Projekte

FES Field Lab

Feldlabor für fluide Energiespeichertechnologie und Sektorenkopplung

Das Feldlabor FES FIELD LAB ist ein kompaktes, ortsunabhängiges Speicherkraftwerk im Pilotmaßstab, dass sich selbst mit erneuerbarer Energie versorgen kann und dabei die Speichertechnologien für erneuerbare Energien ermöglicht. Es fungiert als Demonstrator, eigenständig oder als Teil einer Pilotanlage. Durch das mobile Konzept kann das FES FIELD LAB später im Rahmen von Feldversuchen an unterschiedlichen Standorten eingesetzt werden

Das Projekt wird gefördert durch

Ziele

„Mit dem stetig wachsenden Anteil erneuerbaren Energien wird das Speichern von Energie und ihre Nutzung über verschiedene Sektoren wie Strom, Wärme oder Verkehr immer wichtiger. Durch die hohe Energiedichte ist die Speicherung in chemischer Form, z. B. als Green Fuels, eine vielversprechende Technologie,“ sagt Projektleiter Prof. Georg-Heinrich Klepp vom Institut für Energieforschung.

Am Standort des Innovationszentrum Dörentrup stellt die TH OWL im Projekt „bioCO2nvert“ unter der Projektleitung von Prof. Jan Schneider derzeit bereits die erste Power-to-Gas Anlage der Region fertig.

Das FES FIELD LAB geht noch weiter. Das mobile Labor kann 75 kWh Energie aus Wind und Sonne speichern. Diese Energie wandelt die Anlage in Wasserstoff um und macht sie so speicherbar. Zu einem späteren Zeitpunkt kann diese Energie wieder in Strom zurückverwandelt werden. Eine solche Speichertechnologie könnte eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielen. Speicher sind notwendig, um Schwankungen erneuerbarer Energien bei Flaute oder Dauersonne auszugleichen und dem Auseinanderlaufen von Angebot und Nachfrage entgegenzuwirken.

Das FES FIELD LAB ist eine Plattform zur Umsetzung von Forschungs-und Entwicklungsprojekten zum Thema Energiespeicherung für die TH OWL und ihre Partner aus Forschung und Wirtschaft. Einer dieser Partner ist das Innovationszentrum Dörentrup (IZD) des Kreises Lippe. „Wir freuen uns sehr darüber, dass die Hochschule hier am Standort in Dörentrup investiert und an zukunftsweisenden Technologien der Energiewende forscht. Gerade für eine ländlich geprägte Region, wie den Kreis Lippe, ist es wichtig dezentrale Lösungen zu entwickeln und dabei sind modellhafte „Projekte zum Anfassen“ eine hervorragende Möglichkeit um Potentiale aufzuzeigen “, freut sich die Leiterin des IZD, Karen Zereike.

Der Projektleiter ist Prof. Dr.-Ing. Georg Klepp vom Institut für Energieforschung.

Vorteile auf einen Blick

Mit den 1,2 Millionen Euro Forschungsgeldern vom BMBF will das interdisziplinäre Team um Prof. Georg Klepp, Timo Broeker und Christian Esken das Spektrum deutlich erweitern. Die Wissenschaftler wollen die Energie aus Wind und Sonne in Methanol, also flüssigen Kraftstoff umwandeln. Der verantwortliche Ingenieur Timo Broeker ist zuversichtlich: „Wir bekommen durch den Zuschlag bei FH Invest großartige Vorrausetzungen, um auf hohem Niveau anwendungsnah zu forschen.

Wir möchten aus der Energie Methanol erzeugen, das hat eine höhere Energiedichte als andere Kraftstoffe und ist leichter zu speichern.“ Ziel des neuen Forschungsprojektes ist es, den Energieverbrauch bei der Herstellung von Methanol noch weiter zu senken.

Kontakt

Innovationszentrum Dörentrup
Energiepark 2
32694 Dörentrup

Prof. Dr.-Ing. Georg Klepp

Future Energy – Institut für Energieforschung

Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Campusallee 12 | 32657 Lemgo

georg.klepp@th-owl.de

+49(0) 5261 702-5773

Technische Hochschule OWL
Campusallee 12
32657 Lemgo

Christian Esken

Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe

christian.esken@th-owl.de
05231 621157