. Jedes Dorf kann sich drei definierte Bildungsbausteine aussuchen oder gegebenenfalls neue Module mitentwickeln, die später auf der Dorfplattform bereitgestellt werden. Bausteine können z.B. eine Einführung in die Videotelefonie, die Öffentlichkeitsarbeit für Vereine oder in das Online-Banking sein. Außerdem bildet das Projektteam Medien-Lotsen aus, wie Dr. Klaus Schafmeister betont: „Wir liefern zwar den Dörfern die digitale Technik und das Wissen, wie diese letztendlich eingesetzt werden, bleibt aber den Bewohnern vorbehalten. So sollen die geschulten Lotsen in der Lage sein, die Dorfplattformen eigenständig zu pflegen.“ Den Auftakt zu den Medienkompetenz-Schulungen macht Bega am 12. April um 18.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus. „Wir freuen uns, dass wir auch andere Formate wie zum Beispiel ein E-Sports-Turnier in unserer Turnhalle ausprobieren können und so spielerisch mit Jung und Alt gemeinsam die digitale Welt erkunden können“ erzählt Friedhelm Plöger, Vorsitzender des TUS Bega.

Während der Umsetzungsphase finden auch weitere Dorfkonferenzen statt. In den kommenden Wochen sind die Bewohner aus Holzhausen-Externsteine, Lipperreihe und Silixen dazu aufgerufen, ihre Wünsche und Ideen in den Prozess mit einzubringen. Bei den Treffen soll künftig das Thema „Gesünder zu Hause alt werden“ stärker im Fokus stehen. Bis Ende März soll die Ideenfindung für Smart Country Side beendet sein. Die Plattformen gehen voraussichtlich im Mai online.

Smart Country Side ist ein mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gefördertes Kooperationsprojekt der Kreise Lippe und Höxter und eines von 10 Projekten des Handlungskonzeptes „OWL 4.0“. Zusammen wollen die Akteure die digitale Transformation in Ostwestfalen-Lippe voranbringen und die Zukunftschancen der Region sichern.

Weitere Informationen: www.owl-morgen.de

Schulen in Nordlippe geraten unter Strom

LEADER-Projekt: Die ersten Gelder aus dem Förderprogramm sind angekommen. Der Kreis und die Hochschule schaffen damit ein mobiles Energie-Projekt für den Unterricht

Nordlippe. Elektrische Energie ist allgegenwärtig, und wir nutzen sie an verschiedensten Stellen – ob beim Licht einschalten, am Herd oder wenn der Smartphone-Akku Saft braucht. Was genau dahinter steckt, wollen der Kreis Lippe und die Hochschule OWL Schülern im kommenden Jahr mit einem Projekt näher bringen – dafür gibt es Fördergelder aus dem „Leader“-Programm. „Obwohl wir sie täglich nutzen, haben wir in der Regel keinen vertieften Bezug zur Energie“, erklärt Hochschuldozent Dr. Thomas Schulte die Idee zu dem Kooperationsprojekt „Smart Energy Experience“. „Unser zentrales Anliegen in dieser Sache ist der Wissenstransfer in die Gesellschaft hinein“, setzt der Dozent fort. Schüler seien in dieser Hinsicht eine sinnvolle Zielgruppe. „Ganz einfach, weil sie in einem Alter sind, in dem man sich für die entsprechenden technischen Fragestellungen gut begeistern lässt.“

Praktisches Kernstück des Projekts sind drei kleine Experimentierkoffer. Die darin enthaltenen Versuche sollen Schülern weitergehende Einblicke zu Strom & Co. ermöglichen. Bestandteile sind unter anderem eine Photovoltaikanlage samt Android-App für die Auswertung der Leistung, eine kleine Brennstoffzelle oder ein Stromkreis samt Messgerät. „Dazu wird es Arbeitsblätter und Informationsmaterialien geben, die von der Hochschule erarbeitet wurden“, erklärt Karen Zereike, Projektmanagerin beim Kreis Lippe. „Wir hoffen dann auf einen Aha-Effekt und eine langfristige Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für das Thema.“ Die endgültigen Versuchskoffer sollen jetzt zusammengestellt und im kommenden Jahr einsatzbereit sein. „Wir haben geplant, ab April die ersten Schulen zu besuchen“, sagte Karen Zereike. Das Projekt ist bislang auf drei Jahre festgeschrieben und soll circa zehn nordlippische Schulen pro Jahr erreichen. Als Zielgruppe

haben die Macher die Klassen acht bis zehn im Visier. Lehrer müssen das Projekt für den Unterricht nicht vorbereiten. „Im Idealfall arbeiten die Schüler eigenständig damit und machen selbst ihre Erfahrungen“, sagt Zereike. Schüler würden am Ende dafür sensibilisiert, „dass sehr viel dahinter steckt, damit der Strom bei uns zu Hause aus der Wand kommt“, erklärt Dr. Schulte. Energieeffizienz und deren nachhaltige Nutzung dürften für den Nachwuchsam Ende weit mehr sein als bloße Schlagworte.

Die Kosten für „Smart Energy Experience“ werden mit rund 33.000 Euro veranschlagt, „zu 65 Prozent gefördert durch Mittel aus dem „Leader“-Topf“, erklärte Borris Ortmeier, Geschäftsführer der LAG (Lokale Aktionsgruppe Nordlippe), die für die Koordination der Zuwendungen bei „Leader“ zuständig ist. Bei entsprechender Nachfrage aus den nordlippischen Schulen sei es nach Ablauf der drei Jahre auch denkbar, das Projekt weiter zu führen.

 

Bewegungsstudie „REBIRTH active school“ an lippischen Schulen: „Wir sind aktiv!“

Die Kinder der Klasse 3b der Bachschule in Detmold gehen in die Hocke, klatschen sich dabei auf die Oberschenkel und rufen: „Wir sind aktiv!“; anschließend klatschen sie in die Hände und springen zum Abschluss in die Höhe. So beginnen die sportlichen Interventionen im Rahmen der durch die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) initiierte Bewegungsstudie „REBIRTH active school“. Im Anschluss spielen die Schüler – angeleitet durch Sportwissenschaftler – Spiele wie die „Tollkirsche“. Dabei bewegen sich die Kinder frei im Klassenraum, auf das Kommando „Toll“ zappeln, springen und hüpfen sie. Beim nächsten Zeichen erstarren die Kinder kurz in der Bewegung und kommen zur Ruhe. Nach drei Minuten ist der Spaß wieder vorbei und die Schülerinnen und Schüler setzen sich auf ihre Plätze und arbeiten konzentriert weiter. „Diese kleinen Bewegungseinheiten im Unterricht zielen darauf ab, die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern und ein besseres Lernklima zu schaffen“, erklärt Professor Dr. Uwe Tegtbur, Direktor des MHH-Instituts für Sportmedizin.

Das schulische, unterrichtsbegleitende Interventionsprogramm soll die physische und psychische Leistungsfähigkeit sowie die soziale Kompetenz der Schüler steigern. Die unterrichtsbegleitenden Bewegungsimpulse sollen langfristig positive Effekte auf das biologische Alter und eine Zunahme der Regenerationsfähigkeit erzeugen. „Durch die Bewegungsstudie erfahren wir, wie fit die lippischen Schülerinnen und Schüler tatsächlich sind und auch, wo Handlungsbedarf besteht. Ich bedanke mich deshalb bei allen teilnehmenden Schulen, den Kindern und deren Eltern, ohne deren Mitarbeit diese Erkenntnisse nicht möglich wären“, so Landrat Dr. Axel Lehmann.

Vor den Sommerferien hat das interdisziplinäre Ärzteteam 358 Kinder aus dem Kreis Lippe und Hannover untersucht, um sie in die Studie aufzunehmen. Sie untersuchten Blut, Urin, Herzfunktion, Zahngesundheit und das biologische Alter sowie Ausdauer, Motorik und Ernährung. „Wir konnten feststellen, dass über 30 Prozent der untersuchten Kinder nicht das Normalgewicht einhalten“, sagt Professor Dr. Dr. h. c. Axel Haverich, Direktor der MHH-Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie und Initiator der Studie. „Unsere Ergebnisse zeigen auch, dass die Schüler in der Integrierten Gesamtschule (IGS) im Vergleich zur Grundschule mehr Zeit mit modernen Medien verbringen. Die Grundschüler sind körperlich so fit wie früher. Durch den vermehrten Medienkonsum bewegen sich die Jugendlichen (5. – 6. Klasse) heute im Alltag weniger und zeigen Defizite in ihrer Fitness. Etwa 30 Prozent der Kinder essen jeden Tag Süßigkeiten und trinken gezuckerte Getränke. Außerdem war auffällig, dass 40 Prozent der Kinder morgens nicht zu Hause frühstücken und nur die Hälfte täglich Obst und Gemüse verzehrt“, ergänzt Professor Tegtbur.

Mitte September beginnt nun die erste Hälfte der Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Lippe gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern, begleitet von den Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftlern, mit den sportlichen Aktivitäten. Die andere Hälfte der Schülerinnen und Schüler beginnt das Projekt im kommenden Jahr. So kann im nächsten Untersuchungszeitraum ab Mai 2018 untersucht werden, wie erfolgreich die Bewegungsintervention war. Neben den kurzen Bewegungseinheiten findet einmal wöchentlich die REBIRTH-Arbeitsgemeinschaft (AG) statt, eine abwechslungsreiche, anstrengende und vor allem mit viel Bewegung und Spaß verbundene Sporteinheit von 90 Minuten. „Wir haben bei dem Konzept der AG besonders darauf geachtet, die Bereiche Ausdauer, Kraft, Koordination sowie Entspannungsphasen einzubauen, um die Kinder ganzheitlich zu fördern und zu fordern“, erklärt Sportwissenschaftlerin Dr. Lena Grams, die die Studie koordiniert.

Das Besondere dabei: Die Mediziner messen die Telomerlänge. Telomere nennt man die Genabschnitte an den Enden unserer Chromosomen. Sie spiegeln die Erneuerungsfähigkeit, das sogenannte regenerative Potenzial, von Zellen wider. Dabei ist die Telomerlänge eng mit einer gesunden Lebensweise verknüpft. Aktive Sportler haben längere Telomere. In zwei vorangegangenen Studien mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der MHH konnte das Studienteam zeigen, dass sich regelmäßiger Ausdauersport positiv auf die Telomerlängen – also auf die Zellregeneration – auswirkt. „Ab November wollen wir das Konzept der Studie auch auf die Generation 60 plus ausweiten. Gemeinsam mit fünf Hausärzten aus dem Kreis Lippe beginnen wir bereits jetzt mit der Rekrutierung“, sagt Professor Haverich, der auch den Exzellenzcluster REBIRTH (von Regenerativer Biologie zu Rekonstruktiver Therapie), ein Forschungsverbund an der MHH, koordiniert.

Die Studie wird von der Braukmann-Wittenberg-Stiftung, der CORTISS Stiftung, dem Exzellenzcluster REBIRTH und aus Landesmitteln des Förderangebots „Niedersächsisches Vorab“ unterstützt.

Für Fragen rund um die Bewegungsstudie REBIRTH active school stehen die Sportwissenschaftlerin Dr. Lena Grams unter rebirth.active.school@mh-hannover.de oder Karen Zereike vom Zukunftsbüro des Kreises Lippe unter (0 52 31) 62 1045, k.zereike@kreis-lippe.de verwenden.

BUZ: Dr. Klaus Schafmeister (Kreis Lippe), Cornelius Jäger (MHH- Medizinische Hochschule Hannover), Prof. Dr. Uwe Tegtbur (Direktor des Instituts für Sportmedizin an der MHH), Karen Zereike (Kreis Lippe), Prof. Dr. Axel Haverich (Klinikdirektor HTTG der MHH), Dr. Axel Lehmann (Landrat Kreis Lippe), Elke Prasse (Schulleitung Bachschule-Detmold), Christoph Trappe (Schulleitung Geschwister-Scholl Schule, Detmold), Dr. Lena Grams (MHH-Institut für Sportmedizin), Herbert Dierker (Konrektor Bachschule, Detmold), Fabian Pierburg (Werthschule-Detmold).

Foto: Kreis Lippe